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  #1
Alt 06.11.2010, 18:31
Ky!
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Adrian Priscu - ein stiller Held ....

Gerade kam auch bei Hund ,Katze, Maus ein Bericht darüber, die folgenden Informationen stammen von der Internetseite von tasso.

Zitat:
Das Interesse der deutschen und rumänischen Medien ging gegen Null, als Anfang August dieses Jahres der 50-jährige Rumäne Adrian Priscu von seinem Nachbarn mit einer Glasscherbe ermordet wurde, weil er einem Straßenhund vor seinem Haus das Leben retten wollte. (TASSO berichtete). Das Interesse der deutschen Tierfreunde hingegen war riesig. Kurz nachdem TASSO den Fall öffentlich gemacht hatte, meldeten sich zahlreiche Menschen und boten spontan ihre Hilfe an. Die Witwe Teodora Priscu, die TASSO, bmt (Bund gegen Missbrauch der Tiere) und ETN (Europäischer Tier- und Naturschutz) kurz nach dem tragischen Vorfall besuchten, war angesichts der Anteilnahme aus dem Ausland zutiefst gerührt.

Die Hilfe der drei deutschen Tierschutzorganisationen vor Ort war spontan: Der bmt sprach eine Einladung für Frau Priscu und ihre Mutter nach Deutschland aus, der ETN und TASSO sicherten einen Spendenaufruf für die Familie zu, die nicht einmal das Geld für die Beerdigung von Adrian Priscu aufbringen konnte. Der von den Tierschutzorganisationen übergebene Preis für "Menschlichkeit und Zivilcourage" hat einen Ehrenplatz im Wohnzimmer der herzlichen Familie gefunden.

Der Hund, den Adrian Priscu vor den Schlägen seines Nachbarn gerettet hat, konnte zusammen mit seiner ständigen vierbeinigen Begleiterin von den Tierschützern von der Straße geholt werden. Für beide wird ein liebevolles Zuhause in Deutschland gesucht, um sie vor Übergriffen des wahrscheinlich in Kürze aus dem Gefängnis freikommenden Nachbarn zu retten. "Wenn ich wählen könnte zwischen den Tieren und den Menschen, ich würde mich für die Tiere entscheiden", erzählte uns Teodora Priscu unter Tränen.

So können Sie Teodora Priscu helfen:
Unter dem Stichwort "Adrian Priscu" können Sie mit einer kleinen Spende Frau Priscu Ihre Anteilnahme bekunden. Spenden können Sie online per PayPal unter tasso.net oder auf unser Spendenkonto: 238 054 907 bei der Nassauischen Sparkasse (BLZ: 510 500 15)

"Selten habe ich so viel Wärme und Herzlichkeit von trauernden Menschen erlebt, die ich gerade erst kennengelernt habe", erinnert sich Andrea Thümmel, die für TASSO vor Ort in Rumänien war.

Quelle:
tasso.net/Tierschutz/News/TASSO-besucht-die-Witwe-des-ermordeten-Adrian-Pris

Zitat:
Der in Brasov wohnhafte Rumäne hörte am Samstag aus seiner Wohnung Wimmerlaute eines Hundes vor seinem Fenster. Von dort konnte er beobachten, wie ein Mann grundlos und brutal auf einen Straßenhund einschlug. Sofort eilte er dem Hund zu Hilfe. Zunächst kam es zu lautstarken Wortgefechten zwischen den beiden Männern, gefolgt von einem Handgemenge, bei dem der Täter Adrian Priscu mit einer Flasche so heftig am Kopf traf, dass dieser das Gleichgewicht verlor und zu Boden fiel. Der Täter verletzte Adrian Priscu daraufhin mit einer Glasscherbe der Flasche derartig an der Brust, dass das Opfer wenige Minuten später an den Folgen der Stichverletzung starb. Der von Nachbarn zu Hilfe gerufene Krankenwagen konnte Priscu nicht mehr reanimieren; er starb noch am Unfallort. Die Polizei verhaftete den Täter und brachte ihn in Untersuchungshaft. Zu dem Täter wurden bisher in der rumänischen Presse keine Angaben gemacht. "Zivilcourage und Humanität sind nicht nur rumänische Themen wie jüngste Berichterstattungen auch in Deutschland immer wieder beweisen", äußert sich Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO zu dem tragischen Vorfall. "Dem Mann gebührt meine Hochachtung; der Familie mein tief empfundenes Mitgefühl", so McCreight weiter. Der ETN, TASSO und der Bund gegen Missbrauch der Tiere werden diese Woche in Brasov, der zweitgrößten Stadt in Rumänien, eine Pressekonferenz geben und zu einem humanen Miteinander zwischen Mensch und Tier aufrufen.
Adrian Priscu war ein stiller Held. Ich habe allerhöchsten Respekt vor ihm.
Ky! ist gerade online  
  #2
Alt 06.11.2010, 19:10
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Menschen, wie Adrian Priscu, verdienen den allerhöchsten Respekt.

