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Den Hund würde ich zunächst mal konsequent bei solchen Gelegenheiten ausschimpfen und auch energisch dazwischen gehen, wenn er den anderen Hund attackieren will. Es gibt Dinge im Rudelleben, bei denen sich die rangniederen dem unterodnen müssen, was der Rudelchef (in dem Fall eben der Mensch) befiehlt oder fordert. Also solltest du versuchen, dem futterneidischen Rüden einfach mal energisch zu verbieten, sich unbefugt am Futter des anderen zu bedienen, auch wenn die Rangfolge zwischen den beiden ansonsten auch geklärt ist. Vielleicht musst du dazu auch einige Male ein bisschen "handgreiflich" werden und den Streithammel an der Schulter mit einem kräftigen Schubs anrempeln, während du schimpfst.
Bei uns ist es so, dass ich (mein Mann allerdings leider nicht, weil er zu bequem ist, weil er es nicht einsieht, oder warum auch immer; das ist ein ewiger Diskussionspunkt zwischen uns) auch die zwischen den Hunden abgeklärte Rangfolge beim füttern akzeptiere. Das heißt, der ranghöchste Hund wird zuerst begrüßt, zuerst gefüttert, zuerst angeleint, etc. Und dann der nächste in der Reihe.Ich hoffe, ihnen damit nonverbal zu verstehen zu geben, dass ich ihre Rangfolge erkenne und akzeptiere, so wie sie meine Rangposition ja auch erkennen und respektieren, alle miteinander.Wenn unsere Hündinnen läufig sind, gibt es schon mal Tage (die Standhitze hauptsächlich), wo ich nach dem Füttern dabei sitzen bleibe und warte bis alle fertig sind, denn unsere ranghöhere Hündin ist dann oft ziemlich dreist und geht zu der anderen Hündin (und nur zu der, nicht etwa zu den anderen Hunden!) an den Topf, während die noch frisst und wenn ich dann nicht eingreifen würde, dann würde sie die andere mit der Schulter beiseite schieben und in aller Seelenruhe deren Topf auch noch leeren.
Dann reicht allerdings von mir ein einsilbiges deutliches "Hey?!" und sie dreht sofort ab, denn sie weiß eigentlich, dass ich so ein Verhalten nciht dulde. Allerdings würde ich nicht die Hand dafür ins Feuer legen, dass sie es nicht ausnutzen würde, wenn ich mal nicht da bin, um einzugreifen.
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