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Alt 16.02.2008, 20:26
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Impfungen beim Hund

Neue Fassung der deutschen Tollwutverordnung:
Mit Datum 20. Dezember 2005 hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz (BMLEV) die deutsche Tollwutverordnung geändert.
Dies ist der entscheidende neue Passus:


“Begriffsbestimmungen”, Paragraph 1:
Im Sinne dieser Verordnung liegen vor:
(....)

3. wirksamer Impfschutz bei Hunden und Katzen, wenn eine Impfung gegen Tollwut
a) im Falle einer Erstimpfung bei Welpen im Alter von mindestens drei Monaten mindestens 21 Tage nach Abschluss der Grundimmunisierung und längstens um den Zeitraum zurückliegt, den der Impfstoffhersteller für eine Wiederholungsimpfung angibt, oder
b) im Falle von Wiederholungsimpfungen die Impfungen jeweils innerhalb des Zeitraumes durchgeführt worden sind, den der Impfstoffhersteller für die jeweilige Wiederholungsimpfung angibt.

[url=http://www.haustierimpfung.de/]Haustierimpfungen[/url]

Daß die meisten jährlichen Wiederholungsimpfungen bei Haustieren wissenschaftlich unhaltbar sind, pfeifen inzwischen die Spatzen von den Dächern – und es gibt nun sogar neue offizielle Impfempfehlungen des deutschen Tierarztverbandes BPT. Darin werden dreijährliche Impfabstände für die Staupe– und Parvo-Nachimpfung empfohlen. Hepatitis soll nach der Grundimmunisierung der Welpen/Jungtiere gar nicht mehr nachgeimpft werden, Impfungen gegen Zwingerhusten sollen je nach Bedarf gegeben werden. Die Lepto-Impfung wird jedoch, im Gegensatz zu den US-Empfehlungen, zur “core vaccine”, zur Hauptimpfung für alle Hunde, erklärt, die mindestens einmal jährlich gegeben werden müsse.

Manche Tierärzte haben sich die neuen Empfehlungen zu eigen gemacht, andere – vermutlich die Mehrheit – bestehen nach wie vor auf der jährlichen Wiederholung aller Impfungen. Dreijährliche Nachimpfungen gegen Staupe und Parvo sind jedoch auch nur ein Kompromiß. Aus Langzeit-Impftitermessungen und aus Studien mit Belastungsinfektionen bei lange nicht mehr geimpften Hunden weiß man, daß bei diesen Impfungen der Schutz nicht nach drei Jahren abbricht.

Wichtige Impfungen für den Hund und ihre Schutzdauer:
Staupe (S): Lebendimpfstoff. Nach Grundimmunisierung (letzte Staupeimpfung beim etwa 14 bis 16 Wochen alten Welpen) hält der Schutz bis zu 15 Jahre, wahrscheinlich lebenslang.
Parvo (P): Lebendimpfstoff. Schutzdauer wie bei Staupe.
Hepatitis (H): Lebendimpfstoff. Schutzdauer wie bei Staupe und Parvo. Der Erreger kommt in Deutschland so gut wie nicht mehr vor, daher empfiehlt sogar der BPT nach der Grundimpfung der Welpen gar keine Hepatitis-Nachimpfungen mehr. Allerdings gibt es in Deutschland derzeit kaum Impfstoff-Kombinationen für Staupe und Parvo ohne Hepatitis-Komponente.
Impfungen, die verzichtbar sind:
Zwingerhustenerreger Parainfluenza-Virus (Pi): Schutzdauer mindestens drei Jahre, Impfstoffe versagen aber relativ häufig; Notwendigkeit der Impfung umstritten, da die Erkrankung meist mild ist und Impfschutz gerade bei höherem Infektionsdruck (viele Hunde auf engem Raum) nicht oder kaum gegeben ist. Pi ist oft in Kombinationsimpfstoffen mit SHP enthalten, es gibt aber auch Kombinationen ohne Pi. Nicht sinnvoll bei Hunden in normaler Einzel- oder Kleingruppenhaltung.
Zwingerhustenerreger Bordetella bronchiseptica: Schutzdauer maximal ein Jahr; Impfstoffe versagen häufig; Notwendigkeit aus den gleichen Gründen wie bei Pi umstritten.
Leptospirose: Deutsche Impfstoffe bieten nur gegen zwei Leptospiren-Arten Schutz, geimpfte Hunde infizieren sich zunehmend mit anderen Arten. Die Impfstoffe gelten als besonders nebenwirkungsträchtig, vor allem bei Welpen im Alter bis zwölf Wochen. Anders als in den USA gibt es hierzulande nur Lepto-Ganzkeimbakterine. Ganzkeimbakterine werden in der Humanmedizin als “dirty vaccines” bezeichnet, weil sie zu viele verschiedene Antigene enthalten, die Nebenwirkungen bis hin zu dauerhaften Hirnschäden verursachen können. Beispiel. Der nicht mehr gebräuchliche Ganzkeim-Keuchhustenimpfstoff für Kinder enthielt etwa 3000 verschiedene Proteine, die modernen Keuchhustenimpfstoffe enthalten nur zwei bis fünf, sind also sehr viel “sauberer”. Leptospirose kann, vor allem bei Welpen oder Jungtieren, eine schwere bis tödliche Erkrankung hervorrufen, ist aber, da bakteriell, mit Antibiotika behandelbar. Leptospirose verläuft aber in der Regel klinisch inapparent, dh ohne sichtbare Krankheitssymptome.
Impfungen, von denen abzuraten ist:
“Zeckenimpfung”, richtiger: Impfung gegen die von Zecken übertragene Borreliose, eine Bakterieninfektion: Der Impfstoff schützt nur gegen einen kleinen Teil der hierzulande vorkommenden Borrelien, nützt also kaum. Gilt als besonders nebenwirkungsträchtig (= Ganzkeimbakterin), Hundehalter beobachteten sogar epileptische Anfälle nach dieser Impfung. Besser: Guter Zeckenschutz und Hunde nach Spaziergängen untersuchen, ob sie von Zecken befallen sind.
Tollwut:
Tollwutimpfstoffe schützen mindestens drei Jahre. Durch die Änderung der deutschen Tollwutverordnung im Dezember 2005 sind jährliche Tollwutimpfungen auch hierzulande NICHT MEHR NÖTIG. Es sind derzeit mehrere Impfstoffe am Markt, die bei Hunden für drei Jahre zugelassen sind, bei einem steht im Beipackzettel “zwei bis drei Jahre”. Hundehalter sollten darauf achten, daß der nächste Impftermin in drei Jahren korrekt im EU-Heimtierpaß eingetragen wird.