Es wäre wichtig, dass es immer mehr Menschen gibt, die sich für das Wohl der Tiere einsetzen.
Die Erde gehört nicht den Menschen, wir leben gemeinsam mit anderen Lebewesen auf diesem Planet. Wir brauchen uns und keiner kann ohne den anderen existieren.
Für mich ist es nicht nachzuvollziehen, dass Menschen Lebewesen quälen. Auch in einem ärmeren Land muss man nicht Hunde zu Tode prügeln.
Ein Mensch, der tierlieb ist, wird selber auf ganz viel verzichten, damit es seinem Hund gut geht.
Etwas Essen ist auch in Rumänien übrig, etwas Platz ist in der engsten Hütte und Kastrationen werden immer wieder von Tierschutzorganisationen durchgeführt (sicher nicht für alle Hunde).
Nur weil man arm ist, muss man einen Hund nicht prügeln und schon gar keinen Menschen töten.

Jeder Tierliebhaber hier in Deutschland kann etwas für unsere Mitgeschöpfe tun. Nehmt ein Tier aus dem Tierschutz, rettet so ein Leben.

So lange die Tierheime voll sind, dürfen keine neuen Welpen absichtlich produziert und so das Elend vermehrt werden.
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  #3
Alt 06.11.2010, 19:23
Ky!
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Zitat:
So lange die Tierheime voll sind, dürfen keine neuen Welpen absichtlich produziert und so das Elend vermehrt werden.
Das sehe ich auch so. In der Sendung, wo über Adrian Priscu berichtet worden ist, wurde dann auch gezeigt, wie nach dem Hund gesucht worden ist, den er da beschützt hat. Dabei wurde ein rumänisches privates Tierheim und eine Tötungsstation gezeigt. In beiden waren die Zustände übel, aber die Tötungsstation war das Grauen schlechthin. Verhungerte Welpen ohne Mutter, was alles nicht gezeigt worden ist, kann man sich an wenigen Fingern abzählen. Wenn ich mir dann noch vorstelle, was unser Odin dort erlebt haben muss.... Schrecklich.

Wir können sicherlich nicht alles auf einmal ändern, aber es wäre schon ein Anfang, nicht weiter für Nachwuchs zu sorgen. Dann würden auch unsere Tierheim langsam leer werden, und man könnte sich auch endlich den Problemen in den anderen Ländern widmen. Verlogen gegen Wühltischwelpen zu wettern und selber erbkranke Tiere zu züchten, ist jedenfalls nicht die Lösung..... Jeder Wurf neue Rassehunde sind mindestens 5 Tiere, die in deutschen Heimen ihr Leben fristen, eine Fee wie in Mühbrook und einer der 30.000 Hunde, die in dieser einen rumänischen Tötungsstation ums Leben gekommen sind, ein Odin, ein Brutus, eine Neffa ....
Ky! ist gerade online  
  #4
Alt 06.11.2010, 19:41
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Ich habe den Beitrag gesehen und habe geweint, als ich das Elend in der rumänischen Tötungsstation gesehen habe.
Noch heute bin ich Peanuts dankbar, dass sie Odin aus der Tötung geholt hat und dass wir fast zwei Jahre für ihn sorgen durften. Odin hatte leider nur ein sehr kurzes Leben, aber er durfte Liebe und Fürsorge kennen lernen. Viele Hunde bekommen gar keine Chance.

Brutus und Neffa sind auch aus dem Tierschutz und tolle Hunde, die wir sehr lieben.
Wir würden uns immer wieder für einen Hund aus dem Tierschutz entscheiden.
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  #5
Alt 06.11.2010, 19:49
Ky!
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Und Odin hatte keinen Adrian Priscu als man ihm den Schwanz brach, die Ohren abschnitt und seine Wirbelsäule zertrat....

