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Also ich glaube nicht, dass der Irrtum wirklich so groß ist.
Bei Rassehunden ist der Genpool vergleichsweise klein. Wie in einem anderen Thema berichtet, sind die Paarungspartner oftmals mal mehr und mal weniger verwandt. Das erhöht das Risiko von Krankheiten innerhalb der Rasse. Dazu kommen noch die gewünschten Rassenmerkmale. Die Körperhaltung und Form der Schäferhunde, die Nasen der Boxer und Pikinesen. Hier auch der enge Schädel. Das niedliche Gesicht der Yorkshire, wo die Augen nicht wirklich stabil in der Orbita sitzen... In der Summe mag ich hier nicht mehr wirklich von gesunden Rassen sprechen. - Natürlich muss man hier auch Hunderassen wie zum Beispiel die Owtscharka nennen. Groß wie eine Leonberger, gut 30% höhere Lebenserwartung. - Doch woran mag das liegen ? Ich möchte hier behaupten, dass es an der Ursprünglichkeit liegt. Und an den Ländern, wo die Tiere nichts wert sind und die natürliche Selektion herrscht. (Recht nüchtern ausgedrückt für die unwürdigen und unmenschlichen, fast barbarischen Zustände.) Also Zwischenstufe kann man jetzt vielleicht die "einfachen" Mischlinge sehen. - Ein Labrador-Schäferhund ist immer noch 50% Labrador und 50% Schäferhund mit dem daraus resultierenden Wahrscheinlichkeiten der Rassekrankheiten. Betracht man nun Mischlinge etwas weiter als Hunde, deren Rasse nur noch spekulativ ist, so verringert sich auch deren Krankheitsrisiko. Umgekehrt wird sich auch ein vergrößerter Genpool zeigen. Gehen Mischlinge aus Mischlingseltern hervor, so muss man hier auch annehmen, dass der Mensch recht wenig eingegriffen hat. Ich formuliere hier die These, dass zum Beispiel Mischlinge aus Ungarn oder dergleichen sehr starke Vorfahren hatten und deswegen zumindest genetisch gut ausgestattet/selektioniert sind. Dein Beispiel mit dem Hund ohne Bauchspeicheldrüse: Ist das eine Rassekrankheit oder eine genetisch fixierte Krankheit? Ohne Tiermediziner zu sein, würde ich hier annehmen, dass das eine individuelle Mißbildung ist. Dafür sollte das Risiko für ALLE Hunde annährend gleich sein (sofern die Umwelt gleich ist. Stichworte: Folsäuremangel, Schadstoffe etc.). Also irgendwie sowas wie 1 zu 10.xxx/xxxxx . Das Risiko müßte man bei den Rassehunden zu den rassetypischen Krankheiten dazu rechnen. Mein Zusammenfassung: Je mehr Mischling, desto gesünder ist der Hund. Laut meinen Informationen werden Mischlinge auch älter als Rassehunde, was ich auch als Beweis für deren bessere Gesundheit werte... |
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Zitat:
Mischling A ist gesund, Mischling B krank. - Alleine wegen der Krankheit wird Mischling B deutlich weniger Chancen haben , sich fortzupflanzen, während Mischling A bis ins hohe alter seine (besseren) Gene verbreiten kann. Auch die KinderB werden es im Verlgeich zu KinderA schwerer haben, zur Fortpflanzung zu kommen/ zahlenmäßig gleich zu kommen. Auch hier ein eklatanter Unterschied zu den Rassen, denn hier greift der Mensch tief ein... |
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Zu deinem letzen Beitrag hatte ich im Vorfeld was geschrieben.
