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Das Wochenende haben wir in Bielenberg verbracht.
Odin findet Wasser toll und geht täglich etwas weiter rein. Er ist auch weiterhin zu allen Hunden freundlich, hat aber einige, die er besonders mag. Mit denen spielt er dann richtig ausgelassen. Dabei merkt man, dass er täglich mehr Kraft in den Hinterbeinen bekommt. Ab und an will Odin seine Grenzen testen. Sind wir irgendwo alleine, dann braucht man nur seinen Namen zu rufen und zu gehen. Schon nach wenigen Metern, die wir weggegangen sind, kommt er hinterher gelaufen. Anders sieht es aus, wenn viele Leute und Hunde da sind. Er will dann natürlich nicht weg und legt sich einfach hin. Ein Kräftemessen wäre völlig sinnlos, also muß man sich etwas anderes einfallen lassen. Oft reagiert er, wenn man "Tschüß Odin" sagt und einfach geht. Manchmal ist es aber zu schön an diesem Platz zu bleiben, dann hilft nur den großen Kerl zu kraulen und ihn zu "überreden". Leckerli sind auch ein gutes Lockmittel. Wenn man bedenkt, dass er erst zwei Wochen bei uns ist, dann ist es wirklich erstaunlich, was er schon alles gelernt hat. Er ist wirklich ein toller Hund! |
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Bei uns hat, wenn er mir mit einem schelmischen Lächeln und mit "sich-einfach-fallen-lassen" mitteilte: "Nö, ich komm nicht mit! Kannst ja mal alleine gehen!" durchaus geholfen, dass ich ihn dann einfach mit einem energischen "Komm mit!" mitgezogen habe. Ab und an konnte ich ihn auch zum mitkommen überreden, indem ich eine halb-gebückte "zum Spielen auffordern"-Haltung eingenommen habe, und das Kommando wiederholte, aber so grundsätzlich sollte er bei mir schon Folge leisten, wenn ich "komm mit" sagte, denn es könnte ja mal schwerwiegende Folgen für ihn haben, wenn ich ihm erlaube, einem Kommando ganz nach Laune zu folgen oder auch nicht. Und nachdem ich ihn vier, fünf, sechs mal stur ein Stück gezogen habe, so dass für ihn auf die Füße kommen und selbst mitlaufen letztlich aangenehmer war, hat er dem Kommando "Komm mit" eigentlich auch immer Folge geleistet, - ausser wenn er eindeutig zum Schabernack aufgelegt war, aber dann bin ich auch immer drauf eingegangen und hab ne Runde mit ihm gekaspert und danach kam er dann auch mit.
Naja, ich denke, du machst das schon. Er ist ja wirklich nicht schwer zu lenken und wenn das "Follow-up" zwischen ihm und dir gefestigt ist, wird er schon allein deshalb gehorchen, nur um von dir ein positives feedback zu kriegen. Hunde, die ihre Bezugspersonen lieben, anstatt sie zu fürchten, tun wirklich alles nur für ein Lob und ein Lächeln. |
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Wir haben uns gestern auf einer anderen Hundewiese mit vielen Hunden getroffen und anschließend sind wir noch eine Runde im Wald spazieren gegangen. Da ist es überhaupt kein Problem, Odin achtet darauf uns immer im Blick zu haben.
Am Strand gibt es aber zu viele Versuchungen. Um nicht einen " Befehl " zu geben, den er nur schwer befolgen kann, sondern ihn loben zu können, gehe ich und sage " Tschüß Odin ". Dann kommt er mir nach und wird natürlich gelobt. Irgendwann wird ein einfaches "wir gehen jetzt" oder "komm" ausreichen. |
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Manche Tage braucht es gar keine Worte.
