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Alt 18.02.2011, 11:29
Hundeforum Fan
 
Benutzerbild von Dr.House
 
Registriert seit: 19.05.2009
Beiträge im Hundeforum: 135
Tierversuche sind wichtig und nötig!

Der Mensch ist ein hochkomplexer biologischer Organismus, der nur durch das organisierte Zusammenspiel aus Zellen, deren Verbänden und der Bildung von spezialisierten Organen funktioniere kann. Ist dieses Zusammenspiel auf einer Ebene gestört, müssen meist Pharmaka gegeben werden, welche das biologische Gleichgewicht wiederherstellen oder so abändern, dass die Störung symptomatisch oder bestenfalls ursächlich beseitigt werden. Hierfür sind immer wirkungsvollere, verträglichere und vor allem preisgünstigere Wirkstoffe nötig. Das wiederum macht eine Testung der neuen Konzepte an niederen Organismen wie Hunde, Katzen, Schweinen, Knock-out-Mäusen und dergleichen nötig. Hier müssen die Parallelen zum menschlichen Organismus ausgenutzt werden , oder - fallls diese so nicht vorhanden sind - im Falle der Knock-out-Mäusen durch Genveränderungen geschaffen werden. So kann der neue Wirkstoff ausgiebig getestet werden, Mißerfolge und Versagen dieser Testungen wie im Falle des Contergan (wohl das berühmteste Beispiel), widersprüchlichen Ergebnisse beim Lantus (angeblich kanzerogen in der Ratte), überraschende Ergebnisse bei den Glitazonen oder das Medikament Lipobay müssen hier als Ausreißer betrachtet werden.
Besonders sei erwähnt, dass Versuche an menschlich verwandten Organismen auch deshalb nötig sind, da auch absolute Spezialisten auf diesem Gebiet wie die Pharmakologen Wechselwirkungen von Medikamenten ab der Gabe von 3-4 unterschiedlichen Substanzen nicht mehr vorhersehen können. Probleme wie Geschlechts- oder Altersvarianz kann ich in diesem Thema nur nebenbei erwähnen, das sonst die Komplexität ins Exorbitante steigen würde.

Den Nutzen der Tierversuche für die Entwicklung neuer Wirkstoffe, die unser Leben verlängern, es besser machen oder zivilisationsbedingte Störungen habe ich nun hinreichend erklärt. Nun nur ein ganz kurzer Exkurs zu letzterem:
Eine der wohl bedeutensten Zivilisationskrankheiten ist der Bluthochdruck. Neben allerlei anderer Ursachen konnte hier belegt werden, dass es eine Faustformel zu geben scheint: 10 Kilogramm weniger auf den Hüften senkt den Blutdruck um 10 mmHg . Weiter: Eine ausgewogene Ernährung hat einen Effekt auf die Blutfette. Fleischarme Mahlzeiten senken das Risiko eine Gichtanfalls. Sind solche Maßnahmen nicht möglich, wird nun zum Beispiel ein Ace-Hemmer mit einem Diuretikum als antihypertensive Doppeltherapie, einmal Allopurinol gegen die Gicht und ein Statin wegen der Blutfette gegeben. Ist das Kind schon in den Brunnen gefallen, brauchen wir noch unser ASS und vielleicht ein Nitrospray. - Wer hat mitgezählt? Ja, wir sind bei 6 Medikamenten, der Pharmakologe wird hier schon nachdenklich die Stirn runzeln....

Ok, die Medizin ist nur grob umfahren. - Ein weiteres großes Einsatzgebiet für Tierversuche ist die Kosmetikindustrie.
Wir leben in einer sehr arbeitsreichen und schnelllebigen Zeit. Jeder von uns versucht im Rahmen seiner Möglichkeiten seine Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Neben der individuellen Kleiderwahl und anderen Ausdrucksweisen der eigenen Person sind hier besonders Pflegeprodukte beliebt. Es beginnt beim Rasierschaum, den meine sensitive Haut auch verträgt und endet bei meinem persönlichen Duft. Auch wenn ich den Raum verlassen habe, soll noch erahnt werden können " Dr. House war hier ". Wenn mir dieser Duft dann irgendwann über ist, wähle ich einen frischen Sommerduft welcher meine Maskulinität trotz immer weiter fortschreitendem Alters besser unterstreichen kann. Das weibliche Geschlecht greift hier sicherlich auch gerne auf neue erfrischende Farben im nun jugendlichen Antlitz zurück.
Auch diese neuen Produkte sind chemische Gemische, deren Wirkung auf lebendes Gewebe getestet werden muss. Ansonsten drohen allergische Reaktionen oder gar schlimmeres. Eine Ausgiebigkeit muss darin begründet sein, dass gerade erbgutschädigende Wirkungen nicht gleich zutage treten. Hier muss der Kosmetikindustrie auch allerhöhster Respekt gezollt werden, wie es trotzdem möglich ist, in hohen Frequenzen noch bessere Produkte auf den Markt werfen zu können. Wer möchte schon die gleiche Tagescreme, den gleichen Lippenstift oder den gleichen Duft über ein halbes Jahr verwenden?