Nebenwirkungen von Impfungen:
Anaphylaktische (allergische) Reaktionen:
schwerer Schock unmittelbar nach der Impfung, muß sofort vom Tierarzt mit Antischockmitteln behandelt werden;
Gesichtsödeme, Hauterkrankungen, unstillbarer Juckreiz;
Durchfall und Erbrechen (manchmal blutig)
andere Reaktionen:
Autoimmunerkrankungen: vor allem die autoimmunhämolytische Anämie, eine schwere Blutkrankheit, in den meisten Fällen tödlich; möglicherweise auch Hypothyreose = Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, u. a. m.
Nervenentzündungen, Lähmungen
Enzephalitis durch Staupeimpfvirus (Hirnentzündung, teilweise mit schweren Krampfanfällen, unheilbar; Häufigkeit je nach Art des Staupeimpfstoffs 1 Fall pro 10.000 Impfungen bis 1 Fall pro 100.000 Impfungen)
Pannikulitis (Entzündung des Unterhautfettgewebes), Vaskulitis (Entzündung der Blutgefäßwände) u. a. m.
Impfsarkom: Tumor an der Impfstelle, bei Katzen relativ häufig, bei Hunden sehr selten
Was tun, wenn der Tierarzt unbedingt impfen will?
Als Tierhalter bestimmen Sie, was an Ihrem Tier gemacht wird. Lassen Sie sich nicht einschüchtern. Achten Sie darauf, daß der Tierarzt Ihren Willen respektiert. Es kommt vor, daß Veterinäre gegen den Willen des Patientenbesitzers Mehrfachimpfungen verabreichen, obwohl nur eine Tollwutimpfung gewünscht wurde.

Läßt sich feststellen, ob ein Tier noch Impfschutz hat?
Manche Tierhalter kontrollieren den Schutz ihrer Hunde gegen Staupe und Parvo, gelegentlich auch den Tollwutschutz, durch Titermessungen im Labor. (Titerkontrollen für andere Impfungen sind mangels Aussagekraft nicht sinnvoll.) An einer Blutprobe wird untersucht, ob noch Impfantikörper vorhanden sind. Das ist – außer bei der Welpen-Grundimmunisierung zur Kontrolle des Impferfolgs – meistens überflüssig. Denn der Schutz besteht nicht nur aus Antikörpern. Durch Impfungen bilden sich Gedächtniszellen, die sehr lange vorhalten, durch normale Labortests aber nicht bestimmt werden können.

Alle drei Jahre nachimpfen?
Dreijährliche Nachimpfungen sind ebenso willkürlich wie jährliche Impfungen. Menschen werden nicht alle drei Jahre mit Viruslebendimpfstoffen traktiert, und es gibt keinen Beleg dafür, daß das bei Tieren notwendig wäre.

