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  #1
Alt 05.03.2011, 23:56
Ky!
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Ort: Elmshorn
Beiträge im Hundeforum: 417
Dienstag werden hier ohnehin alle Hunde getötet

Aus dem aktuellen Tasso-Newsletter:

Zitat:
In nur 72 Stunden könnten die Straßenhunde Rumäniens
kein Recht mehr auf Leben haben:


Wir brauchen jetzt den Protest aller Tierfreunde!

"Ihr braucht gar kein Futter mehr zu schicken, ab Dienstag werden hier ohnehin alle Hunde getötet". Das waren die völlig resignierten Worte einer befreundeten rumänischen Tierschützerin in einem kleinen rumänischen Ort, als sie von dem Vorhaben der Regierung erfuhr, das Töten der Hunde wieder zu legalisieren.
In vielen Städten des Landes kämpfen der Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt), der ETN, Vier Pfoten und TASSO seit Jahren für die Straßenhunde. Soll jetzt alles umsonst gewesen sein?
Die Fakten:
Am Montag, den 7. März 2011, wird ein neuer Gesetzentwurf zu Streunerhunden im Plenum des rumänischen Parlaments in Bukarest beraten. Am Dienstag wird darüber abgestimmt. Das Ziel der Regierung ist es, das seit 2 Jahren bestehende Tötungsverbot für Straßenhunde wieder aufzuheben. Die jahrelangen Bemühungen von Hunderten von Freiwilligen, Organisationen und die ersten sichtbaren Fortschritte im Tierschutz in diesem Land würden damit mit einem Schlag zunichte gemacht.
Die Hintergründe:
Die Europäische Union hat sich eindeutig für Tiere als fühlende Lebewesen bekannt. Gemäß Artikel 13 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) gilt ein allgemeines Handlungsprinzip auch für die Mitgliedsstaaten.
Die derzeitig geltende Rechtslage in Rumänien verbietet das Töten gesunder Tiere! Sie fördert den Ansatz des “catch, neuter and release” (Fangen, Kastrieren und Wiederfreilassen). Eine Methode, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Tollwutkontrolle entwickelt wurde. Diese ist nicht nur die einzige ethisch akzeptierte europäische Methode, die dem Prinzip der verantwortlichen Haltung von Tieren folgt, sondern sie entspricht inzwischen auch wissenschaftlich dem neuesten Stand der Forschung zu nachhaltigen Lösungsstrategien gegen die Überbevölkerung von Hunden in Europa.
Das Schicksal der Hunde:
Wenn das Vorhaben der Regierung, alle Straßenhunde gnadenlos umzubringen, nächste Woche tatsächlich realisiert wird, wird Rumänien einen großen Rückschritt an Menschlichkeit erleben. Grausamkeit und Brutalität gegen streunende Tiere und unermessliches Leid im gesamten Land werden dann an der Tagesordnung sein.
Die Städte und Kommunen erhalten mit dem neuen Gesetz von der Regierung einen Freibrief zur sofortigen Tötung aller Hunde in den städtischen Tierheimen und zur Jagd mit organisierten Brigaden auf alle Straßenhunde.
Das Schicksal hunderttausender unschuldiger Hunde wird von einer einzigen Person und dessen persönlicher Sichtweise abhängen, dem Bürgermeister. Diese Entscheidung über Leben und Tod würde zudem nicht kontrolliert, weder was den Inhalt der jeweiligen Regelung betrifft noch den Vollzug.
Tierschutzorganisationen wurden im Gesetzesvorschlag eher als hinderlich denn als hilfreich bewertet.

Rumänien braucht dringend Rechtssicherheit und ein Gesetz, um die Situation der Straβenhunde im humanen Sinne zu regeln. Der vorliegende Gesetzentwurf darf daher im Interesse der Tiere und der rumänischen und europäischen Bürger am Dienstag nicht das Plenum im rumänischen Parlament passieren.
Bitte protestieren Sie mit uns! Hier finden Sie einen Musterbrief zum Faxen oder Mailen:

tasso.net/Tierschutz/Aktionen/Strassenhunde


Bitte verteilen Sie diesen Newsletter im Internet und an Freunde und Bekannte sowie über die gängigen Social-Media-Netzwerke.
Ky! ist gerade online  
  #2
Alt 06.03.2011, 00:54
Hundeforum Fan
 
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Registriert seit: 28.12.2010
Ort: Gummersbach
Beiträge im Hundeforum: 347
Ein Kampf gegen Windmühlenflügel....

