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Gast
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Ja, das denke ich auch. Selbst wenn die Diagnose "Fettleber" nahelegen würde, ihm nun eine strenge Leberdiät zu verpassen.
Du wirst sicher kein gesundes Tier mehr aus ihm machen können, egal, was du nun unternimmst. Wenn er noch eine Weile durchhält, ist es schon ein Geschenk. Und wenn er nun mal "ungesunde" Nahrungsmittel zu sich nimmt, wird ihm das auch nicht sooo schrecklich viel schaden, - Hauptsache er frisst überhaupt noch was und bleibt noch eine Weile bei dir. |
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Gast
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Zitat:
Gizmo hatte ja in den Folgeblutuntersuchungen noch knackigere Leberwerte. In dem neuen Labor hatten die sich erheblich gebssert, da er ja bis zum 2. September sehr gut fraß. Es scheint also noch lebertechnisch Luft zu sein. Hin zu besseren Werten. - Sein Herz allerdings schafft gerade noch so ( ohne Med.-Behanldung ) die Kreislauffunktion aufrecht zu erhalten. Hier bleibt abzuwarten, was die Therapie noch bringt. Sein letztes Problem ist eine Bauchspeicheldrüsenentzündung. Dafür bekommt er nun Antibiotika. Das alles sind drei gravierende Probleme für das Tier. Einzeln könnte man wahrscheinlich noch was reißen. Addiert liegt er in Gottes Hand. Mit etwas Glück - so komisch es klingt - hat er Diabetes. Das wäre eine behandelbare Grunderkrankung, wo wir Teile der aktuellen Problematiken an der Wurzel packen könnten. Dummerweise habe ich noch keinen Urin gewinnen können. Er hatte zwar im Labor immer erhöhte Zuckerwerte, aber da kann auch an dem enormen Stress in der Situation liegen. Außerdem bekommt er ja auch Glucokortikoide ( Cortison bzw. Prednisolon ). |
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Gast
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Das ist alles Scheiße!!
Gizmo hat gestern eine Infektion bekommen . Schnupfen und ein Matschauge. Natürlich habe ich heute gleich bei meiner Ärztin angerufen. Sie hatte dann in den Raum gestellt, dass man nun abwägen muss, ob eine weitere Therapie dem Tier gegenüber noch fair ist. Sie fragt mich aber, ob ich noch mal zu ihr kommen möchte, was ich natürlich auch wollte. Vom äußeren Eindruck des Tieres war sie nicht begeseitert. Man sah es ihr deutlich an. Ein Labor hat sie natürlich auch gemacht. Gizmo hat ja mehrere Probleme : Die Leber ist wahrscheinlich aufgrund der hepatischen Lipidose geschädigt. Als typische Begleitsymptomatik hat er eine knackige Anämie. Das war auch im ganzen August die führende Problematik. Diese Blutarmut geht natürlich ganz böse auf sein altersschwaches Herz. Dadurch, dass er Wasser in den Lungen hatte, merkte man das sehr deutlich. Dazu kam noch eine Bauchspeicheldrüsenentzündung. Mit all diesen Sachen und der neuen Infektion als Zeichen seiner miserablen Körperabwehr bin ich nun nach Hamburg gefahren. Das Damoklesschwert über dem Kopf. Naja, zurück zum Labor: Die Anämie hat sich deutlich gebessert. - Hämatokrit ist nun IN DER NORM!!! - Hämoglobin ist deutlich besser - Erythrozyten sind IN DER NORM!!! Die Leber erholt sich: - Bilirubin von exorbitanten Werten nun wieder IN DER NORM - gamma-Gt , GOT , GPT wieder Rictung Normalität - die Alkalische Phosphatase ist noch immer erhöht, aber bewegt sich auch in die Richtung Normalität Das Herz: - OHNE Medikation hatte es eine gerade noch ausreichende Auswurfleistung. Die Ärztin hatte ein sehr strenges Medikamentenregime angeordnet, seitdem hatte er kein Wasser mehr in den Lungen. Es scheint ein Silberstreif am Horizont. Zusammenfassend haben sich ALLE Untersuchungsbefunde deutlich gebessert. Nur dummerweise sein Zustand nicht. Der ist gleichbleibend auf niedrigem Niveau. Das ist alles zum Kotzen. Seit 1,5 Monaten ein auf und ab. Es gab zwar dabei Wochen, wo er wirklich gut war - fast "gesund" , aber dann kam wieder was. Es ist zum aus der Haut fahren. In meinen Augen verringert die Zwangsernährung , die seiner Leber zu gut getan hat , deutlich seine Lebensqualität. Deshalb habe ich heute gesagt, dass ich gerne Valium hätte. Die Katzen fressen danach zwanghaft wie die Robter. Schnauze in den Napf und Maul auf und zu. ABER das Diazepam geht böse auf die Leber, das wird ein gefährlcihes Unterfangen. Sie hat es nur unter Sorgen genehmigt. Drückt mir die Daumen, dass seine gerade genesende Leber verkraftet. Nur ich weiß auch nicht mehr weiter, ich möchte ihm noch nach all den positiven Befunden eine schöne Zeit machen.... Fussel, mein zweiter Kater, hat seinem Weggefährten über mehr als eine Dekade heute auch den Arsch gerettet. Der Ärztin habe ich am Tel.nur erzählt, dass Gizmo ne Infektion hat. Fussel hat aber gestern auch genießt, heute mehrmals gewürgt. Das war wohl ein Hinweis für den TA , dass der Erreger auch ein gesundes Tier ärgern kann und damit Gizmo Abwehrlage nicht ganz soooo katastrophal ist... Naja, heute konnte ich einen A- und dann sogar noch einen B-Plan bekommen, bevor die Aufgabe wieder diskutiert werden soll.... |
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Gast
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Auch wenn mich jetzt einige andere hier steinigen würden, aber ich bleibe bei der Meinung: Kämpfe weiter, wie es gerade, meines Erachtens, Gizmo auch tut. Wenn er nicht mehr leben will, dann verabschiedet er sich schon selber, das einzige was du tun kannst, es ihm so erträglich und schmerzfrei wie möglich zu gestalten...ich würde genauso wie du handeln...*daumenoben*...
i.d.S. mecss |
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Gast
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Also Schmerzen hat er nicht. Er ist halt schwach.
Wie oben geschrieben, erhoffe ich mir vom Valium eine sehr deutliche Steigerung der Lebenqualität. Wenn er endlich Fressen würde, könnte er so leben... Und vielleicht käme er zu Kräften... PS: Danke, mecss... PSPS: Ich habe mich auch heute nochmal mit nem humanen Kollegen beraten, er ist zwar nicht ganz meiner Meinung, aber der Austausch hatte war schon mal gut. Seine Frau ist Biologin und hatte selber so einen Fall. Mit ihr rede ich auch regelmäßig darüber. Zur Zeit sichere ich mich nach allen Seiten ab, um für mich selber eine Supervision betreiben zu können... |
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