Aber auch andere Produkte unseren täglichen Lebens werden einer Testung im Tierversuch unterzogen. Ich möchte hier einmal die PETA zitieren, die gerade über einen Fall berichtete. Für mich war diese Sorgfältigkeit sehr erstaunlich:

[...] Für Tee, ein Getränk, das seit Jahrtausenden getrunken wird, hat der Hersteller von Lipton-Tee Tierversuche durchgeführt bzw. in Auftrag gegeben.

Zitat:
Der Tee-Riese ist für das Leiden und den Tod von Tieren in grausamen Versuchen verantwortlich, die einzig und allein zur Erforschung von möglichen gesundheitsfördernden Eigenschaften von Tee-Produkten und deren Inhaltsstoffen durchgeführt wurden. Kein einziger dieser Tierversuche ist für Getränkehersteller gesetzlich vorgeschrieben. Vielmehr haben US-amerikanische und europäische Aufsichtsbehörden betont, dass Tierversuche als Nachweis für die gesundheitsfördernden Eigenschaften eines Produktes nicht erforderlich sind.

In den grausamen und qualvollen Tests wurden Kaninchen, Mäuse, Ratten und Ferkel gequält und anschließend getötet – durch Enthaupten, Erwürgen oder andere Methoden. Nachfolgend finden Sie weitere grauenhafte Einzelheiten der Qualen, die die Tiere in den Versuchen für Lipton-Tee erleiden mussten:

* Kaninchen erhielten fett- und cholesterinreiches Futter, das zu einer extremen Verhärtung der Arterien führte. Anschließend wurde ihnen Tee verabreicht, um zu untersuchen, ob dies die krankhaften Ablagerungen der Arterien verringern würde. Nach den Versuchen wurden die Kaninchen geköpft.
* Mäuse wurden speziell darauf gezüchtet, an schmerzhaften Darmentzündungen zu leiden. Dann wurden ihnen Tee-Inhaltsstoffe verabreicht, um zu sehen, ob und wie sich dies auf ihren Krankheitszustand auswirken würde. Nach dem Versuch wurden die Tiere erwürgt und es wurde ihnen das Genick gebrochen.
* Ratten wurden mit stark zuckerhaltigem Futter zwangsgefüttert. Anschließend wurde ihnen Tee verabreicht, um zu sehen, ob der Tee einen Einfluss auf die durch den Zucker verursachten Hirnschäden haben würde. Anderen Ratten wurden Löcher in ihren Darm geschnitten, dann wurden ihnen Tee-Inhaltsstoffe durch einen Schlauch in ihrer Kehle verabreicht, um die Aufnahme von Tee im Körper zu untersuchen. Anschließend wurden die Ratten getötet, in flüssigem Stickstoff eingefroren und zerquetscht.
* Ferkel wurden mit E. coli-Bakterien infiziert. Anschließend wurde ihnen Tee verabreicht wurde, um zu sehen, ob der Tee Flüssigkeitsverlust und Durchfall verhindern würde. Im Rahmen der Versuche wurden die Eingeweide der Schweine aufgeschnitten, während die Tiere noch am Leben waren. Nach den Versuchen wurden die Ferkel getötet.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Diese Testungen wurden wegen der weltweiten Proteste vom Hersteller Unilever eingestellt.

Zitat:
UPDATE: ERFOLG!
Nachdem weltweit über 40.000 Menschen, davon mehr als 8.500 in Deutschland, am Aktionsaufruf teilgenommen und Protestmails an Unilever, den Hersteller von Lipton-Tee geschickt haben, sowie ein Treffen von Unilever-Repräsentanten mit PETA-Vorständen aus Deutschland, Großbritannien, Indien und den USA stattfand, hat Unilever nun eine Stellungnahme veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass das Unternehmen keine Tierversuche für Tee oder Teeinhaltsstoffe mehr durchführen oder in Auftrag geben wird.

Dies ist ein großartiger Erfolg für PETA und für die Tiere! Dank an alle, die mitgeholfen haben, indem sie am Aktionsaufruf teilgenommen und gegen die grausamen Experimente protestiert haben!
Doch was hätte man hier nicht alles rausfinden können? Man hätte wissenschaftliche Beweise finden können, dass dieser Tee beim durchfallgeplagten Schwein eine wohlschmeckende und wohltuende Alternative zu der "bitteren" Elektrolytlösung mit oder ohne intravenöser Infusion ist, was sonst hier Anwendung finden muß. Zeigt das nicht, wie nötig diese Tierversuche für unser unbeschwertes tägliche Leben ist? Ein leckerer Tee für meinen Durchfall, den mich mir wegen Fäkalkeimen aufgesackt habe ( und wohl das Hände waschen vergaß oder halt der "Koch", der meine Speise zubereitete...) ....