Gestern waren wir am Deich. Odin ist wirklich ein Lamm. Die "Weiber" zicken ihn an und er ist völlig gelassen. Keine Aggressionen, noch nicht einmal ein Grummeln. Nachdem er sich richtig ausgetobt hat, gab es noch ein Lektion in Sachen "gehorchen lernen". Auf dem Weg zum Parkplatz ist Odin zu weit vor gelaufen. Also dreht der Rest des Rudels einfach um und Odin wird kurz gerufen. Schnell schaut er sich um und kommt zu uns. Natürlich gibt es dann ein großes Lob uns manchmal auch ein Leckerli. Immer, wenn er wieder zu weit nach vorne gelaufen ist, haben wir diese Aktion wiederholt. Nach dem Abendessen sind wir zu den Nachbarn in den Garten gegangen. Odin hat sich auf die Wiese gelegt, nachdem er sich ein Stück Holz geklaut hat. Ab und an hat er seine Kuscheleinheiten eingefordert. Man konnte ihm ansehen, dass er sich richtig wohl gefühlt hat. So, als wollte er seinen wohlverdienten Feierabend mit uns genießen. Da Frauchen gegen 5 Uhr aufstehen muss, damit ausreichend Zeit für einen ausgedehnten Hundespaziergang ist, war es 23 Uhr Zeit ins Bett zu gehen. Ich bin aufgestanden und habe den Anderen "Gute Nacht" gesagt, schon war Odin bei mir. Obwohl Ky noch im Garten war und der "Große" sicher gerne die ganze Nacht da geblieben wäre. Ich war richtig stolz auf Odin und habe es ihm auch gesagt. ![]() |
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Wochenende ist Hundezeit!
So sieht es vor allem Odin. Morgenspaziergang, leckeres Frühstück und Kuscheln. So könnte es den ganzen Tag weiter gehen. Frechheit...nun will Frauchen in Ruhe frühstücken. Da muss Odin doch erst mal kontrollieren, was auf dem Tisch liegt. Bei den kleinen Hunden war das nie ein Thema. Sie konnten nicht auf den Tisch. Jetzt darf man aber den Riesen nicht aus den Augen lassen. Verbotene Sachen schmecken viel besser. Heute wäre es fast die Butter gewesen, die sich Odin klauen wollte. Ein energisches NEIN und den Kopf vom Tisch wegschieben, hat mir dann doch das Frühstück für`s Erste gerettet. Schon beim zweiten Schluck Kaffee war Odin der Meinung, dass ich ihn nun lange genug "vernachlässigt" habe. Man kann es ihm genau ansehen, dass er irgendeinen Blödsinn vor hat. Am Tischbein knabbern......da kommt Frauchen auf jeden Fall. Also wieder ein NEIN. Diesmal habe ich ihm sein Kuscheltier als Alternative gegeben. Eine Brötchenhälfte hatte ich damit auch Erfolg. Dann wollte er wieder meine Aufmerksamkeit. Mit Mühe konnte ich ihn überreden, mich wenigstens mein Frühstück aufessen zu lassen. Eine Stunde durfte ich als Wiedergutmachung die Hunde beschäftigen. Als Odin dann immer noch nicht einsehen wollte, dass ich mich um die Ordnung in der Wohnung kümmern muss, habe ich eben Hundepflege angesetzt. Es ist erstaunlich, wie viel Wolle täglich aus Odins Fell heraus gekämmt werden kann. An den meisten Stellen darf ich schon kämmen, an der Hüfte stellt er sich immer an. Hier muss man ihn wirklich überreden. Er greift mit seinem großen Maul meinen Arm und zieht ihn an die Stellen, wo es viiiiiiel schöner ist gekämmt zu werden. Odin meint, dass wir im Wettkampf stehen. Es kann nur einen Sieger geben. Da ich der Rudelführer bin, muss ich es sein. Oft helfen dann einige Tricks. Entweder Odin mit einem Kuscheltier, dass er ins Maul bekommt, ablenken oder mit einer Hand kämmen und mit der anderen seinen Bauch streicheln und mit ihm sprechen. Wie auch immer, es ist eine anstrengende Angelegenheit. Nicht nur für mich, auch Odin ist danach fertig und er schläft. Jetzt kann ich mich in Ruhe um die anderen Dinge kümmern. 15 Uhr ist dann wieder "Hundezeit". Es hat sich bis dahin hoffentlich ausgeregnet und wir können die "Spielstunde" auf der Hundewiese genießen. |
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...der arme Odin wurde gebissen....
