In Memoriam: Kolja, auch eines der Bauernhofkätzchen zum vermitteln, der rechtzeitig genug Mama zu mir gesagt hat. Er blieb bei uns und wurde später in der Blüte seines Lebens auch gelegentlich Koschi oder Orca gerufen.
Er liebte es von Anfang an, auf meiner Schulter zu liegen und mir stundenlang ins Ohr zu schnurren und er hat es bis zum Schluss nicht eingesehen, dass er auch verteilt auf beide Schultern und Nacken nur mit Mühe draufpasste.
Als wir einmal ein Kind zu Besuch hatten, das durch's Wohnzimmerfenster schaute und Kolja auf einem der Esszimmerstühle zusammengerollt schlafen sah, sagte es: "Ach, da habt ihr ja noch mehr Katzen!" Ich bestätigte mit einem Blick:" Ja. Das ist Kolja!" Darauf das Kind:" Und daneben?" Ich schaute genau hin. "Nur Kolja." "Nein," sagte das Kind, "da liegt doch nicht nur EINE Katze auf dem Stuhl, oder?" und bekam tellergroße Augen, als ich ihm versicherte, dass Kolja alleine die komplette Stuhlfläche ausfüllte und auch noch an drei Seiten "runter hing".
Kolja wurde 1998 geboren und zog im Oktober 2002 noch mit 5 anderen Katzen zusammen mit uns nach Gummersbach-Bünghausen. Er war ein Brocken von gut 8-einhalb Kilo und hatte ein ganz zartes, liebevolles Stimmchen, mit dem er mich immer anzirpte und wie so viele Maine Coons (und deren Mischlinge) hatte er schon mit knapp 3 jahren grottenschlechte Zähne, die saniert, bzw. gezogen werden mussten.
Er wurde leider nur 6 Jahre alt und starb an einem Nierentumor.
