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Kein Problem, Peanuts. Ich finde es gut, wenn Leute lieber mal etwas kritischer hinschauen.
Von Schlangen und anderen Amphibien habe ich so gut wie keine Ahnung, deshalb kann ich dir dazu nichts sagen (schreiben).
Was speziell die Vogelspinnen anbelangt wissen viele nicht, dass ihr Aktionsradius in der "freien Wildbahn" nicht größer ist als der eines gut abgemessenen Terrariums (sollte natürlich größer als eine Zigarettenschachtel - grob übertrieben - sein). Sie sind wie meines Wissens nach alle Spinnen territorial und bleiben immer in der unmittelbaren Nähe ihres Gespinst. Insofern sind sie in einem Terrarium nicht eingeschränkt. Die wichtigen Umweltbedingungen wie Temperatur, eine ganz bestimmte Art von UV-Lichtverhältnis sowie Luftfeuchtigkeit wird ein Spinnenhalter ebenfalls gewährleisten (es gibt alle möglichen Zusätze/ Erweiterungen für ein Terrarium), denn sonst hat er nicht lange etwas von seiner Spinne. Und da die - je nach Art - einen Haufen Geld kosten (für die Verhältnisse eines normalverdienenden Menschen) überlegt man sich natürlich vorher, ob man ihnen die entsprechenden Rahmenbedingungen bieten kann - vorrangig aber deshalb, weil einem Spinnenbesitzer in der Regel viel an dem Tier liegt.
Im Gegensatz zur freien Natur sind die Bedingungen im Terrarium konstant, für die Spinne also sehr viel günstiger.
Last but not least gewährt die private Haltung und Zucht das Überleben mancher Art, die ansonsten ausgestorben wäre, wie das bei nicht wenigen anderen Tierarten auch der Fall ist.
Es entsteht den Spinnen also kein Nachteil, ganz im Gegenteil.
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