Der Urlaub in Dänemark war großartig.
Den ganzen Tag haben die Menschen Zeit für uns.
Morgens gehen wir gemeinsam zum Cofman Brötchen kaufen.
Da dürfen Hunde nicht mit rein, aber ich kann mich auf Anke und mein Frauchen verlassen, die bringen mir immer das richtige Brötchen mit.
An den ersten Tagen habe ich ihnen vorsichtshalber noch hinterher gerufen, dass ich ein einfaches Brötchen möchte. Als ich gemerkt habe, dass die Zwei es verstanden habe, konnte ich mich wichtigeren Dingen zuwenden.
Ein Gespräch unter Artgenossen ist viel spannender, da erfährt man die wirklich wichtigen Dinge.
Über alles Interessante informiert und somit für den Tag gerüstet sind wir zurück zu unserem Haus gegangen. Dort wartete schon mein Agility Parcours und ich durfte meinen Morgensport absolvieren.
Für mich ist es wichtig durchtrainiert und schlank zu sein, sonst läuft mir mein Brutus weg.
Außerdem lästert Ninna immer über dicke Hunde. Die arme Mona nett sie immer fett.
Ich finde, dass ich eine gute Figur habe und meine Sprünge wirklich sportlich aussehen.
Nach unserer sportliche Betätigung übernehme ich das Bewachen des Grundstücks und Anke und Arwen bereiten das Frühstück vor.
Bei dem schönen Wetter haben wir fast immer draußen gegessen.
Balu verschläft natürlich in seinem Körbchen alles. Ich arbeite .... alles überwachen ist ganz schön anstrengend.
Trotzdem bekommen wir den gleichen Lohn.
Das ist ungerecht!
Frauchen sagt: "Im Menschenleben ist das auch so. Die Faulpelze bekommen den gleichen Lohn, wie die Kollegen, die sehr viel arbeiten.
Das tröstet mich nicht wirklich, aber ich muss es so hinnehmen.
Dann geht es auf zur Wanderung am Strand.
Hier ist richtig Action, jedenfalls für mich.
Balu wird die meiste Zeit getragen. Er mag keinen Sand in den Augen...Weichei!
Gleich am Anfang erzähle ich Anke, wie toll ich sie finde. Daraufhin sucht sie einen besonders schönen Stein und knetet ihn - er riecht dann nach ihr und ich kann ihn von den vielen anderen Steinen unterscheiden. Anschließend wirft sie ihn in Richtung Wasser.
Auch wenn Anke den Stein ins Wasser wirft, finde ich ihn. Ich tauche meinen Kopf ins Meer und nehme den Stein ganz vorsichtig auf. Frauchen sagt, ich soll schön vorsichtig mit meinen Zähnen sein, die brauche ich noch.
Dann bringe ich Anke den Stein zurück und sie lobt mich dafür.
Wenn Anke nach einer Stunde spielen anfängt zu schwächeln, schaue ich sie mit meinem "Ich arme kleine Neffa will doch nur spielen" - Blick an und schon wirft sie den nächsten Stein.
Den Stein nehme ich dann wieder auf oder....
....ich benutze den super tollen Stein für eine Ganzkörpermassage.
Danach fühle ich mich wieder richtig fit.