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Alt 29.11.2007, 14:37
Blues
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Pyrenäenberghund

Pyrenäenberghund

Der Pyrenäenberghund ist eine atemberaubende majestätische Erscheinung und er fasziniert jeden der sich näher mit ihm befasst.

Mit seiner enormen Größe, dem strahlenden weißen Haarkleid und dem tiefschwarzen Pigmenten um die mandelförmigen Augen und den straffen Lefzen und der Nase erregt er großes Aufsehen.

Dabei ist die Schönheit ein echter Arbeitshund, genauer gesagt ein Herdenschutzhund, nicht etwa ein Hirtenhund, wie fälschlicherweise oft angenommen wird. Der Pyrenäenberghund treibt keine Herdentiere, sondern er begleitet sie, läuft oft vorneweg, um den Weg der ihm zum Schutz anvertrauten Tiere zu sichern. In seiner Heimat und auch in vielen Ländern wird er zum Schutz vor Wölfen und Bären erfolgreich eingesetzt. Bei uns findet er meist Verwendung als Familienhund, der häufig mit Wachaufgaben betraut als zuverlässiger Schutzhund gilt.



Bei guter Veranlagung und bester Prägung und Erziehung sowie vollem Familienanschluss zeigt sich eine Sensibilität auch bei kleinsten Familienmitgliedern, mit denen er vorsichtig umgeht, genauso wie seine instinktsichere Aktion gegen merkwürdige Zeitgenossen. Von den großen Herdenschutzhunden ist er wohl der zivilisierteste, da er schon seit vielen Generationen auf Wesen und Führigkeit selektiert wird. Verglichen mit anderen großen Hunderassen ist der Pyrenäenberghund eher weniger HD belastet. Vereinzelt treten durch falsche Fütterung Wachstumsstörungen auf. Für seine Größe ist er genügsam, mit Kalk und Vitamingaben muss man zurückhaltend umgehen. Seine Aufzucht ist allgemein unproblematisch. Wie bei allen Rassen, sind Informationen durch Züchtergespräche und Besuche vor der Welpenübernahme anzuraten, um sich auch die artgerechte Haltung anzusehen.



Nachfolgend einige Daten: Größe: Rüden 70-80 cm - ca. 50-60 kg, Hündinnen 66-72 cm, ca 40kg. Obligatorisch sind die doppelten Afterkrallen an den Hinterläufen. Die oft angesprochene Verletzungsgefahr wird von Züchter und langjährigen Haltern nicht bestätigt. Die Krallen sollten lediglich regelmäßig gekürzt werden. Bei tief am Fuß angesetzten Afterkrallen fühlt man oft noch die Verbindung zum Sprunggelenk. Einige Hunde können damit wie mit einem Daumen greifen und man kann sich gut vorstellen wie der Hund solche Krallen , die Füße auswärts gedreht, hervorragend auch steile schneebedeckte Hänge hinaufklettert. Der Pyrenäenberghund ist bei Familienanschluss ein absolut zuverlässiger Lebensgefährte, der durch konsequente Erziehung und Verständnis für die Herdenschutzhund typischen Eigenschaften als Familienhund seinesgleichen sucht.

Der Pyrenäenberghund ist ein imposanter, mächtiger weißer Hirtenhund von besonderer Ausstrahlung. Von uralter Herkunft als lebensnotwendige Begleiter zum Schutz der Herden im wilden Bergland der Pyrenäen, haben sich die hervorragenden Eigenschaften dieser Hunde bewährt. Man weiß nicht genau, wann sich diese wunderschöne Rasse endgültig zu ihrem heutigen Erscheinungsbild geformt hat. Es spricht einiges für die Annahme, daß auch der ungarische Kuvasz zu ihren Ahnen gehört. Im Mittelalter sind große Rinderherden aus Ungarn nach Südfrankreich getrieben worden und es ist überliefert, das Hirten mit Hunden dageblieben sind. Alle weißen Hirtenhunderassen haben jedoch im wesentlichen eine ähnliche Abstammung, die über den Molosser zum Bronzehund führt.


