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  #1
Alt 28.07.2010, 15:16
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Beiträge: 123

Dänemark wird Hundewelpen töten (Dr.House, 28.07.2010, 15:16)


In Dänemark werden Hunde bestimmter Rassen nicht mehr durch Tierheime vermittelt werden dürfen. Diese werden voraussichtlich - wie nennen des die Tierärzte weils so schön klingt - euthanasiert werden. Ein wahrlich schöner Tod für Welpen, deren Leben noch nicht mal richtig in Fahrt gekommen ist.

Siehe bitte auch diese Grafik:

Miniaturansicht angehängter Grafiken
Dänemark wird Hundewelpen töten-daenemark.jpg  
Dr.House ist offline  
  #2
Alt 28.07.2010, 21:43
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Beiträge: 2.069
Wurde denn ein Grund für das ganze genannt?
Bomber ist offline  
  #3
Alt 31.07.2010, 11:08
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Benutzerbild von Arwen
 
Registriert seit: 09.05.2009
Beiträge: 1.871
Ich finde es grausam, wenn gesunde Hunde getötet werden.


Dies geschieht täglich in vielen Ländern.
Spanien, Ungarn, China, um nur einige Länder zu nennen, töten täglich unzählige Hunde in ihren Tötungsstationen. Es spielt dabei keine Rolle, ob es Welpen, trächtige Hündinnen, Junghunde oder gesunde, liebenswerte erwachsene Hunde sind. Auch die Rassezugehörigkeit spielt keine Rolle.
Jeder Hund, der nach einer bestimmten Zeit nicht abgeholt oder an einen neuen Besitzer vermittelt wurde, wird getötet.

Es ist bestimmt sinnvoll sich gegen Tötungsaktionen zu wehren, mit Unterschriften zum Beispiel.
Für mich ist es viel wichtiger aktiv etwas dagegen zu tun.
ODIN war mein erster Hund aus dem Tierschutz - er wurde von einer engagierten Tierschützerin aus einer Tötungsstation in Ungarn gerettet - leider ist er sehr jung, trotz aller nur möglichen tierärztlichen Anstrengungen an Epilepsie gestorben.
ELROND und BRUTUS haben wir aus einem total überfüllten Tierheim in Ungarn geholt. Elrond hatte Balu leider zum Fressen gern - er lebt jetzt in einer Familie, die alles für ihn tun. Brutus hat ein schönes Leben bei Ninna und KY.
NEFFA ist in Sizilien geboren und lebt nun seit 20 Monaten bei mir. Sie ist ein liebenswerter, fröhlicher, bewegungsfreudiger Hund. Balu und Neffa verstehen sich sehr gut.

Ich würde mich immer wieder für einen Hund aus dem Tierschutz entscheiden.

Nicht mehr in Länder zu fahren, die Hunde töten, würde bedeuten, dass wir eigentlich in Deutschland bleiben müssen.
Aber auch hier gibt es genügend Menschen, die ihren Hund ohne wirklichen Grund einschläfern wollen.
Auch in Deutschland ist es verboten "Kampfhunde" einzuführen oder mit ihnen zu züchten. Die Tierheime sind voll mit diesen Tieren, es ist sehr schwer geeignete Menschen zu finden. Viele von diesen "Kampfhunden" müssen ihr ganzes Leben im Tierheim verbringen.
Immer wieder gibt es Leute, die einen "Kampfhundwelpen" aus dem Ausland nach Deutschland einführen. Dabei werden weder Gesetze eingehalten noch haben diese Leute ausreichend Kenntnisse über die Rasseeigenarten. Wenn dann auch noch illegal mit diesen Hunden gezüchtet wird, ist doch abzusehen, wann auch in Deutschland härter durchgegriffen wird.

Wohlgemerkt ich bin
- gegen Tötungen von Hunden
- gegen Rasselisten
- gegen Scharfmachen von Hunden
- gegen Hundekämpfe

Hunde müssen
- ein artgerechtes Leben führen dürfen
- größtmögliche Freiheiten haben
- in einem Sozialverband (Mensch/ Hund) leben

Menschen haben die Pflicht sich
- über die rassespezifischen Eigenschaften des Hundes zu informieren und darauf einzugehen
- größtmögliches Wissen über Hunde anzueignen
- mit ihrem Hund zu beschäftigen

