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Katzensprache
Jeder Katzenbesitzer wird feststellen können,das sein Tiger mit ihm spricht.Es braucht nur einige Zeit und Aufmerksamkeit,um Verstehen zu lernen.
Ich habe Euch hier einige typische Laute zusammengetragen...
Signale des Schwanzes
Schwanz hat Form eines Fragezeichens = Die Katze befindet sich in übermütiger Spiellaune
hochgestreckter Schwanz = zeigt meist Freude - Hochstrecken kann aber auch größte Wut (z.B. beim Kampf) bedeuten!
Katzenschwanz hängt einfach herunter = Die Katze befindet sich in ausgeglichener, normaler Stimmung
Schwanz wird ruckartig hin- und her bewegt = Die Katze ist erregt - ob positiv oder negativ.
Schwanz peitscht von einer Seite zur anderen = Die Katze ist sehr verärgert - schnellt der Schwanz plötzlich hoch, greift das Tier unter Umständen im selben Moment an.
Schwanz nur an der Wurzel hochgezogen; Spitze zuckt erregt = Die Katze befindet sich in Drohstellung
Signale von Augen, Ohren und dem Gesicht
Ein wichtiger Teil der Körpersprache ist die Mimik. Jeder Katzenfreund weiß, dass die Ausdrucksfähigkeit eines Katzengesichtes groß ist. Die Stimmungslage einer Katze können Sie sehr gut sowohl am Katzengesicht als auch an Ohren und Augen erkennen. Die Stellung der Ohren und Tasthaare sowie das Verengen und Erweitern der Pupillen verändern den Gesichtsausdruck am prägnantesten.
1. Die Katze hebt den Kopf hoch und zieht ihn dabei zurück - ihr Gegenüber ist ihr zu aufdringlich.
2. Die Katze schliesst die Augen halb und dreht die Ohren leicht zur Seite - sie geniesst.
3. Die Katze stellt die Ohrmuscheln hoch, dreht sie nach hinten und verengt die Pupillen - sie warnt, sich vorsichtig ihr gegenüber zu verhalten.
4. Die Pupillen der Katze erweitern sich trotz Licht - sie ist erschrocken.
5. Die Katze spitzt die Ohren und öffnet die Augen weit - sie möchte spielen.
6. Die Katze legt die Ohren an, schliesst die Augen halb und dreht den Kopf leicht zur Seite - sie gibt zu erkennen, dass sie ihrem Gegenüber nichts tun möchte und erwartet von ihm das Gleiche.
Flehmen
Die Katze sitzt regungslos da, der Kopf ist leicht erhoben, das Maul ist leicht geöffnet und die Mundwinkel ein bisschen zurückgezogen. Die Nasenlöcher sind geweitet. Der Gesichtsausdruck der Katze wirkt irgendwie "dümmlich". Diese Mimik nennt man Flehmen. Hat die Katze einen Geruch ganz besonderer Art aufgenommen, dann behält sie diesen Gesichtsausdruck mehrere Sekunden bei und verharrt fast regungslos. Erst wenn die Wahrnehmung zu Ende ist, löst sich die starre Haltung wieder und sie leckt sich einmal kurz die Lippen. Die Katze verfügt über ein zweites Geruchsorgan, das Jacobson´sche Organ. Es liegt im Gaumenbereich und ist für die Geruchs- und auch Geschmacksaufnahme verantwortlich. Eine Katze flehmt dann, wenn sie Düfte wahrnimmt, die sie besonders erregen. Die Grimasse hilft ihr, die Gerüche durch das Jacobson`sche Organ aufzunehmen und zu verarbeiten.
Schnattern
Wenn die Katze ein für sie unerreichbares Beuteobjekt entdeckt (z.B. einen Vogel vorm Fenster), beginnt sie durch schnelles Auf- und Abbewegen des Kiefers mit den Zähnen zu klappern. Es entsteht ein schnatterndes oder meckerndes Geräusch. Der Laut ist eine Art Übersprungshandlung. Die Katze führt automatisch Bewegungen wie beim Beutefang aus. Schnattern ist eine völlig unbewusst und unwillkürlich ablaufende Handlung, die nur durch den Anblick des nahen Beutetieres ausgelöst wird..
Treteln
Beim Treteln vollzieht die Katze leichte Trampelbewegungen mit gespreizten Pfoten, wobei die Krallen abwechselnd ein- und ausgefahren werden. Kleine Katzenkinder treteln bei der Mutter und bearbeiten damit das Gesäuge, um den Michlfluss anzuregen. Auch viele ältere Katzen (allen voran unser Filou!) treteln und suchen sich dafür meist ihre menschliche Bezugsperson aus. Eine Katze tretelt in Situationen, in denen sie sich rundum wohl fühlt. Es ist für den Menschen ein großer Liebesbeweis durch die Katze, der allerdings recht schmerzhaft sein kann
danke an :36_2_15:katzenlife(katzenportal)
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