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Und ich hätte da die Frage, auf Grund welcher Indizien genau eine Futtermittelallergie ausgeschlossen wurde...
Das geht nämlich meines Wissens nach nur mithilfe eines recht kostspieligen Verfahrens(zw. 150 und 250 €) durch Blutuntersuchung, das selbst viele Tierärzte aus Kostengründen garnicht erst in Erwägung ziehen. Die preiswertere Alternative zum Bluttest: Einmal für einen bestimmten Zeitraum ein Trockenfutter verfüttern, das nur auf Reis- oder Kartoffelbasis mit Kohlehydraten versorgt.
(Mera Dog z.B. bietet drei verschiedene Sorten nur mit Reis und dreierlei Sorten Fleisch an. Dabei würde ich persönlich die Variante mit Geflügelfleisch NICHT nehmen, weil das enthaltene Geflügel sicherlich mit Mais, Weizen oder anderem Getreide gemästet wurde, was bei einer Allergie durchaus ein Auslöser sein kann. Es gibt auch noch weitere Trockenfuttersorten, wie NUTRO Lamm und Reis, Lukullus Charolais Rind, Luposan Trockenfutter - nur auf Kartoffelbasis und sicher auch noch weitere, die ich nicht alle kennen kann)
Das beinhaltet selbstverständlich auch, dass es in der Testphase keinerlei Leckerli geben darf, außer Trockenfleischprodukte wie Pansen, Rinder- oder Kaninchenohren, Ochsenziemer, etc. Auf Geflügelprodukte würde ich auch hier verzichten, evtl. sind auch die Kaninchenohren bedenklich.
Wenn der Hund damit beschwerdefrei ist, sollte man sich für eine der mais- und weizenfreien Futtersorten entscheiden und nichts anderes mehr füttern. Das heißt, man kann dann natürlich auch die "Gegenprobe" machen und dem Hund mal ein halbes Wurstbrötchen geben und eine Woche später evtl. noch irgendwas, das Maismehl enthält. Wenn er sich bei einem oder beiden Versuch/en - beginnt meist innerhalb der ersten 2 Stunden nach dem Fressen - anfängt, zu kratzen, ist die Diagnose und damit die Therapie klar.
Und um vieles wahrscheinlicher, als irgendeine psychische Ursache!
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