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Alt 22.03.2011, 08:44
Hundeforum Fan
 
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Beiträge im Hundeforum: 18
JOEY Herz und Lunge

Ich habe die Beiträge mal zusammgefasst!

05.03.2011
Der TA-Besuch am am verg. Montag:

"Hallo Leute,

kommen soeben mit Joey vom TA. Seid kurzer Zeit röchelt er nach
Anstrengung (nach einem Spurt). Dies haben wir heute in der Tierklinik abklären lassen.

Nach erfolgtem EKG (Vorhofflimmern) und Herzultraschall war es eindeutig!

Die Herzklappe schließt leider nicht mehr richtig und der Herzmuskel ist verdickt.

Ausserdem wurde Blut genommen um u.a. auch die Schilddrüsenwerte
nochmals abzucheken.

Medikamente werden nun verabreicht und in einer Woche will man uns wiedersehen.

Joey war sehr tapfer und liegt nun im verdienten Schlaf!"

Hat jemand Erfahrungen hinsichtlich der Gabe von Medikamenten???

Habe gerade gesehen, dass der Verfasser Bello schon lange nicht mehr hier war, schade,
hätte mich sehr gerne ausgetauscht!
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21.03.2011

da die röchelgeräusche bei anstrengung nicht besser sind, wurde joey
geröngt..........zuerst der kehlkopf....alles tip top.....dann die
lunge...
diese weisst flecken auf.....heisst, es können vernarbungen sein von einer
lungenentzündung (ist mir jedoch nicht aufgefallen) oder es sind tumore/krebs.
desweiteren sah man ein spinnennetzartiges gewebe auf der lunge, was nix gutes
zu verheissen hat.
da die lunge nicht voll arbeitet, röchelt joey.....(noch) nur bei
anstrengung......die täin hat uns medikamente (aminophyllin 125 mg je 1/2 abend + morgens)
verabreicht, die die lungenfunktion unterstützen sollen, ein medi zur unterstützung des herzens wird
abgesetzt. er bekommt jetzt nur noch abends nelio 5 mg-1 tablette.

in 3 wochen müssen wir wieder zum ta um zu sehen, welche entwicklung die
lunge gemacht hat.

DAMIT habe ich gar nicht gerechnet! und es hat mir beim nachhause fahren
fast den atem geraubt......ich weine, mit dem herz ok, damit hatte ich mich abgefunden irgendwie.........aber das andere...........

Der Bub war so tapfer beim röntgen, DANKE JOHNBOY!!!

Geändert von LIVE (22.03.2011 um 08:50 Uhr).
LIVE ist offline  
  #2
Alt 22.03.2011, 17:43
Ky!
Administrator
 
Benutzerbild von Ky!
 
Registriert seit: 24.04.2009
Ort: Elmshorn
Beiträge im Hundeforum: 417
Das hört sich alles nicht so schön an.... - Jetzt bleibt nur, abzuwarten. So schwer diese Ungewissheit auch ist....

In der Zeit, wo ihr wartet: Macht euch beide es schön! Nutzt den Tag und habt zusammen Spaß. - Das ist das Beste was ihr tun könnt...
Ky! ist offline  
  #3
Alt 22.03.2011, 23:29
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Benutzerbild von Peanuts
 
Registriert seit: 28.12.2010
Ort: Gummersbach
Beiträge im Hundeforum: 347
Oh, "Hallo Partner!"....