Links:
[url=http://www.critteradvocacy.org]Index[/url] = Impfinformationen (Katze + Hund) auf englisch, von Dr. Bob Rogers, Tierarzt in Texas
[url=http://www.haustierimpfungen.de]Haustierimpfungen[/url] (zur Tollwut)
[url=http://www.hundeimpfenmitverstand.de]Monika Peichl: Hunde impfen mit Verstand[/url] (Impfratgeber für Hundehalter)


“Meine eigenen Haustiere werden als Welpen ein- oder zweimal geimpft und dann nie wieder, mit Ausnahme der Tollwutimpfung, die alle drei Jahre gegeben wird (...) Ich verfahre nach diesem Programm seit 1974, und es ist weder bei meinen Haustieren noch bei den Haustieren meiner Kinder und Enkel jemals eine Infektionskrankheit aufgetreten.”

Professor Ronald Schultz, Veterinärimmunologe an der Universität von Wisconsin, Madison
Arwen ist offline  
  #2
Alt 16.02.2008, 20:36
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Impfempfehlungen für die Kleintierpraxis
Präambel:
„Mehr Tiere impfen, das einzelne Tier so häufig wie nötig!“
· Die Impfung ist die wichtigste Maßnahme zur Verhinderung von Infektionskrankheiten.
· Die jährliche Gesundheitsberatung mit Impfgespräch dient der Ermittlung eines individuellen Impfprogramms.
· Eine vollständige Grundimmunisierung ist Voraussetzung für einen
optimalen Schutz des Einzeltieres.
· Ein höchstmöglicher Durchimpfungsgrad (>70%) ist in einer Tierpopulation
anzustreben, um Epidemien zu verhindern.
· Die ‚Core’-Komponenten (‚Kern’) der Impfstoffe sind gegen Erreger
gerichtet, gegen die jedes Tier zu jeder Zeit geschützt sein muss.
· Die Impfempfehlungen sind eine Initiative des Bundesverbandes
Praktizierender Tierärzte e.V. (bpt), Fachgruppe Kleintierpraxis, und der
Deutschen Gesellschaft für Kleintiermedizin (DGK-DVG).
Mitwirkende:
Prof. Dr. K. Hartmann, Universität München
Prof. Dr. M. Horzinek, Universität Utrecht
Prof. Dr. H. Lutz, Universität Zürich
PD Dr. R. Straubinger, Universität Leipzig
Prof. Dr. U. Truyen, Universität Leipzig
Dr. K. Duchow, PEI, Langen
Informationen über die derzeit in Deutschland zugelassenen Impfstoffe sind der Internetseite des
Paul-Ehrlich-Institus zu entnehmen: [url]www.pei.de[/url], August 2006

Impfempfehlungen für Hunde
Als wichtige Core-Komponenten gelten:
Tollwut Staupe Parvovirose Leptospirose
Grundimmunisierung
Definition:
Alle Impfungen von Welpen in den ersten beiden Lebensjahren.
Empfehlung:
Impfungen im Alter von:
8 Wochen: Staupe, Parvovirose, Leptospirose, Hepatitis
Zwingerhusten
12 Wochen: Staupe, Parvovirose, Leptospirose, Hepatitis, Tollwut
Zwingerhusten
16 Wochen: Staupe, Parvovirose, Tollwut
15 Monate: Staupe, Parvovirose, Leptospirose, Hepatitis, Tollwut
Zwingerhusten
Bei einem besonderen Infektionsdruck kann in gefährdeten Beständen im Alter
von 6 Wochen eine Parvovirose-Impfung empfehlenswert sein.
3/4
Wiederholungsimpfungen
(bei vollständiger Grundimmunisierung!):
Tollwut: seit Änderung der Tollwutverordnung 2005 KÖNNEN die
vom jeweiligen Hersteller empfohlenen Intervalle gelten.
Staupe, Parvovirose:, ein dreijähriges Intervall scheint nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen ausreichend zu sein.
Leptospirose: ein jährliches Intervall ist mindestens zu empfehlen;
in Endemiegebieten, bei Jagd-, und bei häufig
schwimmenden Hunden ein 6-monatiges Intervall.
Zwingerhusten: jährliches Intervall bei gefährdeten Hunden
(Welpengruppen, Tierpensionen, Tierheime, Hundeplatz)
Ältere Hunde ohne Grundimmunisierung sollten eine zweimalige Impfung im
Abstand von 4 Wochen und eine weitere nach einem Jahr erhalten.
Weitere Impfungen:
Borreliose: Eine Zeckenprophylaxe ist wesentlich wichtiger, der
hierzulande erhältliche Impfstoff ist nicht zu empfehlen.