Deshalb hier nochmal die Wiederholung in Anlehnung an dein Beispiel: Bevor Mischling B aber Krankheitsanzeichen zeigt (je nachdem, welche Krankheit es ist), kann er ja durchaus 3-4 Jahre oder älter werden. In dieser Zeit hat er unter Umständen schon für zahlreiche potentiell ebenfalls erkrankte Nachzucht gesorgt. Fast alle Rassen haben ihre rassetypischen Krankheitsmerkmale. Bei den kurznasigen Rassen (Pekinese, Mops, engl. und frz. Bulldogge, Boxer etc.) sind es Atemprobleme und z.T. auch Geburtsschwierigkeiten, und übrigens gelten die Bauchspeicheldrüsenprobleme auch als typisches Krankheitsbild bei deutschen Schäferhunden, ebenso wie die HD. Die Do Khyis und die Groenendaels haben auffallend oft Epilepsie - aber hier käme es eben auf gründliche und konsequente Zuchtauslese an, eben wie du sagst: Ohne Mitleid, ohne Aufrechnung der bisher hineingesteckten Energie, ohne wenn und aber, und wenn auch die Krankheit noch so rezessiv vererbt wird - weg damit! Da dies leider nicht so gehandhabt wird, sind alle rassetypischen Krankheiten und Verkrüppelungen von Menschenhand gemacht. Insofern sind Mischlinge natürlich vordergründig erst mal scheinbar gesünder, - ich rede hier nicht von Mischlingen der 1., 2. oder 3. Generation, sondern von solchen, bei denen es seit mehr als 5 Generationen schon keine reinrassigen Hunde mehr gegeben hat. Mischlinge, die im mittleren Bereich liegen, mögen auch relativ gesund bleiben, wenn sie älter sind und daher wohl auch langlebiger sein, wie es Hunde von kleiner bis mittlerer Größe nun mal sind. Große und sehr große Mischlinge werden ebenso wir deren reinrassige Verwandte ein geringeres Alter erreichen. Das ist aber rein spekulativ. Mir liegen keine Statistiken vor, weder darüber noch zu den anderen meiner Behauptungen. Auch wenn der Genpool größer wird, können Krankheiten auftreten und gerade weil Mischlinge seltenst medizinisch so gründlich versorgt werden, gehe ich eher davon aus, dass die Krankheiten einfach nur in geringerem Umfang entdeckt werden. Wenn man das ganze mal ein bisschen auf menschliche Verhältnisse überträgt, so weiß man, dass in den großen Adelshäusern, wo Ehen unter nahen Verwandten gang und gäbe waren (und in geringerem Maße immer noch sind, leider!) bestimmte Erbkrankheiten gehäuft auftraten. Das heißt aber nicht, dass wir, die große Masse der Menschheit weltweit deshalb gesünder sind. Die verschiedenen Formen der Hämophilie bis hin zu Morbus Werlhof treten weltweit bei allen Bevölkerungsgruppen auf und nicht nur in den Blutlinien der Romanows und geistige Umnachtung gibt es nicht nur in den Blutlinien des französischen Adelshauses Valois. Durch die familiäre Häufung wurde lediglich die Schlussfolgerung möglich, dass diese Krankheiten erblich sind und damit wurde auch die Möglichkeit geschaffen, sie zu vermeiden. Nun ja, - ich will das gar nicht so vertiefen, im Grunde. Ich glaub halt nur nicht, dass Mischlinge wirklilch gesünder sind, sondern nur gesünder scheinen, weil viele von ihnen in ihrem Leben nie eine Tierarztpraxis von innen sehen und niemand sich groß drum schert, ob so ein "Zufallsprodukt" ein Jahr, 4 Jahre oder 14 Jahre alt wird. |
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Du hattest Deinen Beitrag nacheditiert und ich schrieb' schon!
![]() Zitat:
Mischling mit einem Jahr, Hündin : geschätzte 2 Würfe : 12 Nachkommen Mischling mit 14 Jahren : geschätzte 20 Würfe : 120 Nachkommen ... die Nachkommen wiederum 12 x 12 = 144 zu 120 x 120 = 14400 Mir ist klar, dass das nur beispielhaft ist, da weißt Du sicherlich viel besser Bescheid als ich... Weiß jemand, wo man Studien darüber lesen kann ? Das wurde doch bestimmt schon mal untersucht... |
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Nein, leider weiß ich da auch nicht mehr als du. Nur evtl. dass eine Hündin in Freiheit sicher eher selten 12 Würfe bekommt. Sowas passiert eher einer Hündin in menschlicher "Obhut", der die Welpen unnatürlicherweise mit 8 Wochen weggenommen werden und die nicht selten im gleichen Jahr wieder gedeckt werden. Natürlich nicht von einem verantwortungsbewussten Züchter, aber wie viele von dieser Kategorie gibt es schon? Sehr viele sehen nur den Profit, daher wird auch zu wenig gegen Erbkrankheiten getan.
Und von einem Wurf einer Hündin, die "wild" lebt werden vielleicht auch eher weniger als 6 Welpen erwachsen werden, - die Fruchtbarkeit hängt ganz enorm vom Ernährungszustand ab. So eine Hündin wird im Frühjahr einen Wurf bekommen, ihn großziehen, bis die Welpen mit 12 - 16 Wochen selbständiger sind. Möglicherweise wird sie dann auch wieder paarungsbereit, wenn sie nicht mehr säugt. Bis dahin ist es aber dann Spätsommer/Herbst und falls dann wirklich im Spätherbst noch ein Wurf kommt,(was ich etwas anzweifle) werden evtl. nicht alle Welpen am Leben bleiben. Die Rechnung geht also eher zu deinen Gunsten auf, würd ich meinen. Tabellen in diesem Zusammenhang kenne ich keine, aber interessieren würde mich das auch mal. Werd mal googeln, später, wenn wir vom einkaufen zurück sind. |
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Nochmal eine Antwort mit "uuups-Effekt": Ganz klar, - so wie es aussieht, hattet ihr Recht und ich hatte Unrecht.