ich war selber nicht dabei, berichte daher aus zweiter hand. aus dem spiel heraus hat irgendwie ein hund von der größe eines bordercolies beschlossen, odin zu beissen. der hat es anfänglich anscheinend gar nicht wirklich gemerkt ( - naja, gemerkt haben muss er es eigentlich, da die wunde schon ziemlich weh getan haben muss ) und erstmal mit den anderen weiter gespielt. irgendwann wollte er aber nicht mehr laufen und das fiel die wunde auf. drei zentimeter breit und bis ins subkutane fettgewebe bzw. bis zur faszie runter. als ich das gesehen habe, sind wir gleich zum tierarzt gefahren, der das genäht hat. eine antibiotische threapie bekommt er auch. der arme kerl muss jetzt auch 10 tage mit ner halskrause leben, deren größe er so gar nicht einschätzen kann. er läuft ständig mit vollkaracho irgendwo dagegen und hinterläßt eine spur der verwüstung. zum glück ist er aber weiterhin fröhlich und anderen hunden freundlich zugewandt. an seinem lieben wesen hat also dieser blöde köter nichts geändert. ( wobei der seinen zweiten geburtstag feiern kann. wäre odin nicht so freundlich, hätte er kleinholz aus dem gemacht...) was mir persönlich super leid tat, war odin ins auto zu bekommen. er muss über einen tritt in den kofferraum, sich dabei also auf die hinterbeine stellen. das konnte er aber mit der wunde nicht und ist seitlich wieder auf die straße gefallen. seinen kopf habe ich dabei festgehalten, da hat er sich nicht allzu weh bei getan. aber als er da so lag, hat er mich gequält aus den augenwinkeln angeschaut. - der arme kerl..... das tier ist nun aber auf dem wege der besserung und das ganze ist bald überstanden... zum glück.... |
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Odin hat beschlossen mich heute berichten zu lassen.
Also mal der Reihe nach. Wir sind Samstag in den Wald gelaufen, um auf der Hundewiese mit den anderen Hunden zu spielen. Auf dem Waldweg haben wir Bonny und Frauchen getroffen. Kurze Zeit später kam eine Familie mit ihrem Hoverward- Mischling, der alle Hunde begrüßt hat. Zu diesem Zeitpunkt war keine Aggression von irgendeinem Hund zu erkennen. Also sind wir alle auf die Wiese gegangen. Odin wollte spielen und hat das auch ganz klar geäußert. Der Hoverward hat Odin sofort angegriffen, auch da hat Odin nur abgewährt. Die Frau hat ihren Hund und ich Odin weggenommen. Nachdem ich Odin beruhigt habe, habe ich ihn vorsichtshalber an die Leine genommen. Eine Verletzung habe ich da noch nicht gesehen. Der Mann hat seinen Hund, weil es ja so lieb war anzugreifen, gestreichelt. Dafür hat er von der Frau zwar Ärger bekommen, aber für den Hund war es doch eine Bestätigung für sein Verhalten. Frei laufen durfte der Übeltäter auch weiter. Da der Hund sich kurze Zeit später wieder auf Odin stürzen wollte, die Frau hat es verhindert ( Odin war immer noch an der Leine ), muß man eindeutig von aggressiven Verhalten des Hoverward sprechen. Die Leute sind dann endlich mit ihrem Hund gegangen. Erst als sie weg waren, ist Odin wieder frei gelaufen. Eine Minute später ging ein Wolkenbruch nieder. Wir sind also ganz schnell unter die Bäume gelaufen und haben den Regen abgewartet. Erst als wir wieder losgelaufen sind, habe ich Blut an seiner Leiste gesehen. Odin hat überhaupt nicht erkennen lassen, dass er Schmerzen hat. Wir sind also aus dem Wald raus und haben uns auf den Weg nach Hause gemacht. Kurze Zeit später hat sich Odin auf den Fussweg gelegt und wollte nicht mehr weiter laufen. Da habe ich Ky angerufen, dass er uns von der "Strasse" abholt. Fast zeitgleich ist ein Mann aus dem Haus, vor dem Odin lag, gekommen und hat gefragt, ob er helfen kann. Ich fand das so toll. Auch als Ky wenige Minuten später da