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Alt 29.11.2007, 15:44
Blues
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Collie

Collie



Der Collie ist ein Haus- und Familienhund wie man ihn sich wünscht. Er darf sich zu den treuesten und
intelligentesten Hunden zählen. Er verkörpert Schönheit und Eleganz. Durch seine Kinderfreundlichkeit und Treue zur Familie zeichnet er sich stets als Kamerad und Bewacher aus. Allerdings stellt er dafür den Anspruch ein integriertes Familienmitglied zu sein. Dieses und eine faire Behandlung ist, außer genügend Bewegung, die größte Forderung die er an seine Besitzer stellt. Eine isolierte Zwingerhaltung würde er sehr verübeln.

Der Collie ist ein schottischer Hütehund. Er hütete einst selbstständig die Schafherden in den Hochebenen Schottlands. Seine Zuchtauslese konzentrierte sich auf Klugheit, Leistungsfähigkeit und Genügsamkeit.
Darüber hinaus durfte er kein Hektiker und Wilderer sein. Diese positiven Eigenschaften und sein imposantes Erscheinungsbild ließen den Collie schon um die Jahrhundertwende in die Herrschaftshäuser Englands Einzug halten.

Er wurde zu einem der beliebtesten Gesellschaftshunde der ganzen Welt. Ebenso wurde der wegen seiner guten Eigenschaften verstärkt als Melde-, Sanitäts- und Rettungshund eingesetzt.

Durch die Fernsehserie "Lassie" entstand ein eigenes Bild des Collies, geprägt durch den Filmhund in Aussehen und Verhalten. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass heute Collies in Größe, Fellanlage und Ausdruck von diesem amerikanischen Fernsehcollie abweichen und die im Film etwas überzogene Intelligenz wohl nicht in vollem Maße erwartet werden sollte.

Entgegen vieler Erwartungen ist der Collie kein pflegeintensiver Hund. Es reicht, wenn man ihn alle 14 Tage kräftig durchbürstet und darauf achtet, daß er nicht verfilzt, wozu er manchmal hinter den Ohren und an den Läufen neigt. Die Freude am Bürsten und der anschließend duftigen Haarpracht verleiten die Besitzer eher dazu, den Hund zu oft zu bürsten. Deshalb sieht man viele ausgekämmte Collies mit glänzendem Schlichthaar. Doch ein wesentlicher Bestandteil zum Schutz vor Kälte und Feuchtigkeit ist die dichte, pelzige Unterwolle, die nicht ausgekämmt werden sollte.

Das Zuchtziel jeder Rasse, so auch die Idealvorstellung des Collie, ist im Rassestandard niedergelegt. Nach diesem Rassestandard werden die Hunde dann auf Ausstellungen bewertet.
 
  #2
Alt 17.01.2008, 14:07
Blues
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Der Collie ist ein eleganter Begleithund. Er gilt auch heute noch als vornehmer Luxushund. Aber Collies sind auch gute Wächter Schafherden und tolle Spielkameraden für Kinder.

CollieDer schottische Schäferhund existiert in England schon seit dem 13. Jahrhundert. Bis ins 18. Jahrhundert wurde der Collie zum Hüten von Schafen verwendet. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Collie unter anderem Stammvater des Barsoi und des Australian Cattle Dog. Nachdem Queen Victoria den Collie als Gefährten wählte - spätestens aber seit "Lassie" - stieg der Collie zu einer der beliebtesten Haushunderassen auf.
Collie Zucht

Collies gibt es in drei Farbschlägen: sable-weiß, schwarz-weiss, und tricolore. Eine Sonderform ist der Weiße Collie, der bisher nur in Amerika und Belgien anerkannt wurde. Der Blue Merle ist ein graumellierter Collie und in dem Sinne zwar ein Farbschlag, er kommt jedoch nur durch Züchtung von Sable, Tricolore oder Schwarzen Collies mit oder ohne Blue Merle-Anteil zustande. Blue Merle Collies dürfen nicht miteinander verpaart werden, da dies zu genetischen Fehlern führt.
Collie Gendefekt

Der Collie gehört zu den Rassegründern britischer Hütehunde, die einen Genfehler haben. Der Gendefekt ist normalerweise kein großes Problem, kann aber bei einer tierärztlichen Behandlung unter Narkose zum Tod führen. Verbreitet ist der Gendefekt besonders bei Amerika-Importen, hier weisen über 2/3 der gesamten Zucht diesen Genfehler auf.
 
