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  #1
Alt 25.06.2009, 21:47
Lisa
Gast
 
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Beiträge im Hundeforum: n/a
Welpenspielgruppe sinnvoll und nötig ?

Hallo!

Ich habe mir einen kleinen Mischlingwelpen geholt und bin mir jetzt nicht ganz schlüssig, ob ich mit dem in eine Weplenspielgruppe gehen soll oder nicht. Ist das denn nötig und wofür ist das gut? Reicht der tägliche Kontakt zu anderen hunden nicht völlig aus?
 
  #2
Alt 25.06.2009, 21:54
Hundeforum Fan
 
Benutzerbild von witchcraft
 
Registriert seit: 14.05.2009
Beiträge im Hundeforum: 256
Also Welpenspielgruppe ist schon ganz sinnvoll, weil der Welpe da mit Gleichaltrigen Kontakt kriegt, die dieselben Bedürfnisse haben wie dein Welpe.
Der Kontakt zu älteren Hunden ist natürlich auch wichtig, aber Welpenspielgruppe ist besser. Ich habe das immer mit Schule verglichen, da sind ja auch die Kinder in einer Klasse normalerweise gleich alt und auch in der Welpenspielgruppe soll der Hund ja lernen und Erfahrungen machen können.
Also ich würde dahingehen, für mich war es auch ganz gut zu merken, dass andere die gleichen Probleme mit ihren Tieren hatten, wie ich, das beruhigt ungemein...
witchcraft ist offline  
  #3
Alt 26.06.2009, 19:41
Hundeforum Fan
 
Benutzerbild von Arwen
 
Registriert seit: 09.05.2009
Beiträge im Hundeforum: 2.150
Mit Neffa war ich auch in der Welpengruppe.
Es war für mich und meinen kleinen Welpen ein sehr wichtige Erfahrung.
Sie durfte mit gleichaltrigen Hunden spielen und hat im Spiel Sozialverhalten gelernt.
Ich habe durch die Trainerin gezeigt bekommen, wie man dem Welpen etwas beibringen kann und wann man auch bei gleichaltrigen Hunden eingreifen soll.
Außerdem sieht man den Entwicklungsstand der anderen gleichaltrigen Hunde und weiß somit, wo der eigene Hund steht.
Für die Entwicklung des Welpen und um als Mensch Sicherheit im Umgang mit dem eigenen Hund zu bekommen, ist es wichtig eine Welpengruppe zu besuchen.
Arwen ist offline  
  #4
Alt 13.06.2011, 19:40
Hundeforum Fan
 
Benutzerbild von Balo
 
Registriert seit: 13.06.2011
Ort: Baden Württemberg
Beiträge im Hundeforum: 22
ich war mit balu auch in der welpengruppe. aber unsere jetzigen trainer sagen dass das auch oft nach hinten losgehen kann wenn der welpe von den ganzen noch recht unsozialierten hunden attackiert oder grob zum spielen aufgefordert wird.

lg balo
Balo ist offline  
  #5
Alt 14.06.2011, 12:59
Hundeforum Fan
 
Benutzerbild von Bomber
 
Registriert seit: 18.10.2009
Beiträge im Hundeforum: 43
In den Momenten sind die Trainer gefragt, wenns zu grob wird dazwischen zu gehen und die Hunde zu trennen. Das ist ein, meiner Meinung nach, äußerst schlechtes Argument, was dein Trainer da gesagt hat. Bei mir gehen da schon die Alarmglocken an und frage mich ob die Trainer überhaupt wissen ws sie da machen.
Bomber ist offline  
  #6
Alt 23.06.2011, 20:47
Hundeforum Fan
 