war, kam eine Frau aus dem gegenüberliegenden Haus und hat uns ihre Hilfe angeboten. Es gibt sie also, die netten hilfsbereiten Menschen. DANKE! Wir sind zum Tierarzt gefahren und dort wurde Odin behandelt. Die lmaA- Spritze war nicht ausreichend, also musste er eine Narkose bekommen. Dann wurde er rassiert und die Wunde gereinigt. Vor dem Nähen mussten die Wundränder noch begradigt werden. Die Ärztin fragte mich vorsorglich, ob ich da wirklich bei Odin weiter stehen bleiben will. Als ob ich meinen "Kleinen" alleine lassen würde und ein "Weichei" bin ich auch nicht. Ky und ich haben also alles überwacht und mit Odin gesprochen. Er war, wie immer super lieb. Als er dann aus der Narkose aufgewacht ist, haben wir ihn ins Auto getragen und sind nach Hause gefahren. Hier natürlich auch wieder aus dem Auto, mit der Decke auf der er lag, getragen. Er hat dann die Nacht über seinen Rausch ausgeschlafen. Sonntag war er noch recht fertig, so dass er leicht zu handhaben war. Darüber habe ich mich sehr gefreut, weil ich selber mit Fieber und einer Bronchitis zu kämpfen hatte. Zum Glück war Ky da! Montag mußte ich zum Arzt und bin nun erst mal eine Woche krank geschrieben. Lion ist auch krank, er hat eine Enzündung an zwei Pfötchen. Morgens also Leberwurstbrot mit Antibiotika für uns drei. Dann allgemeines Kuscheln und Schlafen bis zum Mittag. Spätestens ab 16 Uhr wollen aber Odin und Balu Bewegung, hier ist der Ky dann dran. Der arme Odin versteht die Welt nicht mehr. Erst durfte er jeden Tag spielen und toben, dafür wurde er gelobt. Nun soll er mit einem Spaziergang zufrieden sein! Was sind das nur für dumme Menschen?! Gestern waren wir wieder beim Arzt, sie ist mit Odins Wunde sehr zufrieden. Aber 10 Tage muss er trotzdem warten, bevor die Fäden gezogen werden. So lange muss er auch die Halskrause tragen, was für ihn das Schlimmste ist. In der Wohnung kracht es nur noch, ständig fällt irgendetwas zu Boden. Odin schaut mich dann immer an und sagt, dass wollte ich nicht....dieses blöde Teil um meinen Kopf hat Schuld! Sonntag bis gestern konnte man im Garten, mit Wolldecke auf der Liege, verbringen. Heute ist es aber zu kalt. Also haben wir unser Krankenlager im Wohnzimmer auf dem Fussboden aufgeschlagen. Die restlichen Tage überstehen wir auch noch. Hauptsache für uns ist, dass Odin immer noch ganz lieb zu anderen Hunden ist. Das hat er erst gestern beim Tierarzt bewiesen. Uns hat er diese doooooooooofe Halskrause auch nicht übel genommen. Wir bekommen weiter unser Küsschen. Odin muss man einfach lieb haben! ![]() |
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Im Moment scheint es gerade die Zeit der kranken Hunde zu sein...
Auch bei uns läuft zur Zeit nicht alles ganz rund, wie es soll. Aber nichts Besorgnis erregendes, zum Glück. Odins Verletzung sieht ja recht "manierlich" aus, sie wird sicher ohne Probleme abheilen; doof ist nur, dass sowas überhaupt passieren musste. Hunde mit Trichter sehen immer so.... beleidigt aus! |
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Gast
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beleidigt...hihi... der tut seinen unmut über das ding recht deutlich kund. er benutzt es als rammbock, um alles aus seinem weg zu pflügen. da ist er ziemlich gnadenlos. ohne mit der wimper zu zucken rennt er einem mit dem ding mit vollkaracho von hinten in die beine... *grins*
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Noch einige Tage und Odin hat den Trichter zerlegt. Es scheint ihm aber gar nicht weh zu tun, wenn er irgendwo dagegen läuft. Wir sind da wohl sehr empfindlich. Das versteht der Große überhaupt nicht. Was er nicht merkt, kann das Alpha - Tier doch erst recht nicht merken.
