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  #1
Alt 17.03.2011, 19:03
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Benutzerbild von Arwen
 
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Kastration bei der Hündin

Bei der Kastration eines Tieres werden die Keimdrüsen entfernt.
Die Eierstöcke sind das bei einer Hündin. Eine Trächtigkeit der Hündin ist so ausgeschlossen.
Noch bis vor einigen Jahren war es üblich auch die Gebärmutter zu entfernen.
Nach neuesten Erkenntnissen muss die gesunde Gebärmutter nicht entfernt werden.
Bei einer Kastration wird in den Hormonhaushalt der Hündin eingegriffen.
Es lassen sich so aber auch hormonbeeinflusste Erkrankungen vorbeugen.
Arwen ist offline  
  #2
Alt 17.03.2011, 23:49
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Benutzerbild von Peanuts
 
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Ich habe gerade heute von einer Hündin erzählt bekommen, die nach wie vor läufig wird, obwohl sie im Jahr 2010 wegen einer Vereiterung die Gebärmutter entfernt bekommen hat.
Ich hab fast den Mund nicht mehr zu kekriegt und kann das garnicht glauben.
Hat von euch das schon mal jemand gehört?
Ich hab mir jedenfalls vorgenommen, meine Tierärztin bei Gelegenheit mal danach zu fragen.
Peanuts ist offline  
  #3
Alt 19.03.2011, 08:18
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Benutzerbild von Arwen
 
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Wenn bei einer Kastration die Eierstöcke nicht vollständig herausgenommen werden, d.h. wenn auch nur winzige Teile im Bauch der Hündin verbleiben, dann werden weiterhin Hormone produziert.
Der Zyklus kann also weiterhin stattfinden.
So kann die Hündin auch weiterhin die Symptome einer Läufigkeit zeigen.
Es ist also sehr wichtig, dass der Tierarzt wirklich die ganzen Eierstöcke entfernt und dabei äußerst sorgsam vorgeht.
Arwen ist offline  
  #4
Alt 19.03.2011, 10:32
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Benutzerbild von Peanuts
 
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Ja, das ist natürlich klar. Ohne Eierstöcke kein Zyklus. Was ich meinte, ist: Wieso lässt man denn bei einer Hündin die eierstöcke drin, wenn die Gebärmutter entfernt wirrd?
Warum man das beim Menschen macht, ist mir auch klar. Aber gibt es wirklich medizinische Gründe, einer Hündin die Hormonfunktionen zu erhalten?
Vielleich fällt ja einem von euch dazu was ein?
Ansonsten werd ich meiner Tierärztin demnächst mal mit der Frage auf die Pelle rücken.
Peanuts ist offline  
  #5
Alt 19.03.2011, 11:16
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Benutzerbild von Arwen
 
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Einem Hund nur die Gebärmutter raus zu nehmen macht für mich keinen Sinn.
Zumal die Tierärzte, die nach neuesten Erkenntnissen kastrieren nur die Eierstöcke herausnehmen. Vorraussetzung ist dafür, dass die Gebärmutter gesund ist.
Ich habe, bevor ich Neffa kastrieren lies, einige Bücher und Artikel im Internet gelesen und mit verschiedenen Tierärzten gesprochen. Nirgens habe ich die Variante Gebärmutter raus - Eierstöcke bleiben drin gelesen.
Arwen ist offline  
  #6
Alt 19.03.2011, 14:01
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Naja, in diesem Fall gab es ja als Indikation die vereiterte Gebärmutter. Insofern ist das schon logisch, sie zu entfernen. Hab nur keine Ahnung, was das soll, dann die Eierstöcke drin zu lassen.
Klar, dann bleibt die Hormonproduktion weiterhin erhalten, - d.h. die Hündin wird weiterhin regelmäßig läufig, kann aber durch die fehlende Blutung keine Spuren mehr legen, wird aber in der Standhitze auch paarungsbereit, ohne jedoch trächtig werden zu können.
Meines Erachtens nach sind da Scheinträchtigkeiten und die damit verbundenen Verhaltensauffälligkeiten schon vorprogrammiert, selbst bei Hündinnen, die nicht ausdrücklich dazu neigen.
Kann aber ja auch sein, dass ich da einen Denkfehler drin habe....
Auf alle Fälle werde ich mit der Frage bei passender Gelegenheit bald auch unsere behandelnden Tierärzte löchern, - ich find das einfach widersinnig.
Peanuts ist offline  
  #7
Alt 05.10.2011, 16:27
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Benutzerbild von Shari
 
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Kastration

Unser Tierarzt hat zu uns gesagt das bei einer Kastration alles raus kommt Eierstöcke, Gebermutter,usw .