Geändert von Dr.House (18.02.2011 um 11:37 Uhr).
Dr.House ist offline  
  #2
Alt 18.02.2011, 20:53
Hundeforum Fan
 
Benutzerbild von Peanuts
 
Registriert seit: 28.12.2010
Ort: Gummersbach
Beiträge im Hundeforum: 347
Oh mein Gott, so kann wohl nur ein Vollblutmediziner argumentieren,

aber zum Glück müssen wir uns dieser Meinung trotzdem nicht anschließen.
Und ohne mit diesem Credo einen Streit vom Zaun brechen zu wollen:
Ich distanziere mich hiermit also ausdrücklich davon und betone, dass ich aus ethischen Gründen trotzdem absolut gegen jegliche Art von Tierversuchen bin.

Ich erspare mir an dieser Stelle das sorgfältige Widerlegen aller Argumente, (schon allein, weil es mir sicher an Fachwissen fehlt und ich zu bequem bin, mich da genau zu informieren) - und das, obwohl ich ganz sicher einer der Menschen bin, der mit Einnahme von täglich 8 verschiedenen Medikamenten von diesen vielfältigen Tierversuchen profitiert.
Wenn ich dann dereinst mal vor dem großen Gericht zur Verantwortung gezogen werde, nützt es vermutlich nichts, dass ich zum Ausgleich dafür zeitlebens auf Kosmetika verzichtet habe, dass ich sicherlich einigen Tieren mehr das Leben gerettet habe, als es normalerweise üblich ist oder dass ich wegen meiner einzunehmenden Medikamente von nun an nie wieder frei von Gewissensbissen sein werde.
Glücklicherweise durchdringt dieses Plädoyer für Tierversuche allerdings unzweifelhaft ein Unterton von Ironie, so dass ich sehe, dass es nicht allzu ernst genommen werden darf.
Deshalb, Dr. House, habe ich berechtigte Hoffnungen, dass letztlich die Menschen, die hierher finden, deinen Beitrag so verstehen, dass Wissenschaft und Forschung in der Medizin, in der Kosmetikindustrie und in der Lebensmittelverarbeitung nicht höher, sondern geringer einzuschätzen sind, als Ethik, Moral und Gerechtrigkeitsempfinden unseren vierbeinigen Mitgeschöpfen gegenüber!

Geändert von Peanuts (18.02.2011 um 21:02 Uhr).
Peanuts ist offline  
  #3
Alt 19.02.2011, 08:52
Hundeforum Fan
 
Benutzerbild von Arwen
 
Registriert seit: 09.05.2009
Beiträge im Hundeforum: 2.164
Tierversuche sind Mord

Danke Dr. House für diesen Artikel!
In bekannter Manier, voller Ironie und Sarkasmus konfrontierst du uns hier mit einem überaus wichtigen Thema.

Mir wird übel, wenn ich lese wie viele Tiere jährlich bei sinnlosen Versuchen qualvoll sterben.
Wer für Kosmetik Tierversuche macht, ist für mich ein Mörder. Diese Versuche sind völlig überflüssig.
Wie kann sich ein Mensch das Recht nehmen, Mitgeschöpfe für die Eitelkeit einiger Leute zu missbrauchen.
Wer sich Farbe, Chemie u.ä. ins Gesicht schmieren will, soll doch gefälligst die Produkte an sich selbst testen.
Jeder Mensch, der Kosmetik verwendet, die an Tieren getestet wurde, muss sich vorwerfen lassen, dass er sich schuldig gemacht hat.
Es gibt übrigens genügend Firmen, die nachweislich auf Tierversuche für ihre Kosmetik verzichten. Die Peta hat diese Liste veröffentlicht.
Ich habe gestern in einer Apotheke nachgefragt, welche ihrer Herstellerfirmen für Kosmetika nachweislich auf Tierversuche verzichten? Das gesamte Personal war total überfragt, haben aber versprochen sich zu erkundigen.
Zeitnah werde ich dort nachfragen.
Wir alle können etwas erreichen und die Firmen zwingen auf Tierversuche zu verzichten. Fragt nach in den Geschäften, kauft nur noch Sachen für die kein Tier leiden und sterben muss.
Macht andere Menschen aufmerksam, was sie unseren Mitgeschöpfen antun.
Lipton und Eukanuba sind nur zwei Hersteller, die ihre Vorgehensweise auf Druck der Öffentlichkeit geändert haben.
Andere Hersteller verzichten von vornherein auf Tierversuche, wir entscheiden, wem wir unser Geld geben!