Tetanus: sehr selten, daher wird keine Impfung empfohlen
Herpesvirus (CPV): bei Zuchthündinnen; 1 Woche nach dem Decktermin
und 1-2 Wochen vor Geburtstermin
Babesiose: in NRW nicht empfohlen, Zeckenprophylaxe wichtig
Dermatophytose, Mikrosporie: sinnvoll als Therapie oder Metaphylaxe;
in Tierheimen oder Zuchten
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  #3
Alt 16.02.2008, 20:44
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Empfehlung des bpt
Bundesverband praktizierender Tierärzte e.V.

A. Impfempfehlung Hund
Core-Komponenten gegen:
Staupe, Parvovirose, Leptospirose, Tollwut
Grundimmunisierung
Als Grundimmunisierungen von Welpen gelten alle Impfungen in den ersten beiden Lebensjahren1
Im Alter von
8 Lebenswochen: Staupe, HCC*), Parvovirose**), Leptospirose
12 Lebenswochen: Staupe, HCC*), Parvovirose, Leptospirose, Tollwut
16 Lebenswochen: Staupe, HCC*), Parvovirose, Tollwut***)
15 Lebensmonaten: Staupe, HCC*), Parvovirose, Leptospirose, Tollwut
In einem höheren Alter vorgestellte Tiere erhalten ihre Impfungen in denselben Abständen. Ab einem Alter von 12 Lebenswochen ist eine zweimalige Impfung im Abstand von 3 – 4 Wochen, gefolgt von einer weiteren Impfung nach 1 Jahr, für eine erfolgreiche Grundimmunisierung ausreichend.
*) Die konsequente Impfung gegen Hepatitis contagiosa canis (HCC), verursacht durch canines Adenovirus Typ 1 (CAV-1), hat dazu geführt, dass diese Erkrankung in der westeuropäischen Hundepopulation nur noch sehr selten beobachtet wird. Eine Umfrage in Untersuchungslabors ergab, dass der Erreger nur sporadisch nachgewiesen werden konnte. Die auf dem Markt verfügbaren Impfstoffe enthalten als Impfvirus CAV-2, welches aufgrund seiner antigenetischen Verwandtschaft eine Kreuzimmunität gegenüber CAV-1 induziert. Eine ausreichende Schutzwirkung gegen HCC ist zu erwarten. CAV-2 selbst ist als Krankheitserreger hauptsächlich dem Zwingerhustenkomplex zuzuordnen. CAV-2 kann post vacc. ausgeschieden und auch auf ungeimpfte Tiere übertragen werden, allerdings ohne klinische Symptome zu verursachen
(s. Packungsbeilagen).
**) In gefährdeten Beständen ist eine zusätzliche Impfung im Alter von 6 Wochen empfehlenswert. Die weitere Impfempfehlung wird dadurch nicht verändert.
***) Die im Alter von 16 Lebenswochen empfohlene 2. Impfung geht über die gesetzliche Anforderung hinaus, ist aber aus immunologischen Aspekten sinnvoll.

1 Definition im Sinne der Deutschen Impfempfehlungen für die Kleintierpraxis; weicht z. T. von der Produktliteratur ab.

Wiederholungsimpfungen
Wiederholungsimpfungen sind alle Impfungen, die nach abgeschlossener Grundimmunisierung erfolgen2.
Tollwut:
In Deutschland gelten seit Änderung der Tollwutverordnung v. 20.12.2005 nunmehr die in den Packungsbeilagen genannten Wiederholungsimpftermine.
Staupe, HCC, Parvovirose:
Wiederholungsimpfungen ab dem 2. Lebensjahr in dreijährigem Rhythmus sind nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen ausreichend.
Canines Parvovirus (CPV) kann post vacc. ausgeschieden und auch auf ungeimpfte Tiere übertragen werden, ohne klinische Symptome zu verursachen (s. Packungsbeilagen).
Leptospirose:
Jährliche Wiederholungsimpfungen (in Endemiegebieten häufiger) sind zu empfehlen.
Heute werden Erkrankungen vor allem durch die Serovare L. grippotyphosa, bratislava, pomona, saxkoebing, sejroe und seltener L. australis ausgelöst, gegen die der Impfstoff in der Regel nicht schützt, da diese Serovare nicht Bestandteile der in Deutschland zugelassenen Vakzinen sind. Bei einigen zugelassenen Impfstoffen beruht der Impfschutz ausschließlich auf einer Reduktion klinischer Symptome nach Infektion mit den Serovaren L. canicola und L. icterohaemorrhagiae, nicht in einem Schutz vor Krankheit oder Infektion. Es kann zur Ausscheidung von Leptospiren-Feldstämmen über den Urin geimpfter Hunde kommen.