Ich habe relativ schnell einen Artikel gefunden, der zu bestätigen scheint, dass Mischlingshunde die gesünderen sind und warum das so ist. Ich gehe zwar davon aus, dass hier nur die Mischlingshunde getestet und untersucht wurden, die sich in Mitteleuropa und in menschlicher Obhut, d.h. in regelmäßiger tierärztlicher Versorgung befinden, - aber immerhin ist es zunächst mal eine Bestätigung eurer Annahme. Morgen werde ich das mal weiter verfolgen, weil ich gerne wissen will, ob das auch so stimmt, wenn man die Tiere mit dazu zählt, die heute noch den Grundbedingungen (natürliche Auslese) ausgesetzt sind, durch die Mischlinge überhaupt entstehen. |
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Pardon...
Nachdem ich nun heute den Videoclip von sevenload über die Qualzüchtungen (->[url]http://www.hunde-united.com/gesundheit-medizin/26586-qualzuechtungen.html[/url]) hier hochgeladen habe, gibt es eigentlich nur eines, das mir hier zu sagen bleibt:
Sorry Kay,- ich hätte das zwar nie von alleine vermutet, aber es sieht so aus, dass deine Theorie der Berechnung wohl doch die Bessere war. Mit anderen Worten: Es wird Zeit, dass ich meinem Irrglauben, dass Rassehunde genauso gesund sein können wie Mischlinge, nun endgültig abschwöre. |
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Zitat:
![]() Man kann auch bei Rassehunden in die Sch..... fassen....... Im übrigen sind nicht alle Hunde bei Tasso gelistet! sodass deine Auflistung hinkt ![]() |
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Zitat:
![]() Im übrigen gibt es glaube ich eine simple Erklärung, die auch aus dem Videoclip hervorgeht. Überall dort, wo Hunde (auch Rassehunde) als Arbeitstiere eingesetzt sind und eben nur insofern etwas wert sind, dass sie ihren Job optimal machen, werden natürlich auch nur die Arbeitshunde weiter verpaart, die als solche gut sind. Wenn sie darüberhinaus auch noch gut aussehen, okay, aber es ist kein Zuchtkriterium. Und wenn das ein Owtscharka ist, der fromm wie ein Lamm und freundlich zu allen Lebewesen ist, dann bedeutet das, er taugt nichts für seinen Job und gehört eliminiert. (Haha, des einen Leid ist manchmal des anderen Freud!) Im Videoclip werden ein Bordercollie und ein Boxer im epileptischen Anfall gezeigt. Diese Hunde in Privathand werden medizinisch versorgt, behütet, und dürfen trotzdem weiterleben. Die selben Hunde als Arbeitstiere würden sofort eliminiert, obwohl man ja heutzutage auch Möglichkeiten hat, die Anfallsbereitschaft medikamentös zu unterdrücken. Aber ein Bordercollie in der Hand eines Schäfers ist als Epileptiker nicht zuverlässig, nicht tragbar, mal ganz davon abgesehen, dass wohl kein Schäfer seinen Hund mit Medikamenten versorgt und ihn kastrieren lässt, damit sich das Leiden nicht vererbt. Sowas nennt man in Schäferkreisen "Geld am Fenster rauswerfen", einen neuen Hund heranziehen für die Aufgabe ist billiger. Da heißt es "entweder das Tier funktioniert zuverlässig oder es hat keine Daseinsberechtigung." Vielleicht müssen wir alle, wenn wir da was ändern wollen, eine gewisse Kaltblütigkeit an den Tag legen, - uns sozusagen der natürlichen Auslese anpassen. Schaut euch mal den Teil im Video an, in dem die Ridgebacks gezeigt werden. Das hätte ich niemals vermutet, denn man weiß ja, dass die Hunde im Ursprungsland zur Jagd eingesetzt werden. Nur heißt es dort, die besten Jäger seien die mit dem "Ridge" backwards, und so heißt es dann im Rassestandard, dass Hunde ohne Backridge unerwünscht und von der Zucht auszuschließen sind. So sägt der Mensch einen Ast nach dem anderen ab, aus Dummheit, Geldgier und Arroganz. Geändert von Peanuts (07.03.2011 um 20:08 Uhr). |
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Sorry Peanuts, die Auflistung erstellte Ky!
Der Schäferhund z.B. kommt gar nicht vor. Passend zu Thema, wie ich finde: [url]http://www.bild.de/BILD/news/2011/03/06/schaeferhund/stirbt-aus.html[/url] Geändert von LIVE (07.03.2011 um 20:06 Uhr). |
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Da Menschen immer wieder alles manipulieren und gewissenlos absichtlich - auch kranke - Welpen in die Welt setzen, bleibe ich bei meiner Meinung.