  #3
Alt 20.01.2008, 22:39
Peanuts
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Dieser Gendefekt wird MDR1-Defekt genannt und tritt bei Collies, aber auch bei einigen anderen Rassen vermehrt auf.
Benannt ist er nach einem Defekt im MDR1-Gen der Hunde.
Der Defekt führt zu einer mangelhaften oder fehlenden Synthese eines bestimmten Proteins, was zu einer Überempfindlichkeit gegenüber manchen Arzneimitteln führt. Urheber dieses Defektes ist wahrscheinlich ein einziger Hund, der etwa Mitte des 19. Jahrhunderts gelebt hat und maßgeblich an der Entstehung und Festigung der Rasse Collie beteiligt war. Daher lässt sich dieser Defekt bei Hunderassen finden, die nachweisbar mit dem Collie verwandt sind. Bei anderen vom Defekt betroffenen Rassen dient diese Mutation dann als Nachweis der Verwandtschaft. Ein funktionierendes MDR1-System ist vor allem bei Säugetieren (und Menschen) bekannt und hier evolutionsgeschichtlich sehr alt. Tiere, die dieses System nicht besitzen, können ähnliche Empfindlichkeiten für Medikamente zeigen.

Mögliche Folge dieses Gendefektes ist die Überempfindlichkeit des Hundes gegenüber bestimmten Arzneistoffen. Da die Gabe einiger dieser Mittel bei betroffenen Hunden allerdings zum Tode führen kann, wird ein Gentest aller Hunde betroffener Rassen empfohlen. Die Universität Gießen bietet einen Test auf den MDR1-Defekt an. Zu diesem Zweck nimmt der Tierarzt dem zu untersuchenden Hund eine kleine Menge Blut ab (1ml EDTA-Blut) und sendet diese Probe an die Universität. Mit Hilfe eines genetischen Tests wird die Blutprobe dann auf ein Vorliegen der MDR1-Mutation untersucht, dass Ergebnis wird dem Hundehalter mitgeteilt.

Ist der Hund vom Defekt betroffen, hat der Hundehalter einige Dinge zu beachten. So dürfen beispielsweise bestimmte Wurmkuren und Flohschutzmittel nicht mehr verabreicht werden und ebenso Mittel gegen Demodex- und Sarkoptesmilben. Auch bei Durchfall oder Herzerkrankungen eingesetzte Medikamente können weitreichende unerwünschte Nebenwirkungen haben. Bekannt ist eine Überempfindlichkeit z. B. für die Wirkstoffe Ivermectin, Doramectin, Moxidectin (nur bei oraler Anwendung) und Loperamid, Milbenmycinoxim darf nur unter exakter Dosierung eingesetzt werden. Viele weitere Wirkstoffe stehen aber in dem Verdacht, unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen zu können. Generell sollte daher der behandelnde Tierarzt über den Defekt informiert werden. Der Hund selber gilt als Risikopatient. Bei Spaziergängen ist dann darauf zu achten, dass der Hund keinen Kot von beispielsweise Pferden zu sich nimmt, da dieser einen der gefährlichen Wirkstoffe in unveränderter Form enthalten kann.
 
  #4
Alt 03.10.2011, 18:41
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mdr-1

der mdr 1 gendeffekt tritt meines wissens nach häufig bei collie, sheltie, border collie, bearded collie und aussi auf (beim acd bin ich mir nicht sicher)
Balo ist offline  
  #5
Alt 13.10.2011, 19:06
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