Sonst hat der " Beißer " aber nichts bei Odin angerichtet. Gestern im Wald hat er sich sogar wieder ganz klein gemacht, damit der Welpe an seinen Kopf heran konnte. Bei der Hündin, die ihn erst mal wegen des Trichters angezickt hat, war er gelassen, wie immer. Mit Ky hat er auf der Wiese schon wieder getobt und "Suchen" durfte er auch. Zu weit weglaufen und nicht mehr auf das Rudel achten, bedeutet das Rudel versteckt sich. So haben auch Balu und Lion gelernt in Sichtweite zu bleiben. Es ist uns ganz wichtig, dass Odin versteht, dass es nur wenige aggressive Hunde gibt. Leider können auch wir ihn nicht vor allem Unheil schützen. Und die Halter der Hunde mit gestörtem Sozialverhalten, sehen leider nicht die Notwendigkeit sich proffesionelle Hilfe zu holen. Die Alternative ist Leinen- und Maulkorbzwang, dadurch werden die meisten Hunde aber noch aggressiver. Tja, das Übel ist immer am anderen Ende der Leine. Wir wollen sehen, dass wir die Familie mit dem Übeltäter im Wald treffen. Wenigstens die Tierarztrechnung sollen sie übernehmen. |
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Zitat:
Ich hoffe, ihr trefft die Leute wieder, vielmehr, dass, wenn ihr sie wieder trefft, sie ein Einsehen bezüglich der TA-Rechnung haben. Es ist immer ärgerlich, wenn man in solchen Fällen erst mit Zeugenaussagen und ggf. dem suchen nach weiteren Geschädigten durch diesen Hund aufwarten muss, um sein Recht durchzusetzen. Übrigens... schaut mal, wen ich im Tierheim Sekesfehervar noch gefunden habe... Ich fahre ja am Wochenende vom 13./14. Juli dort hin, um 10 kleinere Mischlingshunde (für das TH Köln-Zollstock) und einen Tricolorcollierüden herzuholen. Nun kaue ich die ganze Zeit schon darauf herum, wie es machbar wäre, auch noch diese hübsche Maus mit ins Auto zu kriegen. Sie ist ebenfalls noch nicht ganz ausgewachsen, das weibliche Pendant zu Odin sozusagen.... Diese Tiere gibt es anscheinend dort öfter, ist ja kein Wunder, durch die Nähe zu ihrem Ursprungsland vermutlich. |
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ein kleines update:
gestern hat odin nun die fäden gezogen bekommen, einen habe ich gemacht und als ich dann zu sehr gezetert habe, weil " ich so nicht arbeiten kann", hat den rest dann arwen gemacht. wunde reizfreie primärheilung.. an seinem verhalten hat sich auch nichts geändert, freundlich zu anderen hunden wie eh und je. das einzige, was sich unabhängig davon verändert hat , ist dass seine hinterbeine deutlich besser geworden sind. während ich am anfang mir im lockeren trab noch eine zigarette hätte anstecken können , erwische ich hin mittlerweile im vollem sprint nicht mehr... das geht DEUTLICH aufwärts, mittlerweile kann man sogar hoffen , dass das restlos verheilt... klasse.... |
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Ky, meinst du damit, dass Odin die Hinterbeine jetzt allgemein besser gebrauchen kann, weil der Muskelaufbau an den Hinterläufen weiter fortgeschritten ist oder war durch die Bisswunde das Gangwerk beeinträchtigt?
Und habt ihr den Tierarzt mal auf die mögliche HD und ggf. die positive Beeinflussung eines Präparates wie Arthrovet plus o.ä. angesprochen? Wie steht der denn allgemein so zu den diagnostischen Maßnahmen? Es gibt ja unter den Tierärzten auch solche, die röntgen und kastrieren alles, was bei drei nicht auf den Bäumen ist, ob es nun Sinn macht oder nicht, Hauptsache es bringt Kohle und wenn Odin weiterhin Fortschritte im Laufen macht, auch nach längerem liegen gut hochkommt und offensichtlich keine Schmerzen hat, dann muss man ja nicht zwingend röntgen. Das kannst du vor Ort und als Medinziner sicher gut beurteilen, - ich würd nur gern mal wissen, ob ihr euch in der Hinsicht mal einen tierärztlichen Rat geholt habt und wie der ausgefallen ist. ![]() |
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ich meinte die hinterbeine allgemein. der hund hat die bisswunde eigentlich gar nicht richtig wahrgenommen - kam mir zumindest so vor. das bleibt zwar insgesamt noch seine schachstelle, was man besonders im auto bemerkt beim ein- und austeigen, aber ansonsten geht es rasch vorran. er liegt nur noch selten, flitzt wie der wind...