2 Definition im Sinne der Deutschen Impfempfehlungen für die Kleintierpraxis
Arwen ist offline  
  #4
Alt 17.02.2008, 08:32
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Im Januar 2008 war ich mit den zwei Yorkshire Terriern bei der Tierärztin in Elmshorn, wegen der "jährlichen Impfung". Sie hat mich zwar auf die besonders starke Belastung so kleiner Hunde aufmerksam gemacht, aber kein Wort über die neuen Impfintervalle verloren. Leider kannte ich da die Regelungen auch noch nicht. So wurden die Kleinen wieder gegen alles geimpft und es wurde natürlich auch im Impfpass keine längere Wirksamkeit eingetragen.
Sicher habe ich als Tierhalter auch die Pflicht, mich über alles, was mit meinen Tieren zusammenhängt zu informieren.
Haben Tierärzte denn nicht auch die Aufgabe sich über neue Regelungen und neue medizinische Erkenntnisse zu informieren?
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Werden eure Tiere jedes Jahr geimpft?
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  #5
Alt 17.02.2008, 09:26
mecss
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Bisher bin ich davon ausgegangen, daß man jährlich eben alles impfen lassen muß, nachdem ich das hier gelesen haben, werde ich nur noch Leptospirose jährlich und den Rest alle 3 Jahre impfen lassen...falls meine TAin anderer Meinung sein sollte, dann hätte sie Pech gehabt...
Schon komisch, daß deine TAin dich nicht darauf aufmerksam gemacht, aber eigentlich typisch, Hauptsache abkassieren...


i.d.S. mecss
 
  #6
Alt 17.02.2008, 10:12
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Odin müßte eigentlich im März geimpft werden.
Wegen seiner Krankheit haben wir am Dienstag wieder einen Termin bei der Spezialistin in Hamburg. Werde sie dann mal fragen, wie sie die Impfintervalle sieht bzw. wann Odin überhaipt geimpft werden kann.

Die Yorkies werde ich nur noch aller drei Jahre impfen lassen, nur Leptospirose jedes Jahr.

Ich sehe es nicht ein, dass ich die Umsätze in den Tierarztpraxen steigere.
Eine Aufklärung durch den Tierarzt über neue Erkenntnisse in der Haustierimpfung würden das Vertrauen stärken. Für den jährlichen Impftermin könnte man eine normale Kontolluntersuchung vereinbaren. So kann der Tierarzt frühzeitig, wenn er gründlich untersucht, auf Risiken oder gar Krankheiten hinweisen.
Wenn es dann noch ein TA ist, der sich ständig fortbildet oder weiß, wann er an einen Spezialisten übereisen muss, dann haben wir Tierhalter auch Vertrauen zu ihm.
Arwen ist offline  
  #7
Alt 17.02.2008, 10:17
mecss
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Zitat:
Zitat von Arwen Beitrag anzeigen
Odin müßte eigentlich im März geimpft werden.
Wegen seiner Krankheit haben wir am Dienstag wieder einen Termin bei der Spezialistin in Hamburg. Werde sie dann mal fragen, wie sie die Impfintervalle sieht bzw. wann Odin überhaipt geimpft werden kann.
Würde mich echt interessieren, was der Spezialist dazu sagt, nicht daß das meine Entscheidung ändern wird, aber vielleicht eine Bestätigung, daß man das Richtige tut...in puncto Tierarzt des Vertrauens, kann ich nur beipflichten...


i.d.S. mecss
 
  #8
Alt 17.02.2008, 13:05
McSaug
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Bisher ging ich auch davon aus, das man jährlich alles impfen sollte. Da unser Hund erst 10 Monate alt ist, sind die nächsten Impfungen erst im Mai/Juni. Dann werde ich das mal mit dem TA bereden.
 
  #9
Alt 24.02.2008, 19:48
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Wir haben am Dienstag mit unserer Tierärztin über Impfungen gesprochen.
Es ist richtig, unsere Hunde müssen nur aller drei Jahre geimpft werden. Der Tierarzt muss den Impfstoff benutzen, der drei Jahre vorhält und es entsprechend in den Impfausweis eintragen.
Nur Leptospirose soll mindestens einmal im Jahr geimpft werden.

Odin kann natürlich erst geimpft werden, wenn er wieder gesund und vier Wochen normale Blutwrte hat.
Selbst Mittel gegen Zecken darf er jetzt nicht haben.
Arwen ist offline  
  #10
Alt 24.02.2008, 21:51
Ky!
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Der Vollständigkeit halber : Bei Tollwut läge bei diesem Impfintervall die Entscheidung beim Amtstierarzt, sollte etwas diesbezüglich passieren.
 
