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Lieber hätte ich meinen obigen Beitrag editiert, denn im Nachhinein ist mir doch ein Problem eingefallen, das unser blinder Pekinese hat:
Er ist ein lieber, freundlicher kleiner Wicht, der im Grunde mit allen Hunden gut zurecht kommt.
Dadurch aber, dass er nichts sieht, kommt es gelegentlich vor, dass er einem von unseren Großen zwischen die Füße gerät - und dann treten sie ihn auch schon mal ein bisschen unsanft. Es geschieht ihm dabei nichts Schlimmes, weil er dann sofort ganz erschrocken aufquietscht und die Großen ihre Füße mit Vorsicht setzen.
Nur mit Shiloh gibt es gelegentlich größere Hackereien. Der ist ja sehr vorsichtig und zurückhaltend und wahrt gerne ein bisschen Abstand - außer, wenn er selbst zum Spielen aufgelegt ist.
So zieht er, wenn er seine Ruhe haben will und irgendwo liegt, nur die Nase ein bisschen kraus, wenn ihm Ulrik zu nahe kommt. Wenn alles ganz ruhig ist, hört man dabei ein sehr leises tiefes grollen, aber bei Nebengeräuschen eben nicht und Ulrik sieht es ja nicht und provoziert daher dann , dass Shiloh ärgerlich aufspringt und brummend nach ihm schnappt.
Und vermutlich glaubt der kleine Wicht, er wäre 2,80 m groß, denn er beginnt dann sofort ärgerlich zurückzukeifen und seinerseits zu schnappen und springt immer wieder angriffslustig nach vorne.
Shiloh und Ulrik beruhigen sich aber auch ganz schnell wieder, wenn ich ein lautes Wort spreche.
Anders ist das bei Teddy "Huland", der auch gerne mal die Nase kraus zieht und dann auch richtig sauer wird, wenn der Kleine das ignoriert und sich dann auch noch kläffend und schnappend frech macht.
Das wäre ein paarmal beinahe schief gegangen und seitdem nehmen wir Ulrik kommentarlos und schleunigst hoch und verfrachten ihn nach drinnen, wenn Brigit mit ihrem Teddy vorbei kommt.
Und dann steht Ulrik vor der Tür, will unbedingt raus und kläfft, kläfft, kläfft ohne Ende.
Wenn das Kräfteverhältnis nicht gerade so unausgeglichen wäre, würde ich gerne die beiden mal das Spiel austragen lassen, aber so wie die Dinge nun mal sind, hätte der Kleine keine Chance, - und das täte mir dann doch zu leid.
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