zur diagnose: ich wollte ihn eigentlich gleich am anfang röntgen lassen, was arwen aber wegen der ggfs. nötigen narkose nicht wollte. die beiden tierärzte, die odin gesehen haben, waren mehr oder weniger auch der meinung, man solle damit warten. daher haben wir im augenblick nur den "klinischen" verlauf. der liegt aber m.e. weit über den erwartungen! ![]() |
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Ja, das deckt sich insgesamt mit den Empfehlungen der beiden Tierärzte, die ihn hier bei uns gesehen haben. Wobei alle beide eigentlich sehr positiv überrascht vom Verlauf der Bewegungsfähigkeit waren, obwohl Annerose Penz ja nach einer versuchten Streckung der Hinterläufe nach hinten doch meinte, dass die Gelenke sicher nicht ganz perfekt seien.
Na, vielleicht sieht es ja in einem halben Jahr so aus, dass man garnicht unbedingt röntgen muss, denn perfekte Gelenke muss ein Hund ja nur haben, wenn er zur Zucht, bzw. zur Körung vorgesehen ist. Es gibt so viele Hunde mit leichten Beeinträchtigungen der Hüftgelenke, die erst im fortgeschrittenen Alter Beschwerden zeigen.... also können wir ja mal optimistisch sein. ![]() |
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Wer Odin nicht kennt, sieht wirklich nur, wenn er ihn genau beobachtet, dass seine Hinterbeine nicht total in Ordnung sind. Er läuft und spielt mit den anderen Hunden und mit uns. Er ist ausdauernder und viel schneller geworden. Vor einigen Tagen hat er seine Vorderpfoten ohne Schwierigkeiten auf die Arbeitsplatte gestellt. Ich habe ihm das natürlich sofort verboten, war aber überrascht, dass er dazu in der Lage ist. Er springt nun auch, ohne Schwierigkeiten, ins Auto.
Da es merklich besser geworden ist und Odin keinerlei Zeichen für Schmerzen zeigt, lasse ich ihn jetzt nicht röntgen. Die zwei Tierärzte und die Tiertrainerin sehen es genau so. Ich werde aber Odin einer Tierheilpraktikerin zeigen, vielleicht kann man auf pflanzlicher Basis oder mit speziellen Übungen zusätzlich etwas tun. So lange es mit solchen Methoden vielleicht sogar eine totale Herstellung der Leistungsfähigkeit unseres " Großen" gibt, will ich nichts unversucht lassen. Unser "Räuber" entwickelt sich auch sonst super. Er wiegt jetzt 36 kg und ich finde er ist gewachsen. Er ist super lieb. Seinen Hang zu Unsinn hat er aber behalten. Nachdem ich ihm immer wieder neues Spielzeug gebastelt habe, damit er auch zwischendurch beschäftigt ist und er 10 Sekunden brauchte um es zu zerlegen ( ich habe 10 Minuten zum Basteln gebraucht ), haben wir nun im Futterhaus einige tolle Spielsachen gekauft. Einen riesen Kauknochen, ein Seil mit Knoten, einen Knochen mit Scheiben ( man kann dazwischen Leckerlis klemmen) und einen Vollgummiball, in den man auch Leckerlis stopfen kann. Odin ist begeistert. Außerdem stellen wir das Futter auf Hills um. Die Testergebnisse haben uns nun total überzeugt. Es läuft also alles gut. Und jetzt gehen wir raus in den Regen und werden einen großen Spaziergang machen. |
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Bielenberg war richtig schön. Die Sonne schien und es waren viele liebe Hunde zum Spielen da. Odin konnte sich richtig austoben und im Wasser laufen. Für die kleinen Wauzis gab es Hunde in ihrer Größe.
Nach dem Abendessen hat jeder noch einen leckeren Fleischknochen ( Ochsenschwanz ) bekommen. Danach sind die Hunde sofort fest eingeschlafen. |
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Hier zum Vergleich zu den Fotos von gestern, wo Odin glücklich aussieht, einige Fotos mit Halskrause. Da sieht man richtig, dass er traurig ist. Obwohl ich ihm immer wieder neue Aufgaben gegeben habe, damit er eine Beschäftigung hat. Zum Beispiel Leckerlis auf eine Schnur aufgezogen, dazu harte Brotstücke.