  #11
Alt 25.02.2008, 07:19
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Bei Kontakt mit tollwütigen Tieren liegt immer die Entscheidung beim Amtstierarzt.
Er entscheidet, ob der Hund für mehrere Wochen nur im eigenen Haus und Garten bleiben muss, ob er in Quarantäne kommt oder ob er ihn tötet.
Im Allgemenen wird dann aber immer eine Titerbestimmung durchgeführt. Ist der Schutz ausreichend, dann ist alles in Ordnung.
Arwen ist offline  
  #12
Alt 02.03.2008, 16:59
Peanuts
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Bevor ich im Tierheim angefangen habe, zu arbeiten, wurden meine Hunde schon zu einer Zeit nur alle 3-4 Jahre geimpft, als das noch ganricht bekannt war. Nicht etwa aus Kostengründen, sondern weil es für mich schon seit vielen Jahren klar ist, dass der Impfschutz größtenteils deutlich länger als 1 Jahr und teilweise auch deutlich länger als 3 Jahre vorhält.
Ich habe das immer so gemacht, wenn ich einen komplett geimpften Welpen bekommen habe, dass er von Anfang an eine Mischung aus homöopathischen Mitteln bekommen hat, die darauf abzielen, dass das Immunsystem auf Vordermann gebracht wird, das kann man nun leider nicht pauschal zusammenmischen, sondern auf den Hund individuell abstimmen.
Dann wurde der Hund nach Ablauf eines Jahres nochmal komplett geimpft und danach für mindestens 3 Jahre pausiert mit der Impfung.
Durch den hohen Infektionsdruck im Tierheim entschloss ich mich im Dezember 2006, meine Hunde alle vier komplett durchimpfen zu lassen, obwohl sie eigentlich nach meinem Rhythmus erst in 2 Jahren wieder dran gewesen wären.Der aktuelle Anlass war der Import der 9 parvovirose-erkrankten Welpen aus Baja, die Eva im Dezember 2006 mit in die Koppelweide gebracht hatte und die ich ja nur mitversorgen konnte, wenn meine Hunde daheim geschützt sind.
Auch jetzt - so lange ich mit Eva alle 2 Monate in Baja mit potentiell erkrankten Hunden in Berührung komme, werde ich meine Hunde keinem Risiko aussetzen. Das heißt, Leptospiroseimpfung jährlich, alles andere alle 3 Jahre.
 
  #13
Alt 09.07.2008, 10:09
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Wegen Odin bin ich mit einigen Owtscharka Züchtern in Kontakt.
Heute bekam ich wieder eine Mail.
Wir haben schon einiges über Impfungen beim Hund geschrieben.
Trotzdem finde ich es wichtig, dass wir dieses Thema regelmäßig aufgreifen.
Es ist einfach wichtig, dass ganz viele Tierhalter aufgeklärt werden und damit ihr Tier keinen unnötigen Risiken aussetzen. Auf der unter erwähnten Seite sind noch mal alle Nebenwirkungen und die Schutzdauer der einzelnen Impfstoffe aufgeführt.

Zitat:
Da der Umsatz einer Tierarztpraxis zu
großen Teilen aus der Verabreichung von Impfungen, Wurm- und Flohmittel
getragen werden muss, ist hier auch immer Vorsicht angebracht. Auch würde
ich den Odin nicht mehr impfen lassen. Es gibt hierzu eine interessante
Lektüre "Hunde impfen mit Verstand", die jedoch leider nicht mehr im Handel
zu haben ist. Ab und zu wird mal noch ein Exemplar bei Ebay gehandelt. Aber
viel Info darüber gibt es auch von der Autorin direkt unter

[url=http://www.haustierimpfungen.de]Haustierimpfungen[/url]
Selbstverständlich lassen wir Odin nicht impfen. Odins Ärztin lehnt dies auch strikt ab.
Sein Blut wird sowieso regelmäßig untersucht, da werden alle unregelmäßigkeiten sofort entdeckt.
Arwen ist offline  
  #14
Alt 09.07.2008, 19:13
Peanuts
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Und Odin hat ja auch die Impfung in Baja im April 2007 bekommen, er sollte also demnach zur Zeit einen ausreichenden Impfschutz haben.
 
  #15
Alt 09.07.2008, 20:47
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Zitat:
Zitat von Peanuts Beitrag anzeigen
Und Odin hat ja auch die Impfung in Baja im April 2007 bekommen, er sollte also demnach zur Zeit einen ausreichenden Impfschutz haben.
So sehe ich das auch.

