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Sind Impfungen wirklich nötig ?
Impfungen sind oft nicht gerade günstig, erfordern "zusätzliche" Tierarztbesuche und können - obgleich extrem selten - negative Auswirkungen wie allergische Reaktionen, infektionsähnliche Beschwerden und andere sogenannte Impfschäden haben.
Um den Nutzen einmal zu verdeutlichen, möchte ich auf die Humanmedizin zurückgreifen:
Die klassischen Pocken, hervorgerufen durch das Variolavirus, forderten den Tod von bis zu 33% der Neuerkrankten. Die Weltgesundheitsorganisation startete 1967 ein Ausrottungsprogramm in Form von Impfungen , welches 1980 erfolgreich beendet worden ist. Drei Jahre zuvor erkrankte der letzte Mensch in einem entlegenen Gebiet Afrikas daran. Offiziell existiert dieser Virus weltweit nur noch in zwei Spezial-Hochsicherheits-Laboren. Auf natürlichem Wege scheint heute keine Gefahr mehr zu bestehen.
Ähnliches wurde bisher erfolglos für die Masern probiert. - Jetzt wird sicherlich der eine oder andere sagen " Hey, die Masern hatte ich auch. War zwar nicht schön, aber mir hats nichts gemacht! " - Schön sind sie wirklich nicht, die Masern. Und ganz besonders unschön werden sie für das eine Kind unter tausend, welches neurologische Schäden davon trägt. Oder für das Kind ( eins von 10 betroffenen ), welches daran stirbt.
Um obige Zahlen deutliches zu machen: Ein Durchschnittsgymnasium hat 1000 Schüler, einer davon wird definitiv nicht mehr sein Abi schaffen. In größeren Städten gibts oft mehr als 10 Schulen, einer der Schüler stribt daran.
Unschön sind die Masern auch, weil die Erkrankung so vermeidbar wären. Eine gängige Kombinationsimpfung umfaßt Mumps-Masern-Röteln. Also drei auf einen Streich.
Das Ziel der Masernausrottung ist aber nun leider wieder etwas in die Ferne gerückt, Grund dafür ist eine einsetzende Impfmüdigkeit. diese gefährdet aber nicht nur die übergeordneten Ziele der WHO , sondern auch wie beschrieben den Einzelnen. Dabei hätten wir als Menschheit große Möglichkeiten:
Das Deutsche Ärzteblatt meldete , dass die WHO eine Ausrottung von vier Krankheiten , die bekannteste darunter ist die Lepra in den nächsten 10 Jahren für möglich hält.
Um nun auf unsere Vierbeiner zurück zu kommen: Auch hier kann man obige Beipiele anwenden. Die Krankheiten heißen anders, aber die Prinzipien sind gleich.
Ein jeder sollte sich das einmal in einer ruhigen Minute durch den Kopf gehen lassen und nach seinem Gewissen und seiner Verantwortung zu seiner Tierliebe entscheiden.
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
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