Benutzerbild von Peanuts
 
Registriert seit: 28.12.2010
Ort: Gummersbach
Beiträge im Hundeforum: 347
Da hast du ganz eindeutig Recht, Bomber!
Das sieht mir danach aus, als wollte da jemand unbedingt Einzelstunden verkaufen.
Welpenspielgruppen sind das Sinnvollste, was es überhaupt gibt, aber dazu muss auch ein Mensch her, der souverän und weitblickend genug ist, um kritische Situationen und Verhaltensweisen (möglichst schon im Vorfeld) zu erkennen und zu unterbinden.
Peanuts ist offline  
  #7
Alt 03.10.2011, 15:51
Hundeforum Fan
 
Benutzerbild von Darwin
 
Registriert seit: 03.10.2011
Beiträge im Hundeforum: 27
Ich sehe Welpenspielgruppen etwas differenzierter, für Ersthundehalter, Einzelhunde und Menschen zu denen es eben passt, finde ich sie ganz ok, sehe aber auch die Schwierigkeiten und Probleme die durch solche Spieletreffs entstehen können.
Mit meinen ersten Hunden war ich im Welpenalter auch bei Welpentreffs, mittlerweile gehe ich mit meinen Jungspunden aber nicht mehr zu diesen Stunden.

Meine Lebenssituation und das Leben meiner Hunde ist aber auch anders als bei den meisten anderen Hunden.
Zu mir gehört eine funktionierende, siebenköpfige Hundegruppe, die mit mir gemeinsam im Haus lebt, in Sachen Hundesprache lernen meine Welpen also eh ganztägig, Kontakte zu Fremdhunden gibt es beim täglichen Gassi, aber besonders für die Welpen nur mit ausgesuchten Hunden die ich kenne und deren Verhalten ich halbwegs vorhersehen kann.
Zum Hupla geht es 3 Mal die Woche, aber diese Zeit wird bei mir -grade mit einem jungen Hund- zum Bindungsaufbau, Konzentrationstraining und die ersten Schritte in Richtung Unterordnung genutzt. Der Hundeplatz bedeutet für meine Hunde nicht mehr oder weniger "zügelloses" spielen mit anderen, sondern eine qualitative und hochwertige Zeit mit mir allein.
Wenn sie die Übungen beherrschen, erst dann stehen sie mal mit mir und ein, oder zwei anderen Mensch/Hund Teams auf dem Platz und auch in dieser Zeit ist die Arbeit und soziale Interaktion mit mir wichtig, nicht die anderen Hunde.

Für mich und meine Hunde, passt eine Welpenspielgruppe nicht ins Konzept, ich weiss genau, was ich von meinen erwachsenen Hunden erwarte und darauf arbeite ich im Welpenalter hin, ich zeige ihnen die Welt und gebe ihnen dafür die nötige Sicherheit und Freiheit, aber dafür brauche ich keine Welpenstunde, die in vielen Bereichen auch sehr kontraproduktiv sein kann.
Aber ich sehe auch für unerfahrene HuHalter und viele andere Menschen die Vorteile, die eben für mich keine sind, Welpenspielgruppen finde ich deshalb weder gut noch schlecht, sie müssen einfach zum jeweiligen Gespann passen.
Darwin ist offline  
  #8
Alt 03.10.2011, 18:03
Hundeforum Fan
 
Benutzerbild von Balo
 
Registriert seit: 13.06.2011
Ort: Baden Württemberg
Beiträge im Hundeforum: 22
Blinzeln Ja NEIN

entschuldigung dass ich so lang nicht mehr geschrieben hab!
JA die Welpengruppe in der wir waren war total unorganisiert und die trainer hatten keine ahnung aber wie sollen welpen die selbst noch nicht sozialisiert sind anderen welpen die sozialisierung beibringen?
Meiner Meinung nach wäre es angebrachter einen gut sozialisierten erwachsenen Hund mit zu den Welpen zu lassen der den kleinen auch mal "die meinung" sagt.

