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  #1
Alt 20.12.2007, 20:14
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Zahnstein bei Hunden

Bei Hunden, die nicht in freier Wildbahn leben, bildet sich im Laufe der Zeit Zahnstein. Doch gegen den gefährlichen Belag kann man etwas tun.

Verweigert Ihr Hund sein Futter oder hat er starken Mundgeruch, könnten dies Indizien für Zahnprobleme sein. Eine häufige Ursache ist der gelblich-braune, raue Belag auf den Zähnen, im allgemeinen Zahnstein genannt.

Wird der Zahnstein nicht behandelt, kann sich sowohl das Zahnfleisch als auch das Zahnbett entzünden. Im schlimmsten Fall kann es zu einer äußerst schmerzhaften Lockerung der Zähne kommen.

Vorbeugung
Zur Vermeidung von Zahnstein sollte man auf eine ausgewogene Ernährung des Tieres achten. Rohes Gemüse, Büffelhautknochen, getrocknete Schweineohren, Ochsenziemer und harte Hundekekse kräftigen Zähne und Zahnfleisch. Sie beanspruchen das Gebiss mechanisch und erhöhen den Speichelfluss - beides positive Aspekte für die Zahnpflege.

Einige Firmen bieten spezielle Kaustreifen für Hunde an, die aufgrund ihrer Enzyme die Zahnsteinbildung verringern (erhältlich im Fachhandel und bei den Tierärzten). Auch bietet die Industrie spezielle Zahnpasta und -bürsten für den Hund an. Allerdings muss hier vorausgesetzt werden, dass der Hund bereitwillig den Fang öffnen lässt und während des Putzens still hält.

Wie beim Menschen sollte auch bei Hunden eine jährliche Gebisskontrolle zur Routine gehören. Dies kann im Rahmen der jährlichen Impfung stattfinden.

Entfernung
Genau wie beim Menschen wird der Zahnstein mit einem Ultraschallgerät entfernt, allerdings muss Ihr Hund dafür in eine leichte Narkose gelegt werden. Nach dem Entfernen des Zahnsteins wird der Zahnschmelz poliert und die Beißer Ihres Hundes sind wider so gut wie neu.
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  #2
Alt 23.12.2007, 11:36
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Bei den Yorkshire Terriern habe ich es leider versäumt sie an die Zahnbürste zu gewöhnen. Als ich es dann später versucht habe, hatte ich keine Chance mehr. Sie machen das Maul nicht auf.
Odin findet es toll, für ihn ist es ein Spiel. Er läßt mich an alle Zähne.
Natürlich bekommen die Hunde zusätzlich Knochen, Kauzeug aus Rinderhaut und Trockenfutter.
Von einem Tierfreund bekam ich jetzt den Tipp, Sandknochen für die Hunde zu kaufen. Das hat ihm wohl sein Tierarzt geraten.
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  #3
Alt 24.12.2007, 12:00
mecss
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Woher kann man die Sandknochen bekommen? Gibt es die z.B. bei Fressnapf oder kennst du ne Adresse? Für unsere Hundis gibt es die sogenannten Denta-Sticks. Gibt es fast überall zu kaufen, wie Schlecker, Penny oder Tier-Futter-Häusern, aber von Sandknochen habe ich noch nichts gehört...

i.d.S. mecss
 
  #4
Alt 25.12.2007, 12:21
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Sandknochen bekommst du bei jedem Schlachter. Bin zu EDEKA-Hayunga gegangen, da kann man bei uns sicher sein, dass alles frisch ist. Dort habe ich dann einfach Sandknochen verlangt.
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  #5
Alt 25.12.2007, 12:37
mecss
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Wieviel Euronen?...

i.d.S. mecss
 
  #6
Alt 25.12.2007, 20:52
Peanuts
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mecss, Sandknochen sind die gaz einfachen Suppenknochen vom Rind. Es gibt doch für Rindfleischsuppe diese Markknochen, die etwas teurer sind, weil sie Knochenmark enthalten und es gibt Knochen(wie z.B. Gelenkknochen und die oberen stücke vor dem Gelenk, die eben kein Mark enthalten. Wenn du daraus eine Suppe kochst, musst du die meist durchsieben, weil sie Knochensplitter und feinste Knochenpartikel, eben den "Sand" enthält.
 