Klar, man muss verantwortungsvoll und überlegt vorgehen, mit einem Disaster wie mit Eli ist auch keinem geholfen. Dass eine Fee noch immer kein Zuhause hat, ist eine Sünde. - Wir müssen unsere eigenen Probleme endlich klären und wir müssen die Zustände im Ostblock und ähnlichen Ländern anpacken. Und jeder Tag, der bis dahin vergeht, wird ein Tag mehr Leid und Qual sein....
Streitereien und Grabenkämpfe lösen auch nichts.
Ky! ist gerade online  
  #6
Alt 06.11.2010, 20:03
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Frank Weber vom Franziskus Tierheim in Hamburg hat sich angeboten Hunde aus Rumänien nach deutschland bringen zu lassen, wenn es interessierte Menschen gibt. Das ist doch ein ganz konkreter Vorschlag, nun müssen sich nur noch Menschen finden, die diesen Hunden ein Zuhause geben wollen.
Arwen ist offline  
  #7
Alt 06.11.2010, 21:36
Ky!
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Zu dem sag' ich jetzt gar nichts.

Aber mal was anderes: Ich habe da jemanden in Twitter drin, der täglich mehrmals Australian Shepards postet, da bekomme ich einfach nur das Kotzen:



GANZ grob überflogen sind das um die 80 Hunde und Welpen, die da angeboten werden..... 80 Tiere, die irgendwo irgendwer in die Welt hat setzen lassen.
Was meint ihr, wieviele Hunde eine gut organisierte Tötungsstation pro Tag um die Ecke bringt? Werden doch auch bestimmt so 80 sein ,oder?
Ky! ist gerade online  
  #8
Alt 07.11.2010, 07:52
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Hall zusammen….
Ja, das mit denn Europäischen Ausland vor allem der die Südlichen und Osteuropäischen Nachbarn, sehen die Tiere insbesondere Hunde Teilweise als Werkzeug an! Vor kurzem war der Vorstand des hier ansässigem Tierheims bei einem Tierheim in besagtem Land und berichtete das es dort Katastrophale Zustände Herrschen!!
Fängt mit der Überbelegung an geht weiter das diese Tiere selten mal normales Tierfutter bekommen bis hin zur Hygiene.
Als ich diese mitbekam habe ich meinem Vorstand vom Katt e.V. besprochen spontan zu helfen…. Und haben einige Sachen nach abgegeben!
In meiner ganzen Laufbahn ob Tierpfleger-Helfer oder als Hobbytiertrainer (Hund) habe festgestellt das die Ausländischen Hunde seelisch gebrochen sind! Als ich noch in einem Kleinen Tierheim gearbeitet hatte, gab es und gibt es noch immer, auch Rumänen. Diese Hunde waren aus ihren Erfahrungen vor allem Männern gegenüber sehr ablebend bis hin zur aggressiv. Bei einigen Hunden habe ich es (als Mann) innerhalb kürzester Zeit geschafft vertrauen auf zu bauen. Nachdem dies geschafft war waren sie sehr umgänglich und bettelten regelrecht nach Zuneigung.
Und ähnlich war es auch bei meinem Jim (mein zweiter Hund), zu Anfang war er ein Häufchen Elend! Mit matten Fell, Angst fast Panik in den Augen und Blutenden äußeren Ohrlappen. Hier Siegte das Herz ich habe ihn fast direkt aus Spanien, nachdem er Zwei Tierheime durch hatte! Und heute ist er ein vor Selbstbewusstsein strotzendes Spanisches Ungetüm und total verschmust davon kann er nicht genug bekommen.
Dies zum einem, zu anderen ist bei uns in Deutschland das wohl Schärfste Tierschutzgesetz (§17 ff) in Kraft. Es so viele Verordnungen seitens der EU da wird es endlich mal „höchste!!“ Zeit auch hier in Sachen Tierschutz tätig zu werden!! Dies währe eine gute Geste an unsere Mitgeschöpfe!!!
Denn genau diese haben leider eine zu schwache Lobby, es gibt halt leider keinen Job wo der Politiker wechseln kann damit die dicke Kohle macht!!