glg Balo
Balo ist offline  
  #9
Alt 04.10.2011, 00:46
Hundeforum Fan
 
Benutzerbild von Peanuts
 
Registriert seit: 28.12.2010
Ort: Gummersbach
Beiträge im Hundeforum: 347
Ich stimme Darwin in vollem Umfang zu - mit einer Ausnahme: Meine Hunde dürfen auch parallel zum jeweiligen Erziehungstraining jederzeit mit anderen Hunden zusammenkommen, wenn ich allerdings merke, dass zwischen den Hunden die Chemie nicht stimmt, bzw. der Halter der/des Fremdhundes nicht so auf seinen Hund einwirkt, dass es keine Streitigkeiten oder Grummeleien gibt, müssen wir den Kontakt abbrechen, denn zumindest meine 4 großen Hunde agieren und funktionieren als Rudel und wenn durch einen Störenfried Streit ensteht, funktionieren meine auch als Rudel und dann habe ich kaum noch eine Chance, alles unblutig zu beenden.

Das muss nciht sein, aber vom Prinzip her dürfen auch vor Ende der Ausbildung schon jederzeit andere Hunde dazu kommen.

Welpenspielgruppen gab es 1977, als ich meine erste Hündin, bzw. ab 1979 meine ersten beiden Hunde hatte, noch garnicht und (leider) habe ich mich bei der Erziehung meiner Hündin zu sehr auf die Erwartungen der Züchterin verlassen (Schäferhund=> SV-Platz, => Schutzdiensttraining, das ich persönlich ÜBERHAUPT nicht wollte) Als ich das begriff und die Konsequenzen zog, war das Verhältnis zwischen meiner Hündin und mir schon nicht mehr unbelastet, und ich habe es zwar beim 2. Hund anders gemacht, den Fehler bei der Hündin aber zeitlebens nciht wieder geradebiegen können.

Learning by doing also sozusagen, und als unsere nächsten beiden Hunde kamen, gab es immer noch keine (oder kaum ?) Welpenspielgruppen.
Zu dem Zeitpunkt wusste ich also schon alles, was ich von einem Hund wollte und was nicht - und es war mein dritter Hund, der mir beigebracht hat, was Hunde alles lernen und schlussfolgern können, wenn man als Mensch nur kapiert, dass man von ihnen alles über Hunde lernen kann, was man wissen muss.

Seitdem ist es meine liebste Beschäftigung, Hunde zu beobachten, um zu erkennen, wie man mit den einfachsten Mitteln bei seinem Hund erreichen kann, was er können kann und will.

Aber es gibt ja auch die Hunde-Anfänger und die Übervorsichtigen, für sie ist es allemal besser, sich mit anderen erfahrenen Hundemenschen auszutauschen, um nicht durch dieses Learning by doing aus Unkenntnis bei seinem Hund Fehler zu machen, die kaum wieder gut zu machen sind.
Peanuts ist offline  
  #10
Alt 04.10.2011, 02:29
Hundeforum Fan
 
Benutzerbild von Darwin
 
Registriert seit: 03.10.2011
Beiträge im Hundeforum: 27
Ich denke, wir sind uns sogar in diesem einen Punkt ziemlich einig
Beim Gassi ist mir Hundekontakt willkommen, allerdings passe ich eben bei den Welpen sehr genau auf was für ein Fremdhund da grade Kontakt sucht, um in den sensiblen Phasen keine Negativverknüpfung mit Fremdhunden zu riskieren, lediglich beim Training auf dem HuPla ist der Kontakt tabu und der Fokus hat bei mir zu liegen.
Und auch der Punkt mit der Rudeldynamik spielt eine Rolle, die Monster sind alle durch die Bank weg mit allem verträglich, auch artübergreifend, benimmt sich ein Fremdhund aber wie die Axt im Wald, bedroht ein Gruppenmitglied nicht nur "im Schein", reagieren sie als Einheit.









