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  #1
Alt 09.11.2010, 17:48
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Beitrag Viele Gebrechen im Alter! Vestibular-Syndrom

Hallo @ all
Derzeit bekomme ich die Volle Dröhnung, bezüglich Medizinischer Probleme!
Meine Bessy (10J.) hat seit einigen Jahren Arthrose war eigentlich ein Nebenbefund, zu etwas anderem nämlich eine Dysplasie in den Kein! Jep des gibt auch!
Anfang dieses Jahres hat ein bekannter Tierarzt eine sogenannte Atrophie in der Beißmuskulatur festgestellt.
Denn Sommer über dachte ich es währe endlich vorbei mit weiteren Gebrechen, nöööööö
Jetzt ist das Zentrale und Periphere Nervensystem Kurtz vor dem Kollaps, also habe ich Heute gleich zwei Medis mitbekommen
Zum einem Prednisolon (Kortison haltig)
Zum Anderem Karsivan (Für das Nervensystem)

Ich kann von Glück sagen das denn beiden anderen „noch“ gut geht
Euer dogynator
Doginator ist offline  
  #2
Alt 09.11.2010, 17:58
Ky!
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Zitat:
eine Dysplasie in den Kein!
Eine Dysplasie wo?

Könntest Du die Probleme des zentralen und des peripheren Nervensystems mal etwas genauer Beschreiben? Welche Diagnose hat er denn genannt?
Ky! ist offline  
  #3
Alt 09.11.2010, 19:05
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Dies hat sich so dargestellt:
Dass Bessy in der Fortbewegung eine schlechte Koordination hat, dazu kommt noch das eine Kopfschiefhaltung.
Sie bewegte sich wie ein Betrunkener Vorwärts, aus diesem Grund sind derzeit Treppen in beiden Richtungen tabu! Darüber hinaus hat sie noch einen stark ausgeprägten rechtrieb. Äußert sich dadurch das sie sich nur (Z.B.: In der Kehrtwende nur rechts läuft, auch wenn sich sie auf linken Seite liegt ist es mühselig sich auf zu raffen.
Dazu mein Tierarzt dass, dass Nervensystem entzündet sein könnte. Er meinte es habe Ähnlichkeit mit einem Schlaganfall. Dazu fehlen eindeutige Indizien.
Mein Tierarzt und ich versuchen sie mit der richtigen Medikation ein zu stellen….
LG Dogynator
Doginator ist offline  
  #4
Alt 09.11.2010, 19:22
Ky!
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Gab die Blutuntersuchung einen Hinweis auf eine Entzündung? Hat der Hund Schmerzen, wenn seine Schnauze gesenkt und gehoben wird?

An einen Schlaganfall dachte ich auch, der arme Hund bietet ja so einiges an Neurologie....
Ky! ist offline  
  #5
Alt 09.11.2010, 19:50
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Blut haben wir keines entnommen ihm reichte es als ihm ein Video gezeigt hatte.
Somit war im klar was es sei, beim nächsten Mal werde ich nochmal nach der genauen Diagnose fragen da ich auch nochmal damit über Google gehen möchte.
Schmerzen werden mit Rimadyl ausgeblendet. Sie gibt mehr wiederstand wenn ich versuchen möchte denn Kopf nach links zu bewegen, dazu kommt noch bei Anstrengung zum Beispiel beim Fressen krümmt sich der ganze Körper, gut am Rumpf zu sehen. Sieht salopp ausgedrückt aus wie eine Banane.
LG Dogynator
Doginator ist offline  
  #6
Alt 11.11.2010, 10:32
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Wir drücken euch ganz fest die Daumen/ Pfoten, dass es Bessy bald wieder besser geht und sie ein weitestgehend beschwerdefreies Leben führen kann.
Arwen ist offline  
  #7
Alt 12.11.2010, 21:04
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Vestibular-Syndrom

Hallo Zusammen,



Habe mich bei meinen Tierarzt Vergewissert um Welche Krankheitsform es sich handelt, es handelt sich um dass sogenannte Vestibular-Syndrom. Bei dieser Krankheitsform ist nicht bekannt was der Auslöser ist.
Also habe mich daran gemacht mich über diese Krankheit schlau zu machen um mehr darüber zu erfahren.
Bei dieser Spontan auftretenden Art der Erkrankung, handelt es sich um eine Störung des Gleichgewichtsorgans, das im Innenohr angesiedelt ist. Der sogenannte Vestibularapparat ist zuständig für die Orientierung im Raum. Das Organ ist so sensibel aufgebaut das, dass Gehirn mit jeder Bewegung weis wo es sich raum befindet.
Bei diesem Syndrom ist die dreidimensionale Fähigkeit gestört. Aus diesem Grund bekommt das Gehirn zwei verschieden Meldungen, somit besteht ein Konflikt in der Koordination! Somit ist dem Gehirn klar in welcher Lage sich der Körper befindet. Aus diesem Grund kann es unter Umständen sein das der Körper buchstäblich aus dem Gleichgewicht gerät.
Dieses Krankheitsbild tritt meist bei älteren Tieren auf, aber auch jüngere Tiere kann es treffen.
Bei diesem Vestibular-Syndrom ist es bis heute nicht bekannt was der auslösende Grund ist, es gibt lediglich Theorien. Das Syndrom ist ähnlich eines Schlaganfalls bei einem Menschen. Das Vestibular-Syndrom
als Störung des Gleichgewichtsorgans ist jedoch medizinisch nicht gleichzusetzen mit dem
Schlaganfall als Folge einer Durchblutungsstörung im Gehirn mit anschließendem Absterben von Hirnzellen.