Weil dann Die Hündin keinen Krebs mehr bekommen kann. Vielleicht hat das was mit der Rasse zu tun, ich kenn mich da nicht so gut aus das ist mein erster Hund denn ich hab und sie ist ein Dackel.

Ich wollte unsere Shari eigentlich Sterilisieren lassen und da sagte der Tierarzt das er das nicht macht wegen der Krebs Gefahr.
Shari ist offline  
  #8
Alt 05.10.2011, 18:14
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Benutzerbild von Arwen
 
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Mit der Rasse hat es ganz sicher nichts zu tun.
Einige Tierärzte halten noch immer an veralteten Kastrationsmethoden fest.
Wenn die Hündin gesund ist, also auch die Gebärmutter gesund ist, dann werden heute nur noch die Eierstöcke entfernt.
Schonend und schmerzarm für die Hündin wird in modernen Kliniken die Kastration endoskopisch durchgeführt. Schon während der OP bekommt der Hund Schmerzmittel injiziert, bekommt eine Atemgasnarkose und wird die ganze Zeit überwacht.
Gleich nach dem Aufwachen kann sich die Hündin schmerzfrei bewegen. Am nächsten Tag schon wieder spielen. Die drei kleinen Schnitte heilen sehr schnell.
Arwen ist offline  
  #9
Alt 06.10.2011, 17:01
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Kastration

Dann geh ich mal zu einem anderen Tierarzt und lass mich da noch mal beraten was und wie es gemacht wird.
Shari ist offline  
  #10
Alt 10.10.2011, 12:07
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Die Kastrationsbedingte Inkontinenz

Die kastrationsbedingte Inkontinenz

Die Ursache des Harnträufelns nach Kastration ist bis heute noch nicht vollständig geklärt. Bei der Kastration werden die hormonproduzierenden Eierstöcke entfernt. Man hat festgestellt, dass der Verschluss in der Harnröhre im Zusammenhang mit dem Wegfall der Eierstockshormone nachlässt. Der Geschlechtshormonmangel hat demnach einen wichtigen Einfluss auf die Entstehung der Harninkontinenz, ist aber nicht allein für diese Kastrationsfolge verantwortlich.
Durch Harnröhrendruckprofile, eine Spezialuntersuchung, die in einigen grossen Kliniken durchgeführt werden kann, ist es möglich, den Verschluss in der Harnröhre aufzuzeichnen und auszumessen. Untersuchungen am Tierspital Zürich haben gezeigt, dass bei Hündinnen mit Harninkontinenz die Harnröhre nicht richtig verschliesst, und dass diese Reduktion des Harnröhrenverschlusses eine Folge der Kastration ist. Allerdings werden nur diejenigen Hündinnen inkontinent, bei denen der Verschluss extrem stark nachlässt.
Das Harnträufeln tritt in vielen Fällen erst mehrere Jahre nach der Kastration in Erscheinung, sodass ein Zusammenhang nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich ist. Bei einigen Hündinnen kann die Inkontinenz sofort nach der Operation auftreten, bei anderen kann es bis zu 12 Jahre dauern bis sie zu tröpfeln beginnen. Meistens tritt die Inkontinenz innerhalb der ersten 3 Jahre nach der Kastration auf.



Welche Hündinnen sind betroffen?

Grosse Hunderassen mit einem Körpergewicht von mehr als 20 Kilogramm neigen besonders zur Harninkontinenz. Das Problem tritt bei über 30% dieser kastrierten Tiere auf, d.h. jede 3-te Hündin ist nach der Operation davon betroffen.
Bei den kleinen Hunderassen mit einem Körpergewicht von weniger als 20 Kilogramm dagegen sind nur knapp 10%, also jede 10-te kastrierte Hündin, betroffen. Die grossen Hündinnen haben im Anschluss an die Kastration also eine signifikant stärkere Tendenz zum Harnträufeln als die kleinen Hunderassen.
Zudem neigen gewisse Rassen wie z.B. Dobermann, Riesenschnauzer, Rottweiler oder Boxer vermehrt zu Inkontinenz. Von Boxerhündinnen z.B. weiss man, dass über 65% aller kastrierten Hündinnen inkontinent werden. Bei diesen Hunderassen sollte man sich gut überlegen, ob man sie überhaupt kastrieren lassen will. Andere Hunderassen wie z.B. der Deutsche Schäferhund, Berner Sennenhund, Dackel oder Spaniel haben ein geringeres Risiko im Vergleich zum Gesamtdurchschnitt; sie werden also eher selten inkontinent.
Von den übrigen Hunderassen ist im Moment noch nicht bekannt, wie es bezüglich Inkontinenzrisiko aussieht.
Bei jungen Hündinnen werden bei der Kastration in der Regel nur die beiden Eierstöcke entfernt, während die Gebärmutter in der Bauchhöhle belassen wird. Ist die Hündin schon etwas älter, hat sie schon geboren, wurden Spritzen zur Verschiebung der Läufigkeiten durchgeführt oder ist die Gebärmutter entzündet und mit Eiter angefüllt, so werden die beiden Eierstöcke mit der ganzen Gebärmutter entfernt.
Zwischen diesen beiden Operationsarten gibt es keinen Unterschied bezüglich dem Risiko für Harnträufeln. Die Art der Kastration spielt also keine Rolle. Auch die Tierärztin oder der Tierarzt haben durch ihre Operationstechnik keinen Einfluss auf das Inkontinenzrisiko.