könnte ich nun zu Joey sagen, denn auch ich bin (Diagnosestellung 1997) seit vielen Jahren Herz-Lungen-Patientin und ohne Medikamente nicht mehr viel wert.
Mit Medikamenten aber geht es doch immer wieder nochmal ein Stückchen weiter, obwohl man sich ja realistischerweise schon damit anfreunden muss, keine 80 Jahre alt zu werden.
Und bei Hunden ist das noch wieder was anderes, -
aber ich glaube, hier ist ein schönes Beispiel dafür zu finden, dass nicht immer nur Menschen von Tierversuchen profitieren, sondern auch mal umgekehrt die Tiere von den Erfahrungen in der Humanmedizin!
Dass die Herklappe(n) nicht mehr richtig schließen (Welche? Mitral und Trikuspidal?), ist möglicherweise eine Folge der Herzmuskelverdickung (Kay, hau mir was auf die Nuss, wenn ich Blödsinn schreibe, bitte!)
Wenn er medikamentös gut eingestellt ist (was durch Blutkontrollen überprüft werden kann), sollte dein Joey vielleicht noch eine längere Zeispanne mit dir gemeinsam vor sich haben.
Dass die Lunge nicht mehr korrekt arbeitet,.... tja.... ich bin weder Tierarzt, noch kann ich Röntgenbilder interpretieren, - schon garnicht per Ferndiagnose.
Aber ich kann dir von eigenen Erfahrungen berichten.
Wir haben von 1988 bis 2000 eine Leonbergerhündin gehabt, die im Alter von 9 Jahren an Gesäugekrebs erkrankte und im Verlauf von anderthalb Jahren beide Milchleisten entfernt bekam. Vor der 2. OP ergab eine Röntgenuntersuchung mehrere Lungentumore und der Ta. riet von der OP ab, ( "wenn es mein Hund wäre, würde ich es nicht mehr operieren lassen".) Ich versuchte, in meinen Hund hineinzuhorchen, empfand die deutliche Botschaft, dass sie noch leben will und bestand auf der OP.
Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits lungenkrank, bekam ein ziemlich hochdosiertes Theophyllinpräparat und als der Ta. erwähnte, dass man dem Hund, falls er Atembeschwerden bekommt, etwas geben muss, das die Lungenfunktion unterstützt, fragte ich: "Zum Beispiel Theophyllin?", was er bestätigte.
Die Hündin bekam von der 2. OP an auch ein Herzmedikament, habe den Namen aber leider vergessen.
Einige Monate später bekam sie gelegentlich "Röchelanfälle", die sich etwa so anhörten, als wenn man einen Gegenstand im Hals hat, den man mit mehreren "tiefgrundigen" "Chhh!, Krrrch!-Lauten" nach draußen befördern möchte. Zeitgleich versuchte die Hündin recht panisch, im Garten lange Gräser oder rauhe Blätter zu fressen, wohl in der Absicht, den Widerstand im Hals runterschlucken zu können.
Als das zum ersten Mal auftrat, hatten wir zufällig gerade Sauerkraut im Haus, ich öffnete die Dose, spülte sie mit warmem Wasser einige Male durch und mischte eine Dose Katzenfutter darunter, weil ich einfach ncihts anderes zur Geschmacksverbesserung im Haus hatte.
Aber die Mühe hätte ich mir sparen können, denn sie zog mit den Zähnen zuerst ganz gezielt das Sauerkraut aus dem Napf und in wenigen Minuten waren 800 g Sauerkaraut plus 400 g Katzenfutter verputzt.
Von dem Tag an - das war natürlich Sonntags, der Tierarzt nicht da - bekam sie (sorgfältig nach kg Körpergewicht umgerechnet) einen Teil meines Theophyllinpräparates und wir haben uns bis zum letzten Tag das Theophyllin schwesterlich geteilt. Die Hündin hat noch über ein Jahr lang durchgehalten. Allerdings - da ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man dem Erstickungstod nahe ist, hatte ich ihr versprochen, dass ich sie nicht ersticken lasse und das Versprechen habe ich auch gehalten. Diese Röchel-Anfälle wurden zum Schluss immer häufiger, ganz zuletzt mehrmals wöchentlcih - und irgendwann hatte ich einfach das Gefühl es ist Zeit, zu gehen, wenn ich mein Versprechen halten will.
Wir haben insgesamt noch anderthalb schöne bis erträgliche Jahre miteinander gehabt, eine Zeit, in der wir Aufregungen und Stress soweit wie möglich von ihr abgeschottet haben, denn sie war in ihrem letzten Jahr schnell überfordert.
Wie auch immer, - man kann davon ausgehen, dass Joey mithilfe der Medikamente noch eine Zeit lang einen erträglichen Zustand halten kann.