Zu dem Symptom:
Das Vestibular-Syndrom tritt plötzlich aus, ohne äußere Einwirkung! Im ersten Moment ist alles wie immer, aber plötzlich fällt das Tier um. Auch sehr häufig kommt das Tier nicht mehr auf die Füße. In der Bewegung kommt es vor das das Tier im Kreis läuft oder auch stark schwankt, darüber hinaus haben diese Tiere Schwierigkeiten geradeaus zu laufen.
Durch diese Gleichgewichtsstörungen ist oft übel, dies verdeutlich dadurch die Nahrungsverweigerung, Speicheln und erbrechen. In denen Fällen in der diese Krankheit nicht so weis ausgeprägt ist, ist aber die Orientierung in Richtung Fressnapf oder Wassernapf sehr schwierig. Die Fütterung mit der Hand erleichtert auch das Futtern.


Zur Diagnose:

Die Diagnose erfolgt anhand der typischen Symptome. Allerdings müssen beispielsweise
schwerwiegende Ohrentzündungen, Fremdköper, Tumore Infektionskrankheiten oder Toxoplasmose als Krankheitsursache differentialdiagnostisch ausgeschlossen werden.

Mögliche Therapie:
Da es nicht bekannt ist was genau der Auslöser ist, gibt es keine Kausale Therapie.
Jedoch sind Symptomatische Behandlungen sehr hilfreich. In schweren Fällen Infusionen sehr hilfreich um die Kreislauf- und Durchblutungssituation zu verbessern. Auch die Verabreichung von Kortison haltigen Präparaten hilft diesen Zustand nach und nach zu verbessern. Die die anderen Erscheinungen gibt es auch wirksame Präparate.

Sehr wichtig zu beachten ist da die Häusliche Ruhe eingehalten wird, denn diese Tiere Brauchen viel Ruhe zur Genesung. Oft sind es zunächst nur kleine Fortschritte, beispielsweise verschwindet der Nystagmus meist schon nach einigen Tagen. Innerhalb von 2-3 Tagen sollte insgesamt eine Besserung feststellbar sein, die sich dann kontinuierlich fortsetzt. In der Regel ist das Vestibular-Syndrom beim Hund nach spätestens 2 Wochen abgeklungen.

Zur Prognose:

Die meisten Patienten genesen vollständig. Bei Einzelfellen kann eine Kopfschiefhaltung zurückbleiben, wodurch das Tier nicht beeinträchtigt wird. Durch eine Physiotherapie kann dies Problem häufig auch korrigiert werden.


LG Dogy
Doginator ist offline  
  #8
Alt 13.11.2010, 10:02
Ky!
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Das ist dann glücklicherweise doch nicht so schlimm wie gedacht (Schlaganfall)! Das freut mich! Allerdings wirds Deinem armen nicht bestimmt nicht so gut gehen. Der Schwindel und die Übelkeit (wahrscheinlich relativ ähnlich der menschlichen Seekrankheit) sollte ziemlich lästig sein. Ich drück' ihr die Daumen, dass das bald vorbei ist!
Ky! ist offline  
  #9
Alt 13.11.2010, 17:31
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Rückfall!!

Hallo Zusammen,
leider haben wir heute einen massiven Rückschlag hinnehmen müssen….
Bessy kann seit haute Nacht nicht mehr laufen! Die Kopfschiefhaltung hat zeigt sich auch wieder sehr Ausgeprägt. Hinzu kommt, was zuvor nicht in Erscheinung getreten ist, das die Ruckeln, da sich anscheinend alles bei ihr dreht…
Aus diesem Grund war ich, spontan, nochmal beim Tierarzt!
Als es diese Symptome sah hat er nach langem Zögern mich vor die Wahl gestellt Bessy zu erlösen…..
In diesem Zeitpunkt habe ich fand ich ersten Moment kein e Passenden Worte!
Habe bisher noch keine Entscheidung gefällt --------------
Derzeit herrscht bei mir Achterbahn wie ich entscheiden soll…
Will nicht schon wieder eine Hündin an eine Drecks Krankheit verlieren!!!


Nachtrag: Appetit ist bei ihr vorhanden!!
Doginator ist offline  
  #10
Alt 13.11.2010, 19:06
Ky!
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Oh, das tut mir wirklich super leid für Euch.