Hat die Art der Operation einen Einfluss?

Bei jungen Hündinnen werden bei der Kastration in der Regel nur die beiden Eierstöcke entfernt, während die Gebärmutter in der Bauchhöhle belassen wird. Ist die Hündin schon etwas älter, hat sie schon geboren, wurden Spritzen zur Verschiebung der Läufigkeiten durchgeführt oder ist die Gebärmutter entzündet und mit Eiter angefüllt, so werden die beiden Eierstöcke mit der ganzen Gebärmutter entfernt.
Zwischen diesen beiden Operationsarten gibt es keinen Unterschied bezüglich dem Risiko für Harnträufeln. Die Art der Kastration spielt also keine Rolle. Auch die Tierärztin oder der Tierarzt haben durch ihre Operationstechnik keinen Einfluss auf das Inkontinenzrisiko.


Was kann man gegen die Inkontinenz tun?

Bei der kastrationsbedingten Inkontinenz ist das Ziel einer Behandlung die Unterstützung und somit Verbesserung der Verschlussfunktion der Harnröhre. Dazu bieten sich konservative und chirurgische Behandlungsmethoden an.
Bei der konservativen Behandlung werden der Hündin täglich Medikamente verabreicht, welche direkt auf die Harnröhrenwand wirken und dadurch deren Verschluss verbessern. Die Mehrheit der betroffenen Hündinnen werden durch diese medikamentelle Behandlung kontinent.
Wenn diese Therapie nur teilweise oder gar nicht erfolgreich ist, oder wenn die Hunde mit starken Nebenwirkungen (v.a. Verhaltensänderungen wie Rastlosigkeit oder Aggressivität) reagieren, kann eine chirurgische Behandlungsmethode in Betracht gezogen werden.
Bei der chirurgischen Behandlungsmethode geht es darum, Kollagen in die Wand der Harnröhre zu injizieren. Kollagen ist ein hoch gereinigtes Rindereiweiss, das auch in der Humanmedizin Anwendung findet.
Um diese Injektion vornehmen zu können, muss die Hündin in Vollnarkose gelegt werden. Ein Endoskop wird via äussere Harnröhrenmündung eingeführt und an drei verschiedenen Stellen wird Kollagen unter die Schleimhaut der Harnröhre gespritzt. An den Injektionsstellen kommt es zu kissenartigen Vorwölbungen, welche die Verschlussfunktion der Harnröhre verbessern. Mit dieser Methode wurden bisher gute Erfolge erzielt; knapp 60% der operierten Hündinnen waren nach einer einmaligen Injektion kontinent, bei einigen wenigen wurde eine weitere Injektion nötig. Die Gewebeverträglichkeit des Kollagens ist ausserordentlich gut. Postoperative Komplikationen werden nicht beobachtet. Leider ist das Kollagen und damit auch die Behandlung relativ teuer.
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Nicotrix ist offline  
  #11
Alt 10.10.2011, 20:44
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Auch wir haben zwei kastrierte Hunde, - in beiden Fällen allerdings Rüden.
Der Schäferhundrüde wurde in er Obhut von unseren Bekannten, an die wir den Welpen zunächst abgegeben hatten, mit 9 Monaten auf Anraten des TAs
kastriert, weil er dann angeblich ruhiger würde und als wir ihn mit 11 Monaten zurücknahmen (zunächst nur vorübergehend, 4 -6 Mon. später allerdings dann dauerhaft) war er ..nun ja, nicht wirklich inkontinent, in dem Sinn, dass er den Blasenschließmuskel gar nicht mehr unter Kontrolle hatte.. aber immerhin so, dass er des nachts 1-2 mal zusätzlich raus musste.
Anfangs pinkelte er, wie in der Welpenzeit auch, ohne Bescheid zu sagen, in den Flur, er lernte aber schnell, uns zu wecken, so dass wir ihn dann nur auf die Wiese lassen musten.
Nach ca. einem Jahr verlor sich das aber völlig und heute, er wird Weihnachten schon 7 Jahre alt, ist das nächtliche wecken auf 1-2 mal im Monat beschränkt.
Der andere Rüde wurde mit ca. 11-12 Monaten kastriert und hatte dadurch keinerlei unerwünschte Veränderungen.
Peanuts ist offline  
  #12
Alt 12.10.2011, 18:15
Hundeforum Fan
 