Boahhh, Ky...*kopfschüttel* ... schon wieder! Manchmal stellst sich mir echt die Frage, wofür sich die Tierschutzaktivisten die unermüdlich ihre Konten, Kräfte und ihre PKWs überstrapazieren, um vor Ort in den südlichen und östlichen Ländern Europas immer Hilfeleistung als Tropfen auf den heißen Stein geben können überhaupt den Ar... aufreißen.

Wenn man sowas liest, begreift man einmal mehr, dass die wirklich Verantwortlichen, denen man in mühsamer Kleinarbeit ein paar Privilegien in Sachen Tierschutz abgerungen hat, in Wahrheit immer noch NICHTS begriffen haben. Und die Gewissheit wächst, dass sie wohl auch niemals begreifen werden - egal, wie man sich abstrampelt.
Auch in Baja und den umliegenden Bezirken werden zur Zeit alle Hunde, die eingefangen werden, getötet. Freikaufen geht zur Zeit nicht, es ist zum verzweifeln
.
Das haben die Lokalpolitiker in der südungarischen Tiefebene zwischen Pécs
und Szeged mal eben so beschlossen.
Denn die dort tätigen Hundefänger werden ja schon vom Staat bezahlt und da ist das plötzlich unerwünscht, dass die Lieferanten der Abdeckereien dann nochmal zusätzlich Geld verdienen, indem sie die Hunde wieder an ausländische Tierschützer verscherbeln.
Seit Öffnung des Ostblocks wurde diese Praxis stückchenweise durch die Tierschützer erkämpft und IMMER von den Behörden stillschweigend geduldet.
Jetzt auf einmal geht das nicht mehr. Zum Kotzen ist das. Aber es wird dran gearbeitet. Die Organisation die dort großer Vorreiter und Kämpfer in Sachen Tierschutz ist, versucht mit Hilfe von regional ansässigen Juristen dagegen vorzugehen.
Auch den Newsletter werde ich natürlich verteilen, so gut ich kann.
Aber manchmal ist man es wirklich leid, immer wieder aufs Neue zu sehen, es ändert sich einfach nichts.
Man kann immer nur Einzelnen helfen (und das auch nur, wenn man das nötige Geld hat) und die Köpfe der Verantwortlichen bleiben trotz allem immer mit dicken Brettern vernagelt.
Traurig.
Peanuts ist offline  
  #3
Alt 06.03.2011, 10:51
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Registriert seit: 04.03.2011
Beiträge im Hundeforum: 18
Ein grausiges Unterfangen!!!

Die Frage stellt sich mir immer wieder:

Es werden nun die Hunde getötet, allerdings ist das Problem damit
doch nicht gelöst. Haben diese Menschen keine Seele?????? Können Sie
es mit sich vereinbaren oder ist es die geile Lust am Töten von
wehrlosen Geschöpfen???? ich kann und will es nicht verstehen wollen!

Ein Grund mehr diese Länder zu meiden, das müsste JEDEM bewusst gemacht
werden...................
LIVE ist offline  
  #4
Alt 06.03.2011, 12:32
Ky!
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Registriert seit: 24.04.2009
Ort: Elmshorn
Beiträge im Hundeforum: 417
Schickt Emails!

So, ich habe jetzt mal meine Emails verschickt!

Tip: Man kann eine Email an alle Adressen schicken, wenn man die alle bei "Blind Copy Empfänger" einfügt....

