Es gibt verschieden Arten von Hamster.
Die wichtigsten Hamstersorten, die man zuhause halten kann sind :
Teddyhamster, Satinhamster, Zwerghamster und Goldhamster.
Der bekannteste davon ist sicherlich der Goldhamster.
Lebenserwartung : 1 ½ - 3 Jahre alt.
Futter : Alles was es an Obst und Gemüse gibt, außer Kohl und
Zuchini;
Käse ohne Rinde und gekochtes Eiweiß.
Einmal im Monat ganz mageres Rinderhack oder
R - Herz ca. 10 gramm und Körner in jeglicher Art.
Dieses putzige Tierchen ist nachtaktiv, d.h. man sollte ihn tagsüber nicht stören, weil er schläft.
Füttern und Käfigsäubern ist folglich auch nachts.
Aber es gibt da auch Ausnahmen. Dann nämlich, wenn man ihn als sehr kleines Tierchen gekauft hat.
Man kann ihn umerziehen, ohne das es ihm schadet und so auch handzahm bekommen.
Bevor man sich einen Hamster kauft, sollte man bedenken, das er viel Dreck macht - es ist also zeitaufwändig. Desweiteren ist wichtig welches Geschlecht er haben sollte. Männchen in reiferem Alter markieren durch spritzen ihre Umgebung. Das stinkt nicht nur kräftig, es gibt auch sehr häßliche dunkelbraune Flecken.
Der Käfig :
Die im Laden angebotenen Käfige sind einfach nur Mist. Ein Drahtkäfig ist vollkommen ungeeignet. Sollte man trotzdem einen benutzen ( wie ich aus Platzmangel im Moment *schäm* ) muß er mit Außenlaufröhren und einem Hamsterrad ausgestattet sein.
Ein Hamster ist sehr verspielt und ständig in Bewegung. Er brauch also etwas um zu erforschen und viel Freilauf.
Sollte man ihn in der Wohnung laufen lassen muß er immer unter Beobachtung sein. Er kann sich überall reinquetschen - und tut es auch. Meinen Hamster kann ich manchmal tagelang nicht finden.
Ich brauche ihn nicht zu beobachten, weil ich nichts an Kabelgedönse in Knabbernähe habe. Schließlich läuft hier so einiges an Tierzeug frei rum.
Besser wäre ein sehr großes Glasbecken mit Erde und Sand gefüllt. Dieses Becken sollte möglichst über 60 cm Höhe haben, damit genug Erdgemisch hineinpasst und er in die Tiefe buddeln kann. Die Abdeckung nicht vergessen ^^
handzahm machen:
Man sucht sich im Geschäft einen Hamster aus, der möglichst agil ist. Die Augen müssen ganz klar und glänzend sein, sonst ist er krank.
Der Käfig wird erst mit Streu und Watte fertiggemacht, etwas Heu und Stroh hinzu - Wasser natürlich - aber KEIN Futter.
Wenn der Hamster darin ist, läßt man ihn 2 Tage ganz in Ruhe, damit er sich eingewöhnen kann. Keine Sorge, da er Heu frißt, verhungert er nicht.
Danach öffnet man das Törchen und nimmt ihn auf die Hand, spricht seinen Namen und leise andere Wörter.
Meistens beißt er anfänglich; also nicht fallenlassen.
Es tut echt weh, weil die Zähnchen so scharf sind - da muß man halt durch ^^
Nach einigen Minuten steckt man das Tierchen wieder in den Käfig und gibt ihm auf der flachen Hand einige, wenige Körnchen.
Das wiederholt man ca jede Stunde - eine Woche lang.
Meistens beißt er nur am ersten Tag. Er merkt sich schnell, dass er danach Leckerchen bekommt.
Nach dieser ersten, anstrengenden Woche kommt er schon, wenn er seinen Namen hört.
Tja, das wars dann eigentlich.
Jetzt heißt es nur noch ihn sooft wie möglich mit sich rumschleppen.
Ich trage dazu ein altes Karohemd aus Flanell, stecke ihn in die Brusttasche, und da bleibt er den ganzen Tag. Abends kommt er in den Käfig; sobald ich von der Arbeit komme hole ich ihn wieder raus.
Einkaufen sollte man möglichst nicht mit ihm. Unser Verkäufer war reichlich sauer als > Balu < aus der Tasche gelugt hatte. Auch bei manchen diversen Damen war es nicht gerade der Renner :-)
Man kann ja auch echt Angst bekommen von so einem gewaltigen Untier...