Im 15. Jahrhundert wird der Pyrenäenberghund erstmals urkundlich erwähnt, als Wächter in den Schlössern der Pyrenäen. Im 17. Jahrhundert erkor sie König Ludwig der XIV. zu Begleitern bei Hofe, das machte sie natürlich populär und begehrt. Danach gerieten sie mehr und mehr in Vergessenheit, bis der beginnende Tourismus sie aufs neue entdeckte. Die Bergführer der pyrenäischen Bäder und Sommerfrischen züchteten eifrig und setzten sie erfolgreich als eine Art Renommierhunde an die Fremden ab. Besonders die Gegend um Lourdes war für ihre guten Hunde berühmt. Die ersten Pyrenäenberghunde in Deutschland wurden 1937 vom Fürsten Günter von Schönburg-Waldenburg in Sachsen gezüchtet. Lange Zeit gab es nur sehr wenige Tiere in Deutschland, seit 1985 nimmt die Zucht bei uns kontinuierlich zu und erreichte, auch durch züchterische Zusammenarbeit mit dem Mutterland, einen hohen Stand an Qualität.
Der Pyrenäenberghund ist ein mutiger Wächter, er braucht dies nicht zu lernen, es ist ihm angeboren. Trotz seiner Größe und Mächtigkeit ist er behände und ausdauernd, er liebt und braucht Bewegung. Wichtig ist für ihn ein eigenes Revier, das er bewachen und schützen kann und dass er Familienmitglied ist. Er braucht Platz, am besten ist ein Haus mit eingezäuntem Garten.

Der Pyrenäenberghund wird der "sanfte Riese" genannt, er wird mit liebevoller Geduld und Konsequenz erzogen, niemals mit Härte und Gewalt. Er ist ein stolzer, selbständiger und intelligenter Hund, der vor allem im Welpen- und Junghundalter durch viel Zuwendung, Spiel, Spaß und Konsequenz zu einem guten Begleiter, auch ohne Leine, herangezogen werden kann. Seinen liebenswerten Dickkopf kann man nicht mit Zwang regieren, sondern nur mit Köpfchen und Geduld, er folgt aus Zuneigung. Kinder liebt er besonders, er ist ein unendlich geduldiger Geselle gegenüber den kleinen Plagegeistern. Seine Ruhe und Sanftheit machen ihn zu einem wunderbaren Freund und Begleithund. Bei Gefahr jedoch kommen Kraft und Mut zum Vor-schein. Er kann Situationen instinktiv richtig einschätzen und verhält sich dank seiner hohen Reizschwelle ruhig beobachtend, solange keine Gefahr droht. Mit fremden Hunden ist der Pyrenäe generell friedfertig, das ist sehr angenehm.

Unter erfahrener, geduldiger Anleitung kann man mit dem Pyrenäenberghund die Begleithunde-prüfung ablegen. Wir haben sogar Hunde, die im Fährten- und Rettungshundewesen außerordentliches geleistet haben. Der Pyrenäenberghund läuft gerne neben dem Fahrrad, kühle Witterung vorausgesetzt.

Erscheinungsbild: Schulterhöhe: Hündinnen 65-72 cm, Rüden 70-80 cm. Ausdrucksvolles Gesicht, majestätisch, beeindruckend groß und stark, dabei Adel und Eleganz ausstrahlend, weißes, schlichtes und langes Haarkleid mit reichlich Unterwolle, Abzeichen an Kopf, Ohren und Rücken erlaubt.
 
  #2
Alt 29.11.2007, 16:46
kollege
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und soooo einen hast Duuuuuu?
Wahnsinn, bring den bloss im Juli mit. Mit dem befass´ich mich den ganzen Tag!:0002009B:
 
  #3
Alt 29.11.2007, 16:48
Blues
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ja so einen habe ich und die rasse kann ich jedem nur empfehlen :36_12_21:
 
  #4
Alt 03.01.2008, 20:42
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@Blues....wie groß ist dein Hund und wie viel wiegt er?

Seit einigen Wochen hat in Bielenberg, ein Ort in der Nähe, ein Mann einen Pyrenäenberghund. Er ist ca.20 cm größer als Odin, Schulterhöhe etwa 90 cm und er wiegt über 60kg, bei gerade mal 11 Monaten.
Leider ist er wohl zum ungeeigneten Herrchen gekommen. Der Mann hat Herdenschutzhunde in Frankreich auf Menschen abgerichtet.
Hunde scharf machen, damit sie Menschen anfallen und unter Umständen tot beißen....sorry, da habe ich Probleme. So etwas tut kein Tierliebhaber.
Nun ist es auch schon zum ersten Zwischenfall gekommen. Ein Hund, den sich der Pyrenäenberghund geschnappt hat, mußte eingeschläfert werden.