  #7
Alt 25.12.2007, 23:00
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Rinderknochen kosten bei uns 2,99€ das Kilo. Hundeknochen im gleichen Geschäft 0,55€. Das sind oft sehr gute Knochen. Die letzten Male hatte ich Markknochen, Beinscheiben und Ochsenschwänze. Da haben sich die Hunde gefreut.
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  #8
Alt 25.12.2007, 23:10
kilometerfresser
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Das glaub ich das die Hunde sich freuen-bei solchen feinen Sachen.Unserer Shela brauch ich nicht damit kommen ( Knochen ) , die ist zu faul dazu.Die nimmt nur Obst und Pansen.:36_1_70:
 
  #9
Alt 25.12.2007, 23:19
Peanuts
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Also, Sandknochen sind die billigsten Rinderknochen. Da muss man garnicht viel Geld ausgeben. Aber meine Hunde kriegen die ja auch und ebenso Markknochen.
Ich kauf die denen nicht nur als Kalziumquelle und Zahnpflege, sondern auch als Beschäftigung gegen Langeweile. Manchmal gnatschen sie tüchtig was davon ab, aber von Markknochen polken sie meist nur das Mark raus und der Rest liegt dann ein paar Tage rum.
Die beiden Hündinnen haben die Zähne mit 6 Jahren noch ziemlich okay, Teddy hat mit 3 Jahren schon einiges an Zahnstein. Und Shiloh mit seinem Staupegebiss ist sowieso ein hoffnungsloser Fall. Er ist gerade mal eindreiviertel Jahre alt und hat schon einen Reißzahn verloren und etliche andere lose.
Googelt mal in der Bildersuche nach Staupegebiss, dann habt ihr eine Vorstellung von seinen Zähnen. Echt ein armes Viech, selbst wenn der wollte, würde es ihm selbst wahrscheinlich am am meisten weh tun, jemanden zu beißen.
Hier ist ein link, wo ein Staupegebiss zu sehen ist, wie Shiloh es hat:
TIERKLINIK.de® | MEDIZIN | Infektionskrankheiten - Staupe, Distemper, Moquillo, Carresche Krankheit
Mit Teddy werd ich wohl mal zum Zahnsteinentfernen gehen, vielleicht dann auch glein mit den Hündinnen.
Aber die Bildung von Zahnstein hängt unter anderem auch von der Zusammensetzung des Speichels ab und nicht nur von der Pflege.
 
  #10
Alt 26.12.2007, 20:29
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Die zwei Yorkshire (5 und 6 Jahre)haben auch schon recht viel Zahnstein. Ist bei ihnen aber auch Rassebedingt.
Ich versuche ab und an mit dem Fingernagel etwas zu entfernen. Leider finden sie das nicht gut und drehen den Kopf weg. Aber einige Zähne habe ich so schon von Zahnstein entfernt. Man muss nur ausdauernd sein und ruhig bleiben.
Wenn man den Fingernagel am Zahnhals ansetzen kann, ohne das Zahnfleisch zu schädigen, bekommt man den Zahnstein recht gut entfernt.
Vorausgesetzt der Hund hält still.
.....und genau das ist das Problem!
Deshalb legt der Tierarzt wohl auch die Hunde in eine leichte Narkose.
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  #11
Alt 26.12.2007, 21:37
Peanuts
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Das hat mir im Tierheim mal jemand gezeigt und vorgemacht. Bei mir klappt das leider überhaupt nicht, ich hab zu weiche Fingernägel. Das überlasse ich also lieber dem Tierarzt, wenn es so weit ist.
 