Einige Postfächer melden, dass sie überfüllt sind. Andere exisiteren schon nicht mehr. Schätzungsweise 80% gehen noch durch.
Ky! ist gerade online  
  #5
Alt 06.03.2011, 14:30
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Ort: Gummersbach
Beiträge im Hundeforum: 347
Das ist nicht mein Weg.
Ich schicke die mails nur an die Leute, von denen ich weiß (oder hoffe!), dass die dafür auch offen sind. Und das, obwohl ich weiß, dass dann immer noch geschätze 50% meiner mails ungelesen in den Papierkorb wandern. Tierschützer, die selbst die Ärmel hochzukrempeln und aktiv vor Ort im "Nahkampf" zu helfen gewohnt sind, machen sich einfach keine Illusionen mehr darüber, dass E-mails weiterleiten und bei Regierungen Proteste unterzeichnen zu 90 % nur "Beschäftigungstherapie für Idealisten" ist, die kaum was bewirkt. Völlig egal, ob es um die Wale in japanischen und norwegischen Hoheitsgewässern geht, oder ob es um die Sealbabies im Nordpolarkreis, bzw. um Hunde und Katzen in Spanien, Frankreich, Italien, Ungarn Griechenland, Türkei oder den Balkanländern geht.
Den meisten geht es heutzutage noch haargenauso besch... wie vor 10, 15, 20 Jahren und ich habe meine Zweifel, dass sich daran je was ändert.

An dieser Front wird schon soo elend lange gekämpft, ohne dass sich auch nur irgendwas grundlegend geändert hätte. Man muss versuchen, die Leute zu erreichen, die dann auch aufstehen und sagen: "Okay, krempeln wir die Ärmel hoch und machen uns auf den Weg!"
Und das ist im Grunde sogar einerlei, ob es in den benachbarten Ausländern stattfindet oder in unserem eigenen Land, in irgendeinem Tierheim, wo jede ehrenamtlich helfende Hand ein Tropfen mehr auf dem heißen Stein ist.

Kürzlich fand ich einen Bericht darüber, dass unsere Jugend sich wieder verstärkt für Pelzmode zu interessieren beginnt und wie glücklich die (deutschen!) Kürschner und -meister darüber sind.
NATÜRLICH!!!! handelt es bei deren Angeboten ohne Ausnahme um Felle von in Freiheit lebenden und wegen Überpopulation abgeschossenen Tieren oder um Felle von Nutztieren die für die Fleischindustrie gehalten und ohnehin geschlachtet werden! (Wer's glaubt, wird selig!) und NATÜRLICH!!!! gibt es in Deutschland keine Nerz- und Chinchillafarmen! Man ist sich ja seiner tierschützerischen Pflicht trotz Nerzjäckchen im Schrank bewusst!
(Außerdem: deren Pelze benötigen ja kaltes Klima, um zu ihrer dichten, seidigen, wahren Schönheit zu kommen.)
Das ist ein ganzer Industriezweig, der dahinter steht - und wo hätte es das denn schon mal gegeben, dass die Politik sich mit dem Kapital anlegt?
Selbst wenn jeder Tierschützer täglich 100 mails und Petitionen in Umlauf bringt, es gibt Dinge, die wie Windmühlenflügel nicht zu bremsen sind
Mist.... jetzt finde ich wieder das Stinkefinger-Smiley nicht, das ich in solchen Fällen gerne mal anwenden würde.

Geändert von Peanuts (06.03.2011 um 14:37 Uhr).
Peanuts ist offline  
  #6
Alt 06.03.2011, 17:49
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Ich denke wir können die Menschen, denen das Leid der Tiere am A.... vorbei geht nicht ändern. Was nicht heißt, dass ich nicht mit solchen Leuten über das Recht der Tiere usw. spreche und die Hoffnung habe ein wenig Verständnis zu wecken.
Wir können nur aktiv unseren Teil leisten.
Jedes Tier aus dem Tierschutz oder eines das unsere Hilfe braucht, welches wir bei uns zu Hause aufnehmen ist ein Lebewesen, das gerettet wurde.
Jedes Tier, welches wir artgerecht halten, seine Bedürfnisse voll abdecken und liebevoll behandeln, ist ein glückliches Lebewesen.