Bei Medikamenten, die ein Mensch oder Tier brauchen, um überhaupt leben zu können, sehe ich es schon anders.
Auch hier kann sicher bei der Forschung und Entwicklung weitestgehend auf Tierversuche verzichtet werden. Manchmal kann es aber nötig sein. Die Medikamente kommen aber wenigstens auch den Tieren zugute.
Odin hätte ohne seine täglichen Medikamente noch früher sterben müssen.
Herztabletten, Krebsmedikamente und vieles mehr helfen auch unseren Tieren ein weitestgehend beschwerdefreies Leben zu führen oder es wenigsten doch schmerzfrei zu verlängern.

Peanuts, ich glaube nicht, dass du ein schlechtes Gewissen haben musst. Du schluckst keine Schönheits- oder Potenzpillen. Es sind Medikamente, ohne die du nicht leben kannst. Lebensnotwendige Medikamente, Lebensmittel u.ä sind nötig.
Fleisch zu essen von Tieren, die gequält werden ist dagegen völlig unnötig und verantwortungslos!

Noch einmal, jeder von uns hat es in der Hand, ob Tiere unnötig gequält werden oder nicht. Macht euch die Mühe euch zu informieren!
Arwen ist offline  
  #4
Alt 19.02.2011, 11:47
Hundeforum Fan
 
Benutzerbild von Peanuts
 
Registriert seit: 28.12.2010
Ort: Gummersbach
Beiträge im Hundeforum: 347
Doch, ich denke, ein schlechtes Gewissen in allen Fällen, wo man irgendein an Tieren getestetes Medikament schluckt, ist in jedem Fall angesagt für jeden, der es mit der Ethik genau nimmt.
Alleine schon der Begriff Knock-out-Mäuse! Den hatte ich vorher noch nie gehört und ich finde, wer sich so einen Namen hat einfallen lassen, der muss eigentlich schon nur dafür in den Ar... getreten werden!
Ich habe in eigener Sache nie so drüber nachgedacht, dass meine Herz- und Lungenmedikamente, so wie auch meine Diabetesmedikamente selbstverständlich in Tierversuchen getestet wurden.
(Wir Menschen neigen halt leider zur Eigenblindheit)
Andererseits habe ich mich auch nie gescheut, in eigener Sache Versuchskaninchen zu sein, - z.B. in der Diabetestherapie schon 2009 Medikamente wie Byetta und Victoza mit Insulingaben zu kombinieren, was die Krankenkassen (so weit ich weiß) auch heute noch nicht unterstützen, weil es noch nicht ausreichend getestet ist.
Ich würde auch im Zusammenhang mit anderen Medikamenten keinerlei Zurückhaltung an den Tag legen und an mir selber testen, wie es mir bekommt, ob es unerwünschte Nebenwirkungen gibt, etc.
Natürlich ist mir klar, dass es da auch unkalkulierbare Langzeitschäden geben kann oder überhaupt unkalkulierbare Risiken enthalten sein können.
Aber warum soll ich ein solches Risiko auf unschuldige Tiere abwälzen, anstatt es selbst zu tragen?
Ob ein Medikament fruchtschädigend ist oder nicht, ist für mich nicht mehr von Belang.
Bei den Frauen, die noch fruchtbar sind, sieht das allerdings schon deutlich anders aus, - zumindest in den Fällen, wo möglicherweise oder tatsächlich eine Schwangerschft vorliegt und die Frau nicht auf ein bestimmtes Medikament verzichten kann.
Allerdings ist das beste Beispiel, dass hier Tierversuche auch völlig sinnlos sein können, die Contergan-Katastrophe in den 60er Jahren.
Peanuts ist offline  
  #5
Alt 20.02.2011, 15:26
Hundeforum Fan
 
Benutzerbild von Dr.House
 
Registriert seit: 19.05.2009
Beiträge im Hundeforum: 135
Hallo zusammen!

Zitat:
aber zum Glück müssen wir uns dieser Meinung trotzdem nicht anschließen.
Ich hoffe wirklich inbrüstig, dass sich kaum einer obigen Text anschließen wird.
Obgleich Teile davon eine gängige Argumentation sein wird, mündet es irgendwann in eine Absurdität. Wobei das Wort es wohl nur ansatzweise zu beschreiben vermag. Tierversuche in so grausamer Art und Weise für Tees. - Ich wiederhole : TEE (!!!!!) Das ist doch nur noch lächerlich... - Nein, das Wort hat den Wortstamm "lachen" und das kann man wirklich nicht mehr....
Dr.House ist offline  
 

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