|
Gast
Beiträge im Hundeforum: n/a
|
Cayo hatte gestern abend einen leichten Epi-Anfall.
Er zeigte sich in unkontrolliertem Urinieren und einer unglaublich starken Unruhe. Wir haben ihm gleich Diazepam verabreicht. Und dann fing er auch schon an zu zittern, es war aber nur ganz kurz. Wir hatten das Gefühl, dass der Anfall stecken geblieben war und nicht richtig rauskam. Wir harrten noch bis 01.30 Uhr aus und gingen dann ins Bett, aber ohne richtig schlafen zu können. Kurz vor 5.00 Uhr bekam er dann einen richtigen Anfall. Er dauerte ungefähr 2 Minuten war aber sehr heftig und schlimmer als sonst. Wir vermuten, dass es an Cayos Antibiotikum liegt, welches er wegen seiner chronischen Magenentzündung doch noch bekommen musste. Es ist schon ein vergleichsweise für Epileptiker geeignetes Mittel. Unter Nebenwirkungen sind auch Krampfanfälle und Epilepsie aufgeführt. Ich hatte schon vor einer Zeit noch mal extra mit der Klinik Rücksprache gehalten. Cayo hatte seine letzte Tablette am Freitagabend bekommen, aber Antibiotika wirken ja noch nach. Außerdem hatte er vorher mit dem Frontline zu kämpfen gehabt. Auch wenn DAS wohl nicht mehr wirkt, so sind beide Mittel so kurz hintereinander sicher auch nicht unbedingt das Richtige für einen Epileptiker. Aber es wird immer so sein, dass solche Mittel, auch wichtige, wie Antibiotika, solche Auswirkungen auf unsere Hunde haben können. Selbst wenn es paradox klingt, aber ich hoffe, dass es wirklich daran lag - denn seine Luminaldosis wurde vor kurzem wieder erhöht - und das kann ja nicht immer so weiter gehen. Cayo geht es heute morgen übrigens besser als uns. Er hat wieder gute Laune und freut sich seines Lebens - wir hier sind dagegen etwas niedergeschlagen. Aber das wird schon wieder. Erst einmal freuen wir uns, dass Cayo guter Dinge ist und die letzte Nacht gut überstanden hat. |
|
Hundeforum Fan
Registriert seit: 09.05.2009
Beiträge im Hundeforum: 2.164
|
Es tut mir ganz doll leid, dass der arme Cayo einen epileptischen Anfall hatte. Aber wenigstens geht es ihm heute schon wieder gut.
Eure Sorgen und Gedanken kann ich nachempfinden. Ich weiß, wie man sich nach einem erneuten Anfall fühlt. Wir genau wie ihr haben ja immer die Hoffnung, dass endlich das Luminal richtig wirkt und die Anfälle nur noch einmal im Vierteljahr auftreten. Man ist dann total enttäuscht, das diese hinterhältige Epilepsie schon wieder "gewonnen" hat. Wie lange war Cayo diesmal anfallsfrei? Jaybiene, du hast es aber auch beim Forumtreffen gesagt...."Wir werden den Kampf gegen die Epilepsie gewinnen! Es wird sicher immer mal Rückschläge geben, aber wir kämpfen....für unsere Hunde. |
|
|
|
Gast
Beiträge im Hundeforum: n/a
|
Zitat:
Erst ist man geknickt, aber, man ist auch wütend und denkt sich: Jetzt erst Recht! Aufgeben gibt es nicht. Mir ist klar, dass manche Epihunde irgendwann austherapiert sind - aber so weit sind wir nicht und außerdem, macht Not bekanntlich erfinderisch. Irgendwann habe ich mal gesagt, der Kampf gegen Epilepsie wäre ein Weg der kleinen Schritte. Und das sehe ich immer noch so. Selbst kleine Erfolge sind Erfolge. Diese Zeckenmittel haben uns leider wieder nach hinten geworfen. Man weiß nicht, wann diese Anfälle "ausgemerzt" sind und keine Rolle mehr in der Zukunft spielen. Vielleicht wird auch hier der Hebel nicht einfach nach 8 Wochen umgelegt "und gut ist". Weil du fragtest: Cayo ist nur 4 Wochen ohne Anfälle geblieben. Aber er hat die Krankheit