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Im Prinzip schon, ... nur ist es ja nicht für jeden Hund gleich schwer, vom Rudel getrennt zu sein.
Brutus hat, wie es aussieht nicht solche ausgeprägten Verlustängste, dass es ihn quält, wenn er mal allein sein muss.
Er hat ja auch von Anfang an die Veränderlichkeit seines Rudels erlebt, vielleicht hat das ja bei Hunden ein ähnliches Ergebnis wie bei mescnhlichen Säuglingen, die von Anfang an viele verschiedene Bezugspersonen haben und dann längst nicht so fremdeln, als wenn sie nur die Eltern als Bezugspesonen kennen würden?
Und dann muss man ja auch sagen, dass viele Hunde ihre Wiedersehensfreude, bzw. die vorangehende Zeit der Trennung vom Rudel viel subtiler ausdrücken.
Beispiel: Shiloh, der sowieso viel lieber bei mir bleibt und im Winter bei Kälte und Schneewetter selbst mit mir nur dann rausgegangen ist, wenn er wirklich musste (und keine Sekunde länger, als nötig!)
hat in den 12 Tagen, die ich in der Lungenklinik war, schlecht gefressen, mein Bett bewacht und belagert und war "einfach nicht er selbst", hat den lieben langen Tag Trübsal geblasen und überhaupt nicht gespielt.
Als ich dann nach Hause kam, war ich erst mal ca. 3 Wochen bettlägerig und er hat quasi Tag und Nacht neben mir gelegen und wirklich gekuschelt. Musste mit dem Kopf auf der Hüfte oder in der Kniekehle liegen, rutschte ab und zu mal in Reichweite meiner Hände und putzte mich endlos und geduldig und ging nur raus, um sich zu lösen.
Ich war schon froh, dass er in der Zeit wenigstens (in Reichweite unseres Hauses angeleint) mit zu den täglichen Spaziergängen des Rudels ging. Wir haben das nämlich auch schon erlebt, dass er sich sperrt und einfach keinen Schritt weiter geht, wenn er merkt, dass ich nicht mitkomme.
Ist ja eigentlcih sehr schmeichelhaft für mich, aber ziemlich unpraktisch.
Geändert von Peanuts (20.03.2011 um 12:31 Uhr).
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