Darwin ist offline  
  #11
Alt 04.10.2011, 04:49
Hundeforum Fan
 
Benutzerbild von Peanuts
 
Registriert seit: 28.12.2010
Ort: Gummersbach
Beiträge im Hundeforum: 347
Zitat:
Zitat von Balo Beitrag anzeigen
.....Meiner Meinung nach wäre es angebrachter einen gut sozialisierten erwachsenen Hund mit zu den Welpen zu lassen der den kleinen auch mal "die meinung" sagt......
@ balo: Das ist sowieso das Allerbeste, man hat wirklich nur die halbe Arbeit mit den Jungspunden. Unser Teddy hat z.B. dieses "Sitz uuund Bleib!", das die älteren Hündinnen im Kofferraum des Autos tadellos beherrschten und mit Hummeln im Hintern auf das Kommando "Hopp!" warteten, ohne eigene Übungen nahtlos übernommen, so wie er auch ansonsten sehr vieles abgeguckt hat, weil "man das hier eben nach seiner Beobachtung so macht".

Er hat mir sogar noch was beigebracht, aus dem ich schlussfolgern konnte, dass man Hunde sehr wohl nach einer Missetat, wenn sie dann völlig ohne Schuldbewusstsein zum Chef zurück kommen, tadeln kann und sie verknüpfen das auch absolut so, wie es gemeint ist.

Wir hatten im Sommer vor zwei Jahren eine 3-jährige Hündin in den Sommerferien zu Gast, und sie war erst wenige Tage bei uns,aber sofort ins Rudel integriert, weil sie einfach unseren Ablauf hier von vielen Kurzbesuchen kennt.
Wir hatten abends Gäste, saßen alle um den Grill herum und die 5 Hunde liefen/lagen wie üblich unangeleint um uns herum, so dass wir auch nicht ständig ein Auge drauf haben mussten.

Wir wohnen so ländlich, dass die Rehe (und andere Wildtiere) oft am hellichten Tag zum fressen auf die große Wiese kommen und unsere Hunde wissen einfach, dass sie sie zu ignorieren haben.
Und unsere stürmisch-junge Besucherin, von der ich das eben einfach vergessen hatte, dass sie Rehe überhaupt nicht kennt, sah eines weit unten am Wiesenrand stehen und zzzischhhhh! weg war se!

Wir haben alle gerufen, ich hab auf den Fingern gepfiffen, dass es mir in den Ohren klingelte, immer wieder - völlig ohne den Hund auch nur stutzen zu lassen.
Dann machte das Reh einen eleganten Riesensatz über den Zaun und ich dachte, den Hund kann ich mit viel Glück eventuell per Auto wieder einsammeln, denn irgendwo wird sie das zweifellos viel schnellere) Reh ja aus den Augen verlieren. Wat aber mach ich, wenn ich sie NICHT irgendwo wieder einsammeln kann...?

Aber ... die Hündin stoppte vor dem Zaun, drehte ab und kam mit siegessicherem Grinsen und langer Zunge schnurgerade zurück gerannt.
Derweil hatte ich sie in Gedanken schon geschlachtet, zu Salami verarbeitet und per Post ihren Besitzern nach Sizilien hinterher geschickt, und stand nun vor der Überlegung "Wie zeige ich dem Hund jetzt mein Missfallen, - der hat ja nicht die Bohne Schuldbewusstsein, und ich war S.A.U.E.R hoch 10 !

Als sie etwa auf halbem Weg zurück war, erhob sich mein Teddy, der im Rudel sowas wie das männliche Oberhaupt ist und quasi gleich nach der Leithündin steht und der bis dahin neben mir gesessen hatte, rannte der freudestrahlenden Ziege entgegen und zwang sie mit brummen und indem er seinen Kopf über ihren Rücken hielt, dazu sofort ein "passendes" schuldbewusstes Gesicht zu machen und dabei geduckt weiterzulaufen.

