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Arwen, der link ist nicht klickbar.Kannst du ihn bitte ein bisschen "tunen" ?
Zum Thema: Ja, Wolfgang Stephanow und sein Tierschutzprojekt kämpfen in Baja zur Zeit scheinbar auf verloremen Posten - mit Hilfe eines renommierten ungarischen Rechtsanwaltes und ich hoffe, dass ihn das nicht in die Knie zwingt, - zumal er anscheinend auch hier von einigen deutschen Organisationen und privaten Klugscheißern angegriffen wird.
Das ist so frustrierend, dass man am liebsten alles hinschmeißen und brüllen möchte "Dann macht doch euren Scheiß alleine, ich tu derweil mein Möglichstes, um Ungarn als Urlaubsland so zu zeigen, wie es wirklich ist!"
Wenn es nciht gerade um die hilflosen Tiere ginge....
ach, zum Glück ist Wolfgang Stephanow eine Kämpfernatur und es steht zu hoffen, dass er sich so lange am dran festbeißt, wie es nötig ist, um zu siegen.
In der Abdeckerei landen ja nicht nur Streuner, bissige und unerwünschte Hunde, (ganze Würfe samt Mütter), sondern es werden ja ALLE Hunde aus den Straßen von Städten und Dörfern weggefangen, die Pischka,, der Hudnefänger gerade herumlaufen sieht.
Dabei ist durchaus auch mal der eine oder andere geliebte Verbeiner, den es auf seiner üblichen Morgenrunde durchs Dorf "erwischt" hat.
Man darf garnicht drüber nachdenken, ohne dass einen der Impuls packt, mit einem Baseballschläger und mit Fotos der vielen armen Hunde in der Gemeindeverwaltung Baja aufzuräumen.
Inzwischen verläuft der Tierschutz in Ungarn für die IG Grenzenlos notgedrungen auf Sparflamme.
Auch wenn wir Hunde und Katzen aus den Tierheimen freikaufen, helfen dem ungarischen Tierschutz bei der Arbeit, denn wir übernehmen nicht nur einen Teil der medizinischen Unkosten, und des enormen Futterbedarfs, sondern schaffen auch wieder Platz für den weiteren nicht endenden Nachschub von Tieren.
Die Zeiten, in denen man noch regelmäßig nach Bajafahren und dort ALLE Tiere rauskaufen konnte, ....tja.... sind so wie es aussieht, vorbei, genauso wie die Zeiten, in denen deutsche Tierheime bereit waren, solche armen Hunde zur Vermittlung aufzunehmen.
FALLS die Gemeindeverwaltung in Baja jemals wieder umschwenken sollte, stehen Tierschützer wie Herr Stephanow oder auch Péter Sulyok, der Tierarzt in Baja, vor dem Riesengroßen (nicht nur finanziellen) Problem, zuerst mal die Infektionskrankheiten wieder aus der Anlage zu kriegen.
In diesen uralten, maroden Gebäuden sind wirksame Desinfektionen nahezu unmöglich.
Und Krankheiten wir Parvovirose (und auch Staupe) in eines der deutschen Tierheime einzuschleppen, bedeutet für das Tierheim, Unsummen für medizinische Behandlungen auszugeben, frustierende, herzzerreißende Pflege an den erkrankten und fast immer zum Tode verurteilten Hunden vornehmen zu müssen - und die oft sehr scheuen, verängstigten Tiere werden durch die verschiedenen Pflegemaßnahmen, denen sie in ihrem elenden Zustand nicht ausweichen können, zusätzlich traumatisiert.
Es ist ein Jammer.
Umso dankbarer bin ich dafür, dass wir einige Jahre lang dazu beitragen konnten, den Tieren aus Baja hier in deutschland ein schönes Zuhause zu finden.
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