auch erst seit einem halben Jahr - und die Epilepsie geht leider keinen linearen Weg. Ich danke dir jedenfalls ganz tüchtig für deine netten Worte. Was mich aber sehr freut ist, dass Odin wohl schon länger ohne Anfälle ist. Wie hattest du dich mal ausgedrückt? Jeder anfallsfreie Tag ist ein guter Tag - und mit der Zeit werden sie mehr, diese guten Tage. Für beide Hunde. @Peanuts Eigentlich wäre jetzt vielleicht der richtige Zeitpunkt für das Absinthium? Allerdings habe ich "Bammel", es wegen der Erstverschlimmerung jetzt schon zu geben und würde Cayo gerne etwas "Ruhe gönnen". Was meinst du: Was wäre deiner Einschätzung nach das Richtige? |
|
|
Gast
Beiträge im Hundeforum: n/a
|
Liebe Jaybiene,
wir können leider nichts tun, als alle undenkliche Daumen und Pfoten drücken, dass Ihr den richtigen Weg beschreitet und für Cayo das Optimum an Therapiemöglichkeit findet werdet, und das hoffentlich schnell. (Ich brauche wohl nicht sagen, dass ich mir das für Odin natürlich auch wünsche.) Ich bin unendlich dankbar, dass meine Mädels gesund sind und sehe manchmal fassungslos zu, wie wenig Hundehalter/innen es zu schätzen wissen, gesunde vierbeinige Gefährten zu haben. Alles Liebe an Euch alle, U. und die Mädels |
|
Gast
Beiträge im Hundeforum: n/a
|
Mädels, seid mir nicht böse, aber es ist an der Zeit, dieses Thema zu schließen. Es dreht sich ja nicht mehr um Ehrlichien oder andere Bakterien und Infektionen, sondern um echte primäre Epilepsie.
Es wäre lieb von Euch, wenn ihr für jeden Hund ein eigenes Thema machen könntet und vielleicht auch für die Homöopathie bei spez. Fragestellungen. Für Hilfesuchende , die über Google zu uns finden, ist der Umgang und die Wissensbeschaffung so deutlich einfacher. Danke für Euer Verständnis. THEMA GESCHLOSSEN. |
|
Gast
Beiträge im Hundeforum: n/a
|
@ Jaybiene: Ganz ehrlich, ich hätte, wenn es mein Hund wäre, schon längst mit Absinthium D 12 angefangen!!!
Angst vor einer Erstverschlechterung braucht bei einer D 12 keiner zu haben, ihr könnt ja vorsichtig anfangen. 1 mal tgl. 1 Kügelchen, 2-3 Tage lang. Ihr könnt das ins Trinkwasser geben, dann wird dieses Kügelchen über ca. 12 Std. (oder so lange bis ihr Frischwasser gebt) verteilt aufgenommen. Sollte es wider Erwarten doch zu einem Anfall kommen, was ich nicht glaube,dann setzt einen Tag aus, bevor ihr das nächste Kügelchen gebt. Es ist natürlich kein Hund wie der andere, jeder reagiert individuell, und wenn man weiß, dass man einen Hund hat, der auf homöopathische Behandlung sehr leicht anspricht, dann kann man es so, wie beschrieben, vorsichtig angehen lassen. Nach einer angezeigten Erstreaktion, die ich mir, ehrlich gesagt, auch bei einem noch so sensiblen Tier nicht als ausgeprägten Grand mal vorstellen kann, braucht man im übrigen bei den Folgegaben keine weiteren Erstreaktionen mehr zu befürchten, man kann einfach zu der üblichen Dosierung übergehen, - also 1 mal 2 Kügelchen pro Tag. uuups! Ich hatte dein Post garnicht gesehen, KY!, wundere mich aber, hier trotzdem weiter schreiben zu können. Sei es drum, ich wolllte nur auf Sabines Frage antworten, das ist hiermit geschehen und ich betrachte das Thema nun als geschlossen. |
| Stichworte |
| epilepsie, epilepsie beim hund |
| Themen-Optionen | |
|
|
|
Benutzer, die diese Seite fanden, suchten u.a. nach:
Suchwolke
|
anfallsleiden hund,frontline epilepsie,hund epilepsie tablette vergessen,odins schlaf |
| Kontakt - Dein Hundeforum - Impressum | - |