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Gorilla-Morde aufgeklärt
Nationalpark-Chef ließ Gorillas ermorden
Kinshasa -
Das Massaker unter den Berggorillas im Virunga-Nationalpark im vorigen Jahr ist offenbar aufgeklärt. Das berichtet "National Geographic" in der neuen Ausgabe. Der Virunga-Nationalpark ist ein 790 000 Hektar großes Areal im Osten der Demokratischen Republik Kongo, an der Grenze zu Ruanda und Uganda. Hier leben die letzten Berggorillas.
Am 24. Juli 2007 waren die Leichen von sieben Berggorillas gefunden worden, unter ihnen ein Silberrücken, der die Familie anführte. Jetzt kam heraus: Der Leiter des Parks, Honoré Mashagiro, ist für den Tod der Tiere verantwortlich. Er soll den Abschuss befohlen haben, um weiter ungehindert seinen Geschäften mit der Holzkohlemafia nachgehen zu können. Mashagiro hatte versucht, seinem Chefranger, Paulin Ngobobo, die Tat anzuhängen, da dieser die Zusammenarbeit seines Vorgesetzten mit der Mafia aufdecken wollte. Mashagiro wartet nun auf seinen Prozess. Nur ein Weibchen überlebte damals das Massaker an seiner Familie.
HA
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