Leider fehlt mir das Geld mehr als zwei Hunde bei mir aufzunehmen.
Mir kommen die Tränen, wenn ich daran denke was meine Spezies den Tieren antut. Ich schäme mich zur gleichen Art zu gehören.
Kein Tier ist so grausam, wie der Mensch!
Arwen ist offline  
  #7
Alt 06.03.2011, 18:27
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Carmen, 1 Jahr alt

Und ich steck' aktuell mal wieder in der realen Zwickmühle, dass in Székesféhervár eine junge bildschöne Kaukasenhündin lebt, die sogar den Namen meiner Tochter trägt, aber leider nicht mit anderen Hunden verträglich ist.
So wie du deine Lektion mit Elrond gelernt hast, Arwen so habe ich die meine mit Gina gelernt.
Wenn es nur um das "leisten" ginge, dann wäre ich schon unterwegs, um die Hündin dort rauszuholen. Aber wenn ich sie überhaupt nicht in mein Minirudel integrieren kann, muss sie in Einzelhaft leben, bis sie vermittelt ist.
Und man kann sie ja dann auch nicht einfach "irgendwohin" vermitteln, denn so schön sie auch ist, so sicher würde sie zum Wanderpokal, sobald die Leute dann merken, was "nicht verträglich mit Hunden" wirklich bedeutet.
Es ist ein Jammer, - aber da sind mir die Hände gebunden.




Carmen (1736)
Geschlecht: Hündin
Alter: 1 Jahre alt
Rasse: Kaukase mix (wer Augen im Kopf hat, sieht natürlich, dass er hier keinen MIX vor sich hat!)
Kastriert: nein
Vermerk: menschenlieb, ausgebildet, aktiv, nicht vertraglich mit Hunden

Geändert von Peanuts (06.03.2011 um 18:32 Uhr).
Peanuts ist offline  
  #8
Alt 06.03.2011, 18:41
Hundeforum Fan
 
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Beiträge im Hundeforum: 2.164
Eine bildschöne Kaukasenhündin!
Nicht verträglich mit anderen Hunden, bei einem so jungen Hund. Was haben Menschen dieser Hündin angetan?
Für die Leute, die sich einen solchen Hund anschaffen, bedeutet das, immer aufpassen. Und sie brauchen natürlich die nötige Kraft die Hündin fest zu halten.
Eigentlich kann man diese Kaukasenhündin nur auf einem großen eingezäunten Grundstück halten. Das darf sie bewachen. Dazu Menschen, die sich mit Herdenschutzhunden auskennen.

Aber nach Odin glaube ich fest daran noch einmal einen lieben Kaukasen aus dem Tierschutz ein Zuhause geben zu dürfen.
Sozialisierte Kaukasen sind für mich Traumhunde.
Arwen ist offline  
  #9
Alt 06.03.2011, 18:51
Hundeforum Fan
 
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Beiträge im Hundeforum: 347
Ich habe heute noch jemandem von dir (und Kay natürlich) und Odin erzählt, der seine Energie und Liebe für Do-Khyis einsetzt und ich kann nur nochmal betonen, dass ich sowohl dir als auch Kay jederzeit wieder einen Herdenschutzhund anvertrauen würde!
Aber nicht so einen wie Carmen. Damit täte ich weder euch, noch diesem schönen Hundemädchen einen Gefallen.
Wenn ich gar keinen anderen Hund hier hätte, dann wäre Carmen schon seit einer guten Woche bei mir und ich würde das Wagnis auf mich nehmen, sie umzuerziehen und mit anderen Hunden "kompatibel" zu machen. Und faslls das nicht ginge (was ich bei so einem jungen Mädchen aber bezweifle) , würden wir eben damit leben lernen. Aber die Dinge sind nun mal so, wie sie sind, und wir wären alle überfordert, wenn ich meinen Hunden diesesn Stress zumuten würde. Leider!

Geändert von Peanuts (06.03.2011 um 19:00 Uhr).
Peanuts ist offline  
 

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