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Alt 30.11.2007, 13:10
Blues
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Bergamasker

Rasseportrait Bergamasker Hirtenhund



Der Bergamasker ist eine ursprüngliche und uralte Rasse, die vor ca. 2000 Jahren durch phönizische und römische Soldaten aus dem asiatischen Raum nach Italien gelangt ist. Der volle Name lautet: Cane de Pastore Bergamasco. Der Lebensraum war ganz Norditalien und natürlich die Gegend um Bergamo. Der Bergamasker wird heute noch von den Schafhirten in Norditalien eingesetzt. Es gibt schriftliche Erwähnungen ähnlicher Hunde von altlateinischen Ackerbauschrift-stellern. Seit damals haben sich diese pitoresken Hunde wenig
verändert, ihr Aussehen hat sich durch ihre Umwelt und harte Selektion auf beste Gebrauchseigenschaften entwickelt und bis heute erhalten. Er ist einer der vielseitigsten Hirtenhunde, außer dem Bewachen versteht er sich auch vorbildlich auf das Führen und Treiben der Schafherden. Möglicherweise besteht Verwandtschaft zum Chien de Brie, der das eigentümliche "Ziegenhaar" mit ihm gemein hat.

Durch seinen engen Kontakt zu den Hirten ist er ein führiger, sehr intelligenter und angenehmer Hund geworden. Stark, gesund und mutig, er ist berühmt für seinen guten Charakter. Geduld und Konzentrationsfähigkeit zeichnen ihn aus. Seine Wachsamkeit ist absolut zuverlässig. Der Bergamasker ist ein charmanter, liebenswürdiger Familienhund, der besonders kinderlieb ist. Familienanschluß ist für ihn sehr wichtig. Er braucht viel Auslauf, um seinem Bewegungsdrang gerecht zu werden. Das Haus mit eingezäuntem Garten ist das geeignete Umfeld.

Der Bergamasker ist hervorragend für alle möglichen hundesportlichen Ausbildungen geeignet, z.B. Begleithundeprüfung, Breitensport, Fährte - und Rettungsdienst. Aufgaben machen ihm Spaß und es macht Freude, mit ihm zu arbeiten. Der Hundefreund, der Besonderes liebt und einen charakterlich wunderbaren und unkomplizierten Hund sucht, der alles mitmacht und auch Streß verträgt, wird seine helle Freude an ihm haben!



Erscheinungsbild:
Etwas über mittelgroß. Schulterhöhe:
Hündin 56 cm,
Rüden 60 cm. Gutmütiges Gesicht mit dunklen Augen. Langes, mit verfilzten Zotten durchsetztes Haarkleid, am Kopf weiches, nicht verfilzendes Haar. Farbschläge: Alle Nuancen grau bis hin zu schwarz, isabell, rötlichgrau bis hin zu schwarz. Geschätzt sind Flecken in allen Grautönen. Uniweiß ist nicht zulässig, weiße Flecken schon, wenn sie nicht mehr als 1/5 ausmachen. Am vorderen Körper herrscht eher offenes "Ziegenhaar" vor, die Zotten entwickeln sich mehr auf der hinteren Körperhälte. Proportioniertes kräftig bemuskeltes Gebäude.

Pflege: Die Pflege dieses besonderen Haarkleides ist, im Gegensatz zur allgemeinen Meinung mit wenig Arbeit verbunden. Die Haarstruktur entwickelt sich von selbst und ein gelegentliches, leichtes überbürsten gibt dem Hund ein gefälliges Aussehen. Der Züchter zeigt Ihnen, wie man es richtig macht. Der Bergamasker verfügt über eine robuste Gesundheit, seine Ernährung ist unkompliziert.
Lebenserwartung: ca. 13 Jahre und mehr.

Der Bergamasker ist ein sehr seltener Hund. Wir wünschen ihm einen größeren Liebhaberkreis, da er außergewöhnlich gute Eigenschaften besitzt. Wie bei allen Hirtenhunden ist fachgerechte Zucht und liebevolle, menschenbezogene Aufzucht besonders wichtig. Wenn Sie an einem Welpen interessiert sind, wenden Sie sich bitte an unsere Welpenvermittlungsstellen, Sie erhalten kostenlose Information und jede gewünschte Auskunft.
 
  #2
Alt 30.11.2007, 22:04
Peanuts
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Das ist ein schöner Hund, aber ich könnte ganz sicher nicht widerstehen, ihm ständig die langen Filzzotteln auszukämmen. Ich würde ihn so pflegen, dass sein Fell nicht so dreadlocks bildet, auch wenn dann wahrscheinlich der Züchter einen Würfelhusten kriegt.
 
  #3
Alt 30.11.2007, 22:06
kilometerfresser
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Jo , das glaub ich auch.
 
  #4
Alt 30.11.2007, 22:17
Peanuts
Gast
 
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In Ungarn gibt es ja diese Komondors und die Pulis (letztere rudelweise in eingezäunten Gartengrundstücken!), die verfilzen auch immer so und ich finde, die sehen dann schrecklich verwahrlost aus. Da könnte ich mich nicht beherrshcen und die Tiere kämmen und pflegen bis alles strahlt und sauber aussieht.
Aber jeder Jeck ist ja anders.
 
  #5
Alt 30.11.2007, 23:20
Blues
Gast
 
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hehehehe da kannste nicht das fell kämmen kannste nur in zöpfe zupfen genau wie beim puli und commander .

so verwarlost finde ich ihn aber auch nicht gerade klasse aber so sehen sie wohl aus wenn sie verwildern :00020062:
 
  #6
Alt 01.12.2007, 09:55
Hundeforum Fan
 
Benutzerbild von Arwen
 
Registriert seit: 09.05.2009
Beiträge im Hundeforum: 2.164
Ich würde den Hund von Welpe an kämmen. Bei einem erwachsenen Hund käme ich spätestens im Frühjahr in die Versuchung ihm die Zöpfe abzuscheren und dann das nachwachsende Fell zu kämmen.
Das warme Wuschelfell von Odin finde ich besser.
Arwen ist offline  
 

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