Mischlinge sind die gesünderen Hunde. Sie suchen sich ohne menschliches Zutun gesunde Partner für ihren Nachwuchs. Dem tierischen Instinkt vertraue ich viel mehr, als der Geldgier der Menschen. |
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Im Prinzip....
ist das richtig, trotzdem darf man das nicht verallgemeinern.
Ich kenne eine schwarze, schäferhundähnlich aussehende Hündin namens Janis. Sie ist mit 13 Jahren zwar ein altes Mädchen, aber trotzdem noch reltiv fit. Auch wenn sie nichts mehr hört und bei ihr schon seit mindestens 6 Jahren ein Herzfehler (Loch in der Herzscheidewand) bekannt ist. Ihre Mutter war eine blonde Golden Retriever Hündin, deren Frauchen sie dereinst aus einem so geannten Zoogeschäft inmitten einer Welpenschar, die hinter der Schaufensterscheibe wuselte, gesehen und mit weichem Herzen, aber ohne sonderlich viel Verstand - (wie wir eigentlich alle unsere Tiere zu kaufen pflegen) - Das war Kira und sie war von Anfang an sehrt oft krank, - ein Sorgenkind, das zunächst mal vom Tierarzt mit allem grundversorgt werden musste, was ein verantwortungsvoller Züchter normalerweise in der Welpenstube noch erledigt. Also entwurmen, ungezieferfrei machen, impfen, und viele, viele Male bei allen möglichen Pannen eingreifen. Sie hatte Zwingerhusten, sie hatte Ohrmilben, ich hab vergessen, was sie noch alles hatte. Letztlich hatte sie dann auch noch HD, wie so viele Retriever - aber das kam erst nach ein paar Jahren zum Vorschein, ebenso wie der Herfehler, den sie anscheinend an ihre Tochter Janis (und wer weiß, an wen noch?) vererbt hat. Denn die Besitzerin lebte, wie so viele junge Leute, eine Zeit lang in einer WG, dort gab es natürlich noch mehr Leute mit Hund und weil ja Welpen so niedlich sind und man so viele Leute kennt, die unbedingt einen haben wollen, wurde eben mal ein Wurf fabriziert. Nun ja, Janis hat zwar den Herzfehler ihrer Mutter mitgekriegt, nicht aber die HD. Als "Gesunden Mischling" kann man sie aber beim besten Willen nicht bezeichnen. Anderes Beisiel, ähnlicher Werdegang: Einen meiner Ungarn-Hunde habe ich an eine Frau weitergegeben, die mich in Sachen Tierschutzarbeit immer gut unterstützt hat. Sie hatte einige Jahre vorher schon mal eine Welpe aus einem so genannten "Hobbywurf" aufgenommen, die Cora. Cora war eine von 13 Welpen, die in der ersten Etage einer Mietwohnung geboren wurden. Ihre Mutter war ein Schäferhund-Collie-Mischling (großes Fragezeichen) und der Vater ein Golden Retriever (großes Fragezeichen.) Cora wuchs und wuchs, bekam ihr Erwachsenenfell und irgenwann war klar: Da ist mindestens ein Riesenkalb mit drin. Sie hat locker 80 cm in der Schulterhöhe, hinter den Ohren, unterm Bauch und an den Hinterschenkeln recht lange Fahnen - und sie hat als schwache Schattierung, aber trotzdem deutlich sichtbar, in ihrem ansonsten schwarzen Fell die typischische Stromung eines Boxers oder einer Deutschen Dogge. Sie ist also ein echtes Überraschungspaket - und sie hat mit nun inzwischen 8 - 9 Jahren schwere HD beiderseits und auch schon zwei Operationen wegen Bänderrissen an beiden Hinterläufen. In diesem Fall ist es zum Glück so, dass Christine, ihre Besitzerin, sowohl Cora, als auch den ungarischen Mittelschnauzermix Carlo im ersten Jahr hat kastrieren lassen. Das heißt, die Hündin hat trotz ihrer Behinderungen ihre Daseinsberechtigung nicht aberkannt bekommen und sie lebt ein Leben in paradiesischen Verhältnissen. Wenn die Mischlinge jedoch so leben, dass sie ganz auf sich allein gestellt sind, - wie das in den südlichen Ländern eben fast immer der Fall ist, von uns aber immer angeprangert wird, eben weil sich niemand drum schert, wenn mal einer krank wird, dann bleibt ihnen ja nichts anderes übrig, als stark und gesund zu sein, - weil sie sonst nicht überleben. Also muss man - wenn man schon sagt, dass Mischlinge die gesünderen Hunde sind, eigentlich hinzufügen, dass dies nur auf die Mischlinge zutrifft, die nicht in Menschenhand leben. |
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