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Dunkle Jahreszeit : Kleiner schwarzer Hund in Elmshorn fast überfahren
Gestern Abend habe ich einen riesen Schreck bekommen: Ich hatte meine Freundin zu einer Party gefahren und war auf den Weg nach Hause. Mir kam dann mitten auf der Straße ein kleiner schwarzer Hund entgegen, der zielstrebig in die Gegenrichtung lief. Ich wendete gleich das Auto und fuhr im hinterher. Der kleine Hund war so verstört, dass er auf seinem Weg auf der Gegenspur direkt auf ein entgegenkommendes Auto zu lief. Der Fahrer hatte ihn nicht gesehen und hielt auf den Hund zu. Nur durch meine panische Lichthupe bremste er ab und verfehlte den kleinen Hund knapp. Ich hatte zwischenzeitlich angehalten und war ausgestiegen, um das Tier zu rufen. Er hielt kurz an, schaute zu mir, gab dann aber Fersengeld und rannte davon. Damit verlor ich dann auch seine Spur.
Darauf rief ich dann Muttern an, die ja auf der Ecke wohnt, dass sie mit unseren Hunden raus soll und nach dem kleinen schwarzen Hund schauen soll. Leider erfolglos.
Ich suchte währenddessen noch die nähere Umgebung ab, der Hund blieb aber verschwunden.
In meiner Not rief ich dann den Notruf des Elmshorner Tierheims an und berichtete. Denen war es jedoch leider nicht möglich, sich an der Suche zu beteiligen, die ich dann fast zwei Stunden erfolglos auf eigene Faust fortsetzte. Ich bekam dann noch einen Anruf, da scheinbar ein Hund vermisst gemeldet worden war, aber ich einem anderen Elmshorner Bereich.
Schlußendlich bekam ich noch einen zweiten Anruf, wo mir die Mitarbeiterin vom Tierheim in Elmshorn dann sagte, dass die Polizei einen schwarzen Hund gestellt hat und ihm den Besitzer übergeben hat. Glücklicherweise diesmal ohne Schußwaffengebrauch, der in Elmshorn ja auch schon vorgekommen ist.
Das war gestern eine ganz knappe Nummer für den kleinen schwarzen Kerl! Ein zweiter Geburtstag ist da mindestens fällig.
Passieren kann das aber wahrscheinlich fest jedem. Der Hund erschreckt sich und zieht panisch von dannen. Daher als Gedankenanstoß: ich konnte den Hund erst sehr spät erkennen, der andere Autofahrer gar nicht! - Keine Seltenheit in Herbst und Winter! Rüstet doch daher bitte Eure Tiere mit reflektierenden Materialien aus, damit zumindest ein Chance besteht, ihn zu sehen!
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