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Krebserregende giftige Stoffe in Hundespielzeugen / Bällen ?
Im ARD Nachtmagazin lief am 8.Dezember ein Beitrag "Gift unterm Weihnachtsbaum" in dem berichtet worden ist, dass die Grenzwerte von bestimmten Chemikalien in Kinderspielzeugen so weit überschritten werden, dass sogar Autoreifen gesünder wären.
Weichmacher, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die in hohen Dosen in Spielzeug aus Gummi (Platikspielwaren) vorkommen, können bei intensiven Kontakt aufgenommen werden und ihre vermutlich erbgutschädigende Wirkung entfalten. Sie stehen in Verdacht, ursächlich für eine höhere Krebsrate bei Kindern zu sein. Davor warnt der TÜV Rheinland schon seit Monaten. Dieser entdeckte eine Vielzahl an belasteten Spielwaren im Handel. - Besonders schwarze Gummiarten sind durch die besondere Färbung außerordentlich stark belastet.
Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt vor der erhöhten Aufnahme von Paks. Die Belastung ist vergleichbar mit einem "Mitrauchen" von mehr als 40 Zigaretten pro Tag.
Die gültigen EU-Richtlinien lassen eine 1000 mal höhere Pakkonzentration als in Autoreifen zu! Eine absolute Farce!
Kommentar:
Rekapitulieren wir: Wenn diese Chemikalie im Verdacht steht, bei Kindern gehäuft Krebs zu verursachen, so liegt die Vermutung nahe, dass diese Noxe den Organismus relativ schnell schädigt. Daher wäre trotz der deutlich geringeren Lebenserwartung des Hundes auch hier eine Schädigung zu erwarten. Zumal die Spielgewohnheiten der Tiere deutlich öfter dazu führen, dass die Hundespielzeuge regelrecht zerkleinert und zerkaut werden. Hier müßte man davon ausgehen, dass noch eine deutlich höhere Konzentration an giftigen Stoffen freigesetzt wird.
Und mal ehrlich! Wenn im Kinderspielzeug giftige Substanzen enthalten sind, was wird dann wohl im Hundespielzeugen verarbeitet sein?!?
In dem Fernsehbericht wurde dazu geraten , nur Spielzeuge mit dem "GS" Gütesiegel zu verwenden. Auf diese "geprüfte Sicherheit" werde ich mich ab jetzt beim Kauf von Hundespielzeugen beschränken.
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