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Neffa habe ich nach der ersten Läufigkeit kastrieren lassen, also mit einem Jahr. Sie ist jetzt drei Jahre und sie ist gar nicht inkondinent.
Unser Arzt sagte, dass Inkondinenz mit der Lage der Blase zu tun hat. Bei Neffa wurde vor der Kastration ein Ultraschall gemacht, dabei wurde festgestellt, dass sie nicht gefährdet ist. Andernfalls hätte der TA Neffas Blase befestigen müssen. So wurde in der Klinik bei Inkondinenz gefärdeten Hunden sehr gute Ergebnisse erzielt.
Arwen ist offline  
  #13
Alt 12.10.2011, 19:28
Hundeforum Fan
 
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Da schau her, das hab ich auch noch nicht gewusst!
Sehr interessant finde ich, dass man per Ultraschall und je nach Lage der Blase sogar verhindern kann, dass der Hund nach der Kastration die Kontrolle über seinen Blasenschließmuskel verliert.
Diese Info werd ich mir mal gut merken, denn man begegnet ja immer wieder solchen hartnäckigen Kastrationsgegenern, die behaupten, es sei ein widerrechtlicher Eingriff in die NAtur eines Tiers und könnte schwer wiegende (psychische und physische) Folgen haben.
Peanuts ist offline  
  #14
Alt 04.12.2011, 08:56
Sam12
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Ich bin immer noch ein wenig schockiert darüber, das es immer noch Tierärzte gibt, die dem normalen Hormonhaushalt des Hundes jegliche Schuld zuweisen.

Ich gebe zu, ich bin ein Kastrationsgegner, solange kein gesundheitlicher Grund dahinter steht.

Aber wie viele Lügen über dieses Thema umher gehen, finde ich nur noch erschreckend. Es gibt viele Hündin, die trotz Kastration Tumore bekommen und das ist nicht Grundlos so. Tumore werden mit sicherheit nicht so stark, wie es beim heutigen Hund der Fall ist, nur durch die Hormone verursacht. Wenn dem so wäre, müssten genauso viele Frauen an Krebs erkranken.

Ich muss jetzt einfach mal fragen: hat irgendein Tierarzt schon mal angesprochen, das Krebs auch durch Krebserreger im Hundefutter oder in Medikamenten verursacht werden?

Ich möchte niemanden persönlich Angreifen, bitte nicht falsch auffassen, jedoch fehlt mir irgendwo das Verständnis dafür, gerade beim Tierarzt selbst. Als ich vor einigen Jahren mit einem Welpen (8 Wochen alt) beim Tierarzt zur Grunduntersuchung war, bekam ich auch direkt zu hören "Den wollen sie aber Kastrieren lassen oder?" Als ich hinterfragte, wie sie darauf kommen würde, bekam ich die Aussage, ich würde ja nicht wollen das er sich Fortplanzen würde. Dieses Thema eskalierte voll kommen zwischen mir und dem Tierarzt, weil sie mich nachfolgend sogar als Verantwortungslos beschimpfte und mir unterstellte (ohne mich zu kennen) ich könnte meinen Hund nicht so gescheit halten, das er auch unkastriert normal Leben kann und sich eben nicht Fortpflanzt.

Nach meiner Erfahrung und Meinung wird durch eine Kastration zu stark in den natürlichen Entwicklungsablauf des Hundes selbst eingegriffen. Gerade bei jungen Hunden verwehren wir einem heranwachsendem Hund die volle Entwicklung und Ausreifung.

Mir wurde schon im jungen Alter (noch vor meiner Teenagerzeit) deutlich von meiner Tierärztin erklärt, wie ich den Gesundheitszustand meiner Hündin gut im Auge behalten kann. Natürlich hieß das für mich, jede Läufigkeit im Auge zu behalten und meiner Tierärztin ein Feedback zu kommen zu lassen, aber für mich gehört das nun mal als Hundehalter dazu.
 
 

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