Es ist schon schlimm genug, dass ich meine Yorkis bisher jährlich habe impfen lassen. Leider habe ich mich damals nicht so intensiv informiert.
Das ist aber nun vorbei. Im Zeitalter des www kann man alle Informationen bekommen, die man haben will.
Balu und Lion bekommen in drei Jahren eine Tollwutimpfung und das war es.
Arwen ist offline  
  #16
Alt 10.07.2008, 10:52
Peanuts
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Na, man meint es ja immer gut mit seinen Tieren und denkt zunächst mal, was ein Tierarzt einem empfiehlt, kann ja nicht verkehrt sein.
Ich habe zum Glück vor ca. 20 Jahren meine Tierärztin Dorothee Wiskott in Wiehl kennengelernt, die damals ihre Praxis neu aufgemacht hatte und einfach nur "klar im Kopf" war. Sie sagte, was Sache ist, tat nie mehr als sinnvoll und notwendig war und stand - zumindest anfangs, als sie noch nicht so viele Patienten hatte - auch schonmal eine halbe Stunde und länger mit mir herum, um über homöopathische Heilmöglichkeiten bei Hunden zu fachsimpeln.
Inzwischen ist sie auch um einiges geschäftstüchtiger geworden, aber es muss ja jeder sehen, dass er finanziell über die Runden kommt und sie ist noch weit entfernt von einem anderen Tierarzt hier in der Gegend, der schon für die Antwort auf eine simple am Telefon gestellte Frage eine "ausführliche Beratung" in Rechnung stellt.
Endgültig "kuriert" hat mich dann aber der Tierarzt in Nümbrecht, der die Besitzer unseres damals 9 Monate alten Teddy dazu belatschert hat, ihn kastrieren zu lassen. Und während man bei jedem Tierarzt für die Kastration eines Rüden um die 150€ zu zahlen hat, sprachen Teddys Besitzer von einer Summe um 400€. Ich habe keine Ahnung, wie sowas zustande kam, denn von Komplikationen ist mir nichts bekannt. Aber es gab und gibt keinen Zweifel für mich, dass diese Kastration in erster Linie ganz allein für das Konto des Tierarztes sinnvoll und nützlich war!
Ich war, als ich von der erfolgten Kastration erfuhr, erst mal ziemlich fassungslos und empört, weil mir das einfach nicht in den Kopf wollte, was für Gründe es geben könnte, einen so jungen Hund zu kastrieren. Er war ja noch nicht mal geschlechtsreif und ich fürchtete ernsthaft, dass vor allem seine Psyche (in Sachen Selbstsicherheit anderen Hunden gegenüber) Schaden nehmen würde und ich war drauf und dran, mich mit den Besitzern wirklich ernsthaft zu überwerfen.
Die Besitzer hatten keine Ahnung, warum ich da so aufgebracht war und beteuerten nur, der Tierarzt hätte ihnen gesagt, der Hund würde dann ruhiger werden.
Auf mein Nachhaken sagten sie aber, der Hund wäre einfach nur wild und ungestüm, nicht etwa in sexueller Hinsicht "unruhig", .... sie mussten mir dann natürlich auch Recht geben, dass der Hund nach der Kastration keineswegs ruhiger geworden ist.
Nun ja, ich hab ja auch schon mal geschrieben, dass Teddys Selbstbewusstsein keinen Schaden genommen hat und dass es, nachdem wir ihn zurück genommen haben, sich für uns als sehr praktisch erwiesen hat, dass er nicht mehr potent ist. Ach, - und etwas ruhiger ist er nun mit dreieinhalb Jahren auch geworden.
Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist immer ganz gut, wenn man sich seinem Tierarzt gegenüber (und auch seinem Humanmediziner!) ein bisschen kritischen Menschenverstand bewahrt und bei all dessen Bahandlungs- und Diagnosevorchlägen auch mal drüber nachdenkt, ob sie wirklich sinnvoll und nützlich sind oder ob sie nicht vielleicht am meisten die Geldbörse des betreffenden Arztes am lautesten klingeln lassen.
Ich stoße schon seit Jahren immer wieder auf die verständnislosen Blicke und Kommentare anderer Hundehalter und Tierärzte und muss mich mit deren mehr oder weniger unverhüllten Vorwürfen, dass mir meine Tiere wohl nicht genug wert sind, um ihnen die notwendige medizinische Vorsorge angedeiehen zu lassen, auseinandersetzen.
Aber da der Erfolg mir Recht gibt - meine Tierärztin hat Laika zuletzt nach mehreren Jahren mal wiedergesehen, als wir ihre Getreideallergie haben durchchecken lassen, Leslie war damals "nur zur Begleitung" mit und Teddy hat sie vor einigen Monaten zum ersten Mal gesehen, als der sich die Kralle verletzt hatte. Bei der Gelegenheit hat sie ihm einen Griesbeutel auf der Kruppe operativ entfernt.
Na gut, mit der Kralle waren wir danach noch bei einem anderen Tierarzt, weil wir den Eindruck hatten, dass die Behandlungsmethoden einfach unzureichend sind und dass eine zweite Meinung hermuss.Der Erfolg gab uns Recht, mit Hilfe der von diesem anderen Arzt zur herkömmlichen Behandlung mit Synulox (oral) vorgeschlagenen täglichen Fußbäder in Kernseifenlauge, sowie strikter Ruhigstellung/Schonung der betroffenen Pfote - Sprich Leinenzwang für eine gute Woche und eines Neoprenschuhs + alter Socke drüber - war die verletzte Kralle bald kein Thema mehr.
Über alle Denkfehler erhaben bin ich deshalb trotzdem nicht, aber ich hab mir schon seit Jahren angewöhnt, erst mal zu hinterfragen, ob es wirklich notwendig und sinnvoll ist, wenn mir ein Human- oder Veterinärmediziner Behandlungsvorschläge macht, vor allem, wenn es sich um teure (oder schmerzhafte, bzw. unangenehme) Untersuchungen handelt.
 