  #12
Alt 27.12.2007, 10:17
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Bei Odin übe ich täglich. Bei ihm kann ich an jeden Zahn. Er läßt sich auch alles abnehmen. Ich kann meine Hand in seinen Fang legen und er macht nichts. Bei einem großen Hund ist es natürlich auch viel wichtiger, dass er alle solche Dinge mit sich machen läßt.
Die Hauptmotivation war aber, dass ich seine Zähne reinigen kann.
Eine Narkose bedeutet natürlich immer ein Risiko. Bei den Yorkshire werde ich wohl nicht umhin kommen. Es ärgert mich aber, dass ich es hätte verhindern können.
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  #13
Alt 31.12.2007, 15:57
McSaug
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Hmm also Zähneputzen??? Daran haben wir unsere Havaneserin auch nicht gewäöhnt. Sie hat getrocknete Straußsehne und Schweineohren zum kauen. Ich hoffe das ist ausreichend.

Gruß Mc
 
  #14
Alt 31.12.2007, 17:36
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Schau dir einfach mal ihre Zähne genau an. Da kann man Beläge recht schnell erkennen.
Meine Yorkshire Terrier hatten auch alle möglichen Kaustange/ Knochen. Hat aber nicht gereicht.
Yorkis neigen allerdings von Natur aus zu Zahnstein. Ich weiß nicht, wie es mit Deiner Hündin ist.
Odin war ja auch schon 10 Monate alt, als er zu uns gekommen ist. Er kannte keine Zahnbürste und mag es trotzdem. Für ihn ist es ein Spiel.
Versuch es doch einfach mal mit deiner Hündin. Eine weiche Kinderzahnbürste kostet nicht viel. Wenn ihr mit der Zahnbürste gut an ihre Zähne kommt und sie es sich gefallen läßt, dann könnt ihr immer noch die Hundezahncreme kaufen. Die gibt es in jedem Tiergeschäft, ist allerdings etwas teurer.
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  #15
Alt 01.01.2008, 15:32
McSaug
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Kommt mir ehrlich gesagt etwas komisch vor dem Hund die Zähne zu putzen. Aber es ist unser erster und ich denke das man die Erfahrung von anderen einfach annehmen sollte. Also werde ich mal eine Kinderzahnbürste besorgen.
 
  #16
Alt 01.01.2008, 17:36
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Wenn die Zähne frei von Belag sind, reicht es sicher auch, wenn man entsprechende Kauknochen für die Hunde bereit hält.
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  #17
Alt 25.11.2010, 09:07
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Zahnpflege beim Hund gewissenhaft betreiben

Ebenso wie andere Lebewesen können auch Hunde Zahnprobleme bekommen. Da diese in der Regel von Zahnbelägen herrühren, ist es wichtig, dass man sich rechtzeitig um die Zahnpflege des Hundes kümmert und sie gewissenhaft betreibt. Dabei verhärten sich die Zahnbeläge so lang bis Zahnstein entsteht. Da sich gleichzeitig Plaque bildet, sollte man das Problem ernstnehmen. Plaque kann von Entzündungen bis hin zum Zahnausfall einige Folgen haben. Andere Möglichkeiten für Zahnprobleme sind Fehlstellungen des Kiefers. Auch ein Über- oder Unterbiss kann Probleme hervorrufen. Kommt es bei älteren Hunden zu Zahnproblemen, können diese ebenso organische Probleme hervorrufen. Für die Zahnpflege von Hunden gibt es sehr verschiedene Möglichkeiten. Eine Lösung für die Zahnprobleme sind Kauartikel. Diese reinigen Zähne und Zahnfleisch gleichermaßen. Auch Zahnbürsten und Zahnpasta sind Zahnpflegemittel, die sehr effektiv arbeiten. Eine unproblematische Lösung für die Zahnpflege sind Spielzeuge. Da Hunde sehr gern spielen, kann sie auf diese Weise ganz einfach für die Zahnpflege begeistern.
Enna ist offline  
 

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