Stichwort Shepards: Ob diese oder andere Rassen, meist sind es Hinterhofvermehrer diese gehören meiner Ansicht nach alle wie sie kommen Boykottiert denen ist steht nicht das Tier im Vordergrund sondern der Schnelle Profit da kommen Mode Hunde gerade recht, so ala Cart.
Aber das Problem liegt am meisten an uns selber, wenn sich eine mehr Köpfige Familie entscheidet einen Hund an zu schaffen, wollen bis zu neunzig Prozent einen, was wohl, einen Welpen…..
Ergo wird nach dem Mainstream auf Teufel komm raus gezüchtet. Somit ist dieses Thema noch lange auf der Agenda und Vernünftigen müssen die unwissenden noch besser aufklären.
Mein Persönliches Fazit: Ich werde wenn meine drei mal nicht mehr sind, aus Prinzip, wieder einem Hund aus dem Tierheim eine Chance geben. Dann nehme ich auch einen Schwierigen Kandidaten der bei dem „Normalo“ keine Chance hat!
Denn: Unser Handeln und unsere Gedanken widmen wir dem Tier!
Euer Dogy
Doginator ist offline  
  #9
Alt 23.11.2010, 18:01
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Benutzerbild von witchcraft
 
Registriert seit: 14.05.2009
Beiträge im Hundeforum: 256
Da kann ich Euch nur zustimmen, Hund aus dem Tierheim ist `ne gute Sache, aber ich habe das Problem, dass ich arbeite, um meine Brötchen zu verdienen. Damit bin ich beim örtlichen Tierheim aus der Vermittlung raus...
Jemandem, der arbeitet, den Hund versorgen kann, sich gelegentlich auch mal den Tierarzt leisten kann etc. kann unser örtliches Tierheim keinen Hund überantworten, ich kann mich ja nicht drum kümmern! HA HA HA

Jeder, der mein Viech und mich kennt, weiß, dass es doch geht, ich habe zur Zeit das Glück, dass meine Eltern sich tagsüber um meine Dicke kümmern, aber ich könnte auch einen Gassidienst finanzieren, der mittags mal mit ihr geht, aber das reicht dem Tierheim nicht.... Schade, schade

Ich denke, da müssen hier unsere örtlichen Tierschützer nochmal gewaltig umdenken, bevor ich von denen ein Tier bekomme bzw. eines haben will
witchcraft ist offline  
  #10
Alt 19.12.2010, 18:29
Hundeforum Fan
 
Benutzerbild von Arwen
 
Registriert seit: 09.05.2009
Beiträge im Hundeforum: 2.164
Happy End

Der Hund, den Adrian Priscu vor den Schlägen seines Nachbarn gerettet hat, hat nun ein schönes, liebevolles Zuhause gefunden.
Man konnte dem Hund richtig ansehen, wie wohl er sich dort sofort gefühlt hat. Sogar eine "Landsmännin" lebt schon in der Familie.

Wir drücken nun die Daumen, dass die anderen Hunde im Tierheim auch bald ein liebevolles Zuhause finden.
Arwen ist offline  
  #11
Alt 26.12.2010, 07:37
Hundeforum Fan
 
Benutzerbild von MentalChange
 
Registriert seit: 26.12.2010
Beiträge im Hundeforum: 3
Hallo!

Ich bin neu und freue mich, dies gleich als ersten Thread gefunden zu haben; ich hatte diese Geschichte auch in den Medien verfolgt.

Es ist schön, dass es ein solches Mit-Leid noch gibt, in einer für Hunde zumeist herzlosen Welt.

In Gedenken an Herrn Priscu, und seinen Geretteten.

Ich grüß Euch alle!
MentalChange ist offline  
  #12
Alt 28.12.2010, 19:33
Hundeforum Fan
 
Benutzerbild von Peanuts
 
Registriert seit: 28.12.2010
Ort: Gummersbach
Beiträge im Hundeforum: 347
Den Kommentaren meiner Vorredner schließe ich mich ohne wenn und aber an.
Peanuts ist offline  
  #13
Alt 22.01.2011, 19:36
Hundeforum Fan
 
Benutzerbild von Nazgul
 
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Beiträge im Hundeforum: 96
Witwe von Adrian Priscu

Zitat:
Zitat von Arwen Beitrag anzeigen
Der Hund, den Adrian Priscu vor den Schlägen seines Nachbarn gerettet hat, hat nun ein schönes, liebevolles Zuhause gefunden.
Dann hat die Sache wenigstens für den armen Hund ein gutes Ende genommen.
Weiß jemand von euch, was aus der Witwe von Adrian Priscu geworden ist?
Nazgul ist offline  
 

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