Ich hab das - mit heruntergeklapptem Unterkiefer beobachtet, weiß nun, dass Hunde einen Tadel durchaus auch dann noch verknüpfen können, wenn sie nicht unmittelbar dabei erwischt und zurechtgewiesen werden - und mir blieb nur noch übrig, mich bei Teddy zu bedanken und ihn wissen zu lassen, dass er seinen Job gut gemacht hat.
Überflüssig, zu betonen, dass die Hündin von da an die Rehe ebenfalls ignoriert hat, oder ?


@Darwin:
Ganz in der Nähe unseres Wohnorts - 250 m weiter bergauf - ist ein SV-Platz, aber ich bin ehrlich gesagt, SV-Platz-geschädigt durch die Erfahrung mit meinem 1. Hund.
Auf diesem Hundeplatz - dürfen natürlich offiziell alle Hunde trainieren, aber es kann einem schon passieren, dass, wenn man mit nem Langhaar da ankommt, so halb im Scherz, halb im Ernst gefragt wird " Wat hast du denn da für 'ne hässliche Töle, konntest du dir keinen richtigen Schäferhund kaufen ?"

Und es laufen - hier bei uns, - ehrlich gesagt, fast nur Hundesportler herum, für die es nur Schutztrieb gibt und sonst garnix, die felsenfest davon überzeugt sind, ein Hund müsse doch schließlich wissen, wozu er seine Zähne hat.

Da meine Hunde mit ihren Zähnen nur die Nahrung zerkleinern müssen und ich auch ganz gut selber beißen kann, hab ich mich dazu entschieden, dass der SV-Platz für uns nicht das Richtige ist.
Agility oder auch ziemlich sinnfreie Clownereien (Gib die rechte/die linke Pfote oder "Peng", und Apportierspiele das ist eher unsere Größenordnung ) ist da schon eher was, aber meine beiden alten Mädchen sind schon 10, der Teddy mit seinen 6 Jahren, erlebt daher den Luxus, dass wir mit ihm und seinem Kumpel Shiloh auch sehr viel weitere Touren machen, als mit den Hündinnen. Und Shiloh himself - der ist einfach kein Schäferhund und wäre auch zufrieden, wenn er den ganzen Tag irgendwo liegen und sein Dorf bewachen dürfte. Das bisschen laufen würde er dabei im Alleingang zwischendurch erledigen, da bräuchten wir nicht extra mit, - aber da wir nun drauf bestehen, ist es auch okay.

Andererseits finde ich Fährtenarbeit oder auch die Ausbildung zum Rettungs-Blinden- Behindertenbegleithund (egal ob für Rollifahrer, Epileptiker, Diabetiker) natürlich toll. Das sind in meinen Augen sehr wertvolle Ausbildungen, die eine Fellnase zum Idealgefährten von hilflosen Menschen machen.

Jedanfalls hab ich gesehen, dass du ein sehr eindrucksvolles - im Gegensatz zu meinem kann man deines ja eigentlich schon nicht mehr Minirudel nennen! - Rudel mit wunderschönen Hunden hast!
Hut ab, es heißt was, die alle unter ein Kommando zu kriegen, das muss einmal gesagt werden.

Geändert von Peanuts (04.10.2011 um 05:01 Uhr).
Peanuts ist offline  
  #12
Alt 04.10.2011, 10:41
Hundeforum Fan
 
Benutzerbild von Darwin
 
Registriert seit: 03.10.2011
Beiträge im Hundeforum: 27
Hihi, ich bin scheinbar nicht der einzige Nachtschwärmer hier!
Ach, die 2 Hunde....ab 10 ist es ein Großrudel...oder so...also ich hab noch ein kleines