Es ist schon traurig, was Menschen bei Tieren anrichten können. Eigentlich sind es doch sanfte "Riesen".
Arwen ist offline  
  #5
Alt 03.01.2008, 20:51
Blues
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meiner ist jetzt knapp 13 monate alt risshöhe knapp 80 cm ( gestern noch gemessen) wächst aber noch ein bischen , und gewicht etwas über 80 kg frisst ja auch wie ne 10 köpfige raupe , muß jetzt echt aufpassen das er nicht zu fett wird im wachstum immer schlecht geht auf die knochen , aber laut tierarzt liegt er knapp an der grenze.

wird mir ja ganz anders wenn ich deinen bericht da lese , der typ ist doch wohl nicht ganz dicht hunde auf den mann abzurichten .

hoffendlich beißt ihm der eigene hund irgendwann die eier weg denn wenn der so untypisch zu seiner rasse abgerichtet ist und er mal richtig durchdreht dann ist es ihm auch egal wen er vor sich hat.

tut mir echt leid das jetzt sagen zu müssen aber der hund müßte abgespritzt werden bevor richtig was passiert den bekommt niemand mehr umgedreht .

mein gott was manche idioten doch anstellen mit den hunden das soll man nicht glauben.
 
  #6
Alt 03.01.2008, 21:02
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Beiträge im Hundeforum: 2.164
Es ist nur so traurig, das Tier kann nichts dafür.
Er ist optisch ein wunderschönes Tier.
Durch den Zwischenfall haben wir aber nun doch Angst mit unseren Hunden nach Bielenberg zu gehen. Leider läßt der Typ seinen hund frei laufen und kann ihn natürlich nicht zurück rufen.
Menschen sind teilweise solche Idioten und die Tiere müssen leiden.
Fehler macht sicher Jeder irgendwann, aber HSH oder überhaupt Hunde auf Menschen abrichten ist ein Verbrechen. Und genau so müßte man mit solchen Typen verfahren. Solln sie doch am eigenen Leib erfahren, was sie angerichtet haben.
Arwen ist offline  
  #7
Alt 03.01.2008, 21:07
Blues
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würde an eurer stelle beim ordnungsamt die sache vortragen kann ja nicht angehen das der typ euch in angst und schrecken versetzt und es noch zu beissereien kommt die ausarten können.

ist wirklich schade um das tier aber den würde selbst ich nicht mehr nehmen denn den bekommste nicht mehr hin.

wirklich ein verbrechen an dem hund der kann wirklich nichts dafür .:36_2_6:
 
  #8
Alt 03.01.2008, 21:19
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Beiträge im Hundeforum: 2.164
Der Kerl ist ein Idiot.
Am Ende wird es Leinenpflicht für alle Hunde geben.
Es war immer so schön, die Hunde konnten am Strand toben und ins Wasser laufen.
Es haben sich immer Gruppen getroffen und die Hunde haben ausgelassen gespielt.
Die Familie, deren Hund eingeschläfert werden mußte, hat bestimmt Anzeige beim Ordnungsamt gestellt. Nur dann kann das Amt tätig werden.
Das war bei Delos auch so, als er sich auf Odin gestürzt hat und ihn gebissen hat.
Arwen ist offline  
  #9
Alt 04.01.2008, 21:36
Peanuts
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Da bleibt mir ja echt die Spucke weg, das ist ja wohl nicht wahr?!
Wie krank im Kopf ist der Kerl denn, dass er seinen Hund auf Menschen abrichtet? Hoffentlich legt das Ordnungsamt ihm diesbezüglich Handschellen an, der darf doch so einen Hund nicht frei laufen lassen - zumal du ja sowieso kürzlich irgendwo geschrieben hast, dass in Elmshorn Hunde nur noch angeleint laufen dürfen.
Es gibt schon bekloppte Menschen.....:emot103:
 
  #10
Alt 04.01.2008, 21:39
kollege
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Zitat:
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Es gibt schon bekloppte Menschen.....:emot103:

..und die sterben nie aus, egal welche Gesetze gemacht werden. Leider!:argument:
 
 

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