Ich würde es gut finden, wenn jedes Mensch - Hund - Team einen Hundeführerschein ablegen muss. Die Gebühr dafür kann mit der Hundesteuer verrechnet werden. So tun die Kommunen endlich auch aktiv etwas für ein gutes Zusammenleben von Hundemenschen und Nichthundemenschen.
Arwen ist offline  
  #4
Alt 31.07.2010, 11:48
Ky!
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Ort: Elmshorn
Beiträge: 156
Naja, nur weil es täglich auch in anderen Ländern passiert, können sich doch die Dänen nicht darauf berufen und es kann auch nicht billigend in Kauf genommen werden. Hartes Durchgreifen und die Verletzung der Grundzüge der Menschlichkeit sind völlig verschiedene Dinge. In meinen Augen muss dies eine Konsequenz und Zeichen zur Folge haben.
Für einen Hund aus dem Tierschutz würde ich mich auch jeder Zeit wieder entscheiden, aber - da hast Du dann auch wieder Recht - da kann man genauso vor der eigenen Haustür anfangen. Elli war ein riesen Fehler, der sich nur mit der Hilfe von Ernst zum Guten gewandt hat. Wenn ich mir aber nun vorstelle, dass es eigentlich Fee hätte sein sollen, die endlich ihr wohlverdientes Zuhause hätte haben sollen.... Wie man es dreht und wendet, es ist und bleibt alles gemein und unmenschlich. Jede Aktion ist nur ein winziger Tropfen auf den heißen Stein und manches, was eigentlich in besten Wissen und Gewissen gemacht worden ist, zeigt sich nachträglich als ganz blöde Idee. Und wenn mans so betrachtet, schulden wir Fee die Erfüllung ihres Traums. Alles gemein....

Aber zurück zum Thema: Ja, es ist alles wie der berühmte Kampf gegen die Windmühlen. Doch sich einfach umzudrehen ist auch keine Lösung. (Natürlich hast Du das auch nicht so gemeint, ich weiß.)

Ich für meinen Teil werde versuchen zu helfen, wo ich kann. Werde gegen die Windmühlen pusten und versuchen meine Schuld bei Ernst und Fee zubegleichen......
Ky! ist offline  
  #5
Alt 31.07.2010, 18:08
Hundeforum Fan
 
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Registriert seit: 09.05.2009
Beiträge: 1.871
Jeder Hund verdient es ein artgerechtes Leben in einer Familie zu haben.

In Dänemark weigern sich die Tierheime ihre Welpen töten zu lassen. Sie bekennen sich offen dazu das Gesetz in diesem Punkt zu brechen, da es gegen alles verstößt woran sie glauben und wofür sie kämpfen. Sie sind dafür da Tieren zu helfen und wehrlose Tiere zu retten.
Auch die Tierärzte in Dänemark weigern sich gesunde Tiere einzuschläfern.

Ich habe gerade bei Tasso und bei Peta nachgesehen, dort steht nichts, dass in Dänemark schon Welpen per Gesetz getötet wurden.

Dafür kann man einen sehr interessanten Artikel über die Strassenhunde in der Türkei lesen.
Arwen ist offline  
  #6
Alt 31.07.2010, 18:18
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Registriert seit: 09.05.2009
Beiträge: 1.871
Einreisebestimmungen für Dänemark

Die Einreise mit Pitbullterriern und Tosas sowie deren Kreuzungen ist verboten.
Neu seit 01.07.2010: Es ist die Haltung, Zucht und Einfuhr von folgenden 13 Hunderassen in Dänemark verboten, wenn sie nach dem 17. März 2010 angeschafft wurden: Pitbull Terrier, Tosa Inu. Amerikanischer Staffordshire Terrier, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Amerikanische Bulldogge, Boerboel, Kangal, Zentralasiatischer Ovtcharka, Kaukasischer Ovtcharka, Südrussischer Ovtcharka, Tornjak, Sarplaninac.
Das Verbot gilt auch für Kreuzungen der betreffenden Hunderassen. Es obliegt dem Halter des Hundes, die Rasse oder den Typ zu dokumentieren, ebenso den Zeitpunkt der Anschaffung. Personen, die Hunde der betreffenden Rassen vor dem 17. März 2010 angeschafft haben, müssen den Hund auf Straßen, Wegen, Fußwegen und Plätzen an einer maximal 2 m langen Leine führen. Der Hund muss einen sicher verschlossenen Maulkorb tragen.
Alle anderen Hunde sind in Dänemark erlaubt. Weiterhin sind alle Hundebesitzer nach dem 1. Juli 2010 verpflichtet, für eine Kennzeichnung und Registrierung des Hundes zu sorgen, bevor dieser 8 Wochen alt ist.
Quelle:hund-und-reisen.de/hur/einreisebestimmungen_fuer_hunde.htm

Hier kann man auch die Einreisebestimmungen für viele andere Länder finden.
In sehr vielen Ländern muss für jeden Hund ein Maulkorb und eine Leine mitgeführt werden.

Geändert von Arwen (31.07.2010 um 18:35 Uhr).
Arwen ist offline  
 

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