Stimmt, es gibt viele Plätze die im Gestern leben...aber auch da liegt es an jedem selbst zu entscheiden, was er anwenden will und was nicht.
Ich kann deine Entscheidung im Bezug auf SD und den SV Platz deshalb gut nachvollziehen.
Für mich hab ich aber die VPG/IPO Sparte entdeckt und endlich "mein" Hobby mit Hund gefunden, ich hab im Hundesport schon einiges durch, eben immer auf den jeweiligen Hund passend, aber nun hab ich das für mich passende, dank Darwin, gefunden.
Wenn irgendwann wieder ein DSH einziehen sollte, werde ich ihn gezielt nach der Eignung zum SD aussuchen.
Ich bin auch auf einem Platz, in dem das Unterordnungstraining durch die Ausbildungswarte anderst gestaltet wird, wie ich es mir für mich und meine Hunde vorstelle, was aber auch kein Problem ist, es sind meine Hunde und ich treffe die letzte Entscheidung und genau deshalb mach ich in dem Bereich auch mein eigenes Ding
Beim Schutzdienst selbst sieht es anders aus, ich bin da noch auf Grund der geringen Kenntnisse absolut und total auf den Helfer angewiesen, der SD ist erst seit einem Jahrein Bestandteil meines Lebens...aber irgendwann weiss ich, was ich da eigentlich mache

Aber da haben wir auch schon den Punkt, weshalb ein Training unter Aufsicht, von Welpenbeinen an, auch sinnvoll ist....man kann von einem unerfahrenen Halter nicht verlangen, dass er weiß was er tut, geschweige denn, dass er weiß was er später eigentlich vom Hund will und wie er dahin kommt.

...und danke für dein Lob
Darwin ist offline  
  #13
Alt 04.10.2011, 11:43
Hundeforum Fan
 
Benutzerbild von Nicotrix
 
Registriert seit: 27.09.2011
Ort: Nähe Bonn
Beiträge im Hundeforum: 41
Ich sehe eine Welpenspielgruppe ähnlich wie einen Kindergarten. Die Welpen gehen nicht in eine Welpenspielstunde um sozialverhalten zu lernen. Sie gehen dort hin um mit gleichaltigen Welpen eine Stunde spielen zu können.
Jedoch ist bei solchen Gruppen immer Vorsicht geboten. Meisst gibt es Welpen die den schwächsten anfangen zu mobben, und oft schreiten die Trainer nicht rechtzeitig ein, und das Mobbingopfer wird dann evt. einen Schaden davon behalten. Grade in der Prägephase ist es wichtig das Zusammentreffen positiv auseinander gehen.
Ich war mit Bonny in keiner Welpengruppe. Ob ich mit meinem nächhsten Hund in eine gehe, weiß ich noch nicht. Ich glaube aber eher nicht. Auch Hundeschulen sind so ein Fall. Ich persönlich brauche sie nicht unbedingt.
Nicotrix ist offline  
  #14
Alt 04.10.2011, 18:35
Hundeforum Fan
 
Benutzerbild von Arwen
 
Registriert seit: 09.05.2009
Beiträge im Hundeforum: 2.150
Mit Neffa war ich in einer sehr guten Welpenspielgruppe, meist hatte die Trainerin ihre sehr souveräne Fila Brasiliano Hündin dabei. Sie hat die Welpen viel besser erzogen, als ein Mensch das jemals könnte.

Jeder muss letztendlich selber entscheiden, ob er seinem Hund den Kontakt zu Gleichaltrigen geben möchte. Für Neffa war es sehr wichtig und es hat ihr gutgetan.

Ebenso wichtig war für sie der tägliche Umgang mit Luna, eine erwachsene Hündin, von der Neffa viel gelernt hat. Richtig getobt hat sie immer mit Brutus, der nur 3 Monate älter ist als Neffa. Auch heute ist es noch immer schön, die zwei beim Toben zu beobachten.

Grundsätzlich entscheide natürlich ich, mit wem meine Hunde Kontakt haben. Raufen gibt es bei mir nicht. Solchen Hunden gehen wir aus dem Weg. Wird das Spiel zu derb unterbreche ich es.
Meine Hunde müssen nichts untereinander ausmachen, das mache ich für sie.
Arwen ist offline  
 
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