Ich drücke euch dreien jedenfalls die Daumen, dass ihr noch möglichst lange eine schöne Zeit miteinander habt!

Geändert von Peanuts (23.03.2011 um 00:16 Uhr).
Peanuts ist offline  
  #4
Alt 22.03.2011, 23:38
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Beiträge im Hundeforum: 18
Danke Ky und Peanuts!

Wenn ich mir JOEY so anschaue, in seine bernsteinfarbenen Augen........
es tut MIR so weh. ER hat es einfach nicht verdient, jedenfalls SO
nicht. Aber leider werden WIR alle nicht danach gefragt.

Und es ist genau wie du es beschreibt Peanuts mit dem röcheln........
und wenn ich mich so zurück erinnere....meine Güte, wer denkt denn an so etwas.

Was die Aufregung und Stress anbelangt, ein sehr wichtiger Faktor wie ich finde.........auch wir vermeiden dies soweit es halt möglich ist.

Vielleicht ist es auch besser so, dass man nicht alles weiß und erlebt
das Heute jetzt und HIER!

Passt alle gut auf euch auf!
LIVE ist offline  
  #5
Alt 23.03.2011, 00:25
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Beiträge im Hundeforum: 347
Ich fand es damals irgendwie wichtig, zu wissen, dass "der Sensemann" seinen Blick schon auf Zarah geworfen hatte. Wir haben ihm noch anderthalb Jahre abringen können, in denen ich viel mehr Rücksicht auf sie nahm, als es sonst evtl. der Fall gewesen wäre. So konnte sie z.B. auf einmal nicht mehr ertragen, wenn andere Hunde zu uns auf Besuch kamen. Sie hat ihnen nichts getan, das nicht. Aber alles, was nicht so ganz und gar "gewohnter Alltagskram" war, brachte sie immer schnell aus der Fassung. Sie begann oft, hektisch zu atmen und wurde deutlich unsicher und verhielt sich, als wenn sie garnicht mehr wüsste, wie sie mit der ungewohnten Situation umgehen kann.
Ich wäre sonst vielleciht nicht so entgegenkommend drauf eingegangen, sondern hätte von ihr vielmehr erwartet, dass sie sich "zusammenreißt" oder ähnliches.
Statt dessen habe ich dann immer versucht, alles von ihr abzuschirmen, so dass sie ihre Gelasenheit wiederfinden konnte.

Mit einem Wort: Man geht anders mit seinem Tier um, wenn man weiß, es bleibt nicht viel Zeit, dann wird die Zeit umso kostbarer.
Peanuts ist offline  
  #6
Alt 23.03.2011, 09:47
Hundeforum Fan
 
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Zitat:
Man geht anders mit seinem Tier um, wenn man weiß, es bleibt nicht viel Zeit, dann wird die Zeit umso kostbarer.
Eigentlich finde ich DAS sehr schade, denn sollten wir nicht immer mit den
Tieren bewusst umgehen?

Sicherlich verändert sich einiges bedingt durch Krankheiten..................Man muss halt das BESTE daraus machen!
LIVE ist offline  
  #7
Alt 23.03.2011, 10:30
Hundeforum Fan
 
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Beiträge im Hundeforum: 347
Recht hast du. Man SOLLTE... und doch, bei uns war es eben so, obwohl ich mir davor immer schon eingebildet hatte, die Zeit mit meinem Hund besonders bewusst zu genießen.
Aber vielleicht beruhigt es dich, zu wissen, dass man mit sich selbst auch viel bewusster umgeht, wenn der Sensemann einem schon mal die Hand auf die Schulter gelegt hat.
Peanuts ist offline  
  #8
Alt 23.03.2011, 16:53
Hundeforum Fan
 
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Zitat:
Aber vielleicht beruhigt es dich, zu wissen, dass man mit sich selbst auch viel bewusster umgeht, wenn der Sensemann einem schon mal die Hand auf die Schulter gelegt hat.
Damit hast du auf jeden Fall recht!!

Also, PASST alle GUT auf EUCH und Eure 4-Beiner auf!!!
Sie lieben einen bedingungslos, ohne WENN und ABER
LIVE ist offline  
 
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