Das Foto in meinem Bett ist später entstanden. Wenn ich arbeiten bin legt er sich jetzt immer in meinem Bett. Aber erst, wenn ich weg bin. |
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Oh doch......Frau kann sich das vorstellen. Obwohl Ky sich große Mühe gegeben hat, roch mein Schlafzimmer am nächsten Morgen nach Kuhstall.
Nun ist alles wieder in Ordnung. Wir waren vorhin am Deich, haben uns da mit meiner Freundin und Lady getroffen. Es hat zwischendurch sogar mal kurz die Sonne aus den grauen Wolken hervorgeschaut. Odin und Lady finden aber auch den Regen gut. Auf der Wiese steht nun stellenweise das Wasser knöcheltief. Wer trockene Füße behalten will, sollte schon Gummistiefel anziehen. Odin schreckt das alles nicht, beim Spielen läßt er sich sogar in die kleinen " Seen" fallen. Heute hat er zum ersten mal auf ein lautes, energisches " HALT" reagiert. Auch beim zweiten, dritten und vierten mal, ist er stehen geblieben. Wir haben es dann nach dem Spielen noch auf dem Parkplatz weiter geübt. Vielleicht merkt er es sich nun. Es ist wichtig, dass er hört. Vieles macht er auch wirklich schon sehr gut. Und er ist immer noch gaaaaaaaanz lieb! Als wir am Auto standen, hat uns eine Frau gebeten doch bitte zu gehen. Sie war gerade mit ihrem Auto gekommen und hatte zwei Hunde im Kofferraum. Der eine war wohl ganz freundlich. Den anderen Hund hatte sie erst seit Anfang Juni, er kommt aus Bagdad und mag keine Rüden und keine schwarzen Hunde. Also hab ich zu Odin gesagt "hopp ins Auto.....sitz.......mach dich klein" und der liebe Kerl hat alles gleich gemacht. Kofferklappe zu. Und dann hat die Frau ihren " bösen Hund" raus gelassen. Der wollte gleich hinter Lady her und sie auffressen. Da sind wir doch wirklich stolz auf Odin. |
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Na, das geht mir doch immer noch runter wie Öl, da krieg ich doch gleich wieder Gluckengefühle für "meinen" kleinen Riesenzwerg!
![]() Und wenn ich dann sowas lese wie "mag keine anderen Rüden, keine schwarzen Hunde usw.", dann fallen mir all die schwer vermittelbaren Problemhunde ein, die ich aus dem Tierheim kenne - und dann denke ich doch jedes Mal, was für ein Glück wir bisher mit den Hunden hatten, die wir mit nach Deutschland gebracht haben. Da ist erst mal Odin, der liebe, bei dem doch einige Leute erst mal die Hände überm Kopf zusammengeschlagen haben und "Ach du Sch..., ein Herdenschutzhund, na das sind ja vielleicht Biester, mannomann!" und ähnliches gejammert haben. Und der angeblich bissige Sandy, der nun Olli heißt und in Gießen wohnt, der nur einmal ganz vorsichtig und nur aus Angst geschnappt und sich sofort danach "entschuldigt" hat. Und dann der große schwarze Neufundländermix mit der wehen Pfote, der noch in Koppelweide ist, wo er ganz cool und souverän mit den üblen Allüren von Buffy, einem Ridgebackmischling, umgeht und sich einfach nicht auf Keilereien einlassen will. Sorgen macht mir dagegen Odin der 2., den wir im Tierheim Straubing gelassen haben. Das ist der weiße Junghund, von dem ich u.a. auch die beiden Movies gemacht habe, wo er zum impfen und chippen mit der Schlinge und mit Maulkorb "parat gemacht" wird. Er hat sich dort als schwer vermittelbar herausgestellt, weil er schnappt. Ich weiß, er braucht einfach nur viel Geduld und Menschen, die ihn davon überzeugen, dass nicht alle Menschen Böses mit ihm vorhaben. In meiner Obhut hätt er das schon längst gelernt und es tut mir Leid, dass ich ihn nicht auch noch mit hierher genommen habe. Morgen Abend erfahre ich mehr darüber, was aus ihm wird und vielleicht bringe ich ihn am Wochennde mit her, wenn ich auf dem Rückweg von Ungarn an Straubing vorbei komme. Kay und Arwen, der Odin läßt sich doch so geduldig baden, da macht es doch fast nix, wenn er sich mal ab und zu in Gülle wälzt! ![]() |
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