  #17
Alt 22.08.2008, 12:15
Hundeforum Fan
 
Benutzerbild von Arwen
 
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Beiträge im Hundeforum: 2.164
Hier mal eine sehr interessante Studie zu Impfungen.

[url=http://www.der-gruene-hund.de/gesundheit/impfungen_kritik.htm]Impfkritik[/url]

Ich denke, dass die Tollwutimpfung aller drei Jahre sicher eine sinnvolle Impfung ist.
Sicher ist es auch nötig einen Impfschutz gegen bestimmte Krankheiten aufzubauen.
Das sinnlose Impfen jedes Jahr sollte aber doch mal unter die Lupe genommen werden.
Arwen ist offline  
  #18
Alt 30.08.2008, 02:00
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Beiträge im Hundeforum: 208
Impfungen sind ja eigentlich Viren die man jemandem injiziert, die aber irgendwie soweit inaktiv gestellt wurden das zwar das Imunsystem noch darauf reagiert, aber die Krankheit nicht wirklich ausbricht. Nur dumm das es eben nicht so ist wie die Schulmedizin uns das weismachen will...ein Arzt wollte meine beiden "schulpflichtigen" Kinder zur Hepatitis-Impfung zwingen. ich war dagegen, machte aber dem Impfarzt folgendes Angebot: Ich würde die Kinder impfen lassen, wenn der Arzt nur eine von zwei Fragen mit „Ja" beantworten würde.
Die Fragen lauteten:
1. Sind Sie bereit, mir schriftlich zu bestätigen, daß meine Kinder durch die Impfung vor Hepatitis geschützt sind?
2. Oder können Sie mir schriftlich bestätigen, daß ein Schaden durch die Impfung ausge-
schlossen ist?
Der Arzt verzichtete auf die Impfung.
Soviel dazu...man lese sich mal schlau...


Dr. med. Gerhard Buchwald: „Impfen - das Geschäft mit der Angst"

„Changing attitudes and actions governing the use of continius cell-lines for the
production of bioiogicals", John Perticiani (WHO) in „Animal Cell Technology"

Also nochmal zum mitschreiben, weder meine Kinder, noch meine Katze, noch ich selber lassen sich, wollen sich, werden jemals gegen irgendwas geimpft....Basta
Albion Nachtschatten ist offline  
  #19
Alt 30.08.2008, 08:02
Hundeforum Fan
 
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Registriert seit: 09.05.2009
Beiträge im Hundeforum: 2.164
Eine Grundimunisierung gegen bestimmte Erkrankungen halte ich schon für sinnvoll.
Man muss eben nur abwegen, was für das jeweilige Tier nötig ist. Außerdem muss das Tier gesund sein.
Impfschutz und Impfrisiko müssen in einem vernünftigen Verhältnis stehen.
Die meisten Impfungen beim Mensch werden aller 7 Jahre verabreicht. Amerikanische Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Impfschutz beim Tier ähnlich lange anhält.
Tierärzte haben die Pflicht Tierhalter aufzuklären, sie schaffen dadurch eine Vertrauensbasis.
Bei einem solchen Arzt fühlt man sich gut aufgehoben und wird bei ihm bleiben.
Arwen ist offline  
  #20
Alt 30.08.2008, 08:09
mecss
Gast
 
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Beiträge im Hundeforum: n/a
Vor ca. drei Wochen hatte Tequila ihre zweite Impfung bekommen und ist somit grundimmunisiert und die TA sagte mir darauf, dass das erstmal für ca. 3 Jahre reichen solle, wobei die Leptisperose jährlich gemacht werden sollte...bin mit unserer TA vollkommen zufrieden...das war die letzte Bestätigung...

i.d.S. mecss


P.S.: Suum cuique...muss jeder selbst wissen, was für ihn gut ist...ich für meinen Teil bin bei Medikamenten generell sehr sparsam und vorsichtig, aber bei Impfungen, die nötig sind, mache ich keine Ausnahme...
 
 
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