Was ich jetzt tun würde:

- zweite Meinung dazu
- Abklären, ob sich die Symptomatik noch zurückbilden kann, wenn ja: Ist es möglich, dem Tier den Schwindel und vielleicht die Übelkeit zu nehmen? MCP-Tropfen beim Menschen zum Beispiel.

Beim Menschen gibts relativ ähnliche Sachen: Wenn das Gleichgewichtsorgan gestört ist, dann fühlen die Patienten sich teilweise wie bei einer richtig schlimmen Seekrankheit. Alles dreht sich, einem ist übel. - Ich würde hier massiv mit Medikamenten rein und hoffen, dass sich die Symptome abschwächen.....
Ky! ist offline  
  #11
Alt 14.11.2010, 13:47
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Es tut uns ganz sehr leid, dass es deiner Bessy so schlecht geht.

Ich kenne deinen Tierarzt nicht und möchte mir auch keine Beurteilung anmaßen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich aber, wie wichtig es ist, sich eine zweite kompetente tierärztliche Meinung einzuholen.
Für Odin haben wir dadurch 9 glückliche und lebenswerte Monate herausholen können.

Wir denken an euch und hoffen sehr, dass es für Bessy noch eine Chance auf ein schönes Leben bei dir gibt.
Arwen ist offline  
  #12
Alt 15.11.2010, 17:00
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Erlöst

Hallo,
Seit 15:59:50 Uhr habe ich nur noch zwei Hunde, die (hoffe ich) mir die Krafft geben diese schwere Zeit zu überstehen….
Ich hatte versucht das Beste zu geben, aber Zwei Tierarzt Meinungen, haben mich in meiner Hoffnung beraubt.
Bei der visuellen Übersicht hat sich das Krankheitsbild erweitert dadurch auch verschlechtert!
Auch hier wurde mir geraten los zu lassen um weitere schmerzen die Sie erleiden müsste, auf die Dauer.
Es fällt mir schwer passende Worte zu finden, dass einzige was ich damals wollte. Einem Tier mittleren Alters (Damals war sie schon 6Jahre) aus dem Tierheim zu holen damit Sie bis zum Natürlichen ende ein Tolles leben könne…..
Miniaturansicht angehängter Grafiken
Viele Gebrechen im Alter! Vestibular-Syndrom-bessy-mit-6-agiel.jpg  
Doginator ist offline  
  #13
Alt 15.11.2010, 17:57
Ky!
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Lieber Jens,

ohne viele Worte: Es tut mir leid für Deine Bessy! Sie wartet nun bei Odin , Ebony und meinem Gizmo auf uns.
Die drei werden auf sie aufpassen, bis wir alle uns wiedersehen....


Kay
Ky! ist offline  
  #14
Alt 16.11.2010, 09:28
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Es tut uns sehr leid, dass es für Bessy keine Chance mehr gab.
Ich weiß, wie du dich jetzt fühlst und wie weh es tut ein geliebtes Wesen zu verlieren.
Bessy ist aber nur körperlich nicht mehr bei dir, sie bleibt in deinem Herzen. Du wirst immer an sie denken und spüren, dass sie bei dir ist.
Du hast ihr noch so viele schöne Jahre, so viele schöne Erlebnisse und deine Liebe geschenkt.
Der Trennungsschmerz läßt irgendwann nach, dann wirst du ihre Nähe spüren.
Unser Odin ist nun schon 2 Jahre tot und trotzdem ist er immer bei uns. Wir spüren bei Spaziergängen, im Urlaub und zu Hause seine Nähe.
Arwen ist offline  
  #15
Alt 16.11.2010, 18:12
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Zeit der Trauer

Aus Traurigem Anlass habe ich eine kleine Montage in Netz gestellt
[url=http://ihtservice.de/bessy/index.html]Nachruf Bessy 16.11.2010[/url]

Euer Dogynator
Doginator ist offline  
  #16
Alt 22.11.2010, 14:48
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Beiträge im Hundeforum: 47
Bessy habe ich heute Mittag beigesetzt.
Werde nur noch warten bis der Grabstein fertig ist um diesen auf dem Grad zu plazieren….


Dogy
Doginator ist offline  
  #17
Alt 22.11.2010, 16:43
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Hast du Bessy verbrennen lassen oder warum hast du sie erst heute beigesetzt?
Liegt sie bei euch im Garten?
Arwen ist offline  
  #18
Alt 22.11.2010, 17:10
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Sie habe ich „ganz“ gelassen und auf dem Tierriedhof beim Karlsruher Tierheim beigesetzt. Im Garten wollte ich nicht weil gepachtet.
Sylvana hatte ich dort begraben…..(erste Hündin)


Meine Hoffnung ist es jetzt dass mal für eine gewisse Zeit ruhe ist!


Dogy
Doginator ist offline  
 

Stichworte
karsivan, kortison, nervensystem, prednisolon, vestibular-syndrom
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