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Vestibular-Syndrom
Hallo Zusammen,
Habe mich bei meinen Tierarzt Vergewissert um Welche Krankheitsform es sich handelt, es handelt sich um dass sogenannte Vestibular-Syndrom. Bei dieser Krankheitsform ist nicht bekannt was der Auslöser ist.
Also habe mich daran gemacht mich über diese Krankheit schlau zu machen um mehr darüber zu erfahren.
Bei dieser Spontan auftretenden Art der Erkrankung, handelt es sich um eine Störung des Gleichgewichtsorgans, das im Innenohr angesiedelt ist. Der sogenannte Vestibularapparat ist zuständig für die Orientierung im Raum. Das Organ ist so sensibel aufgebaut das, dass Gehirn mit jeder Bewegung weis wo es sich raum befindet.
Bei diesem Syndrom ist die dreidimensionale Fähigkeit gestört. Aus diesem Grund bekommt das Gehirn zwei verschieden Meldungen, somit besteht ein Konflikt in der Koordination! Somit ist dem Gehirn klar in welcher Lage sich der Körper befindet. Aus diesem Grund kann es unter Umständen sein das der Körper buchstäblich aus dem Gleichgewicht gerät.
Dieses Krankheitsbild tritt meist bei älteren Tieren auf, aber auch jüngere Tiere kann es treffen.
Bei diesem Vestibular-Syndrom ist es bis heute nicht bekannt was der auslösende Grund ist, es gibt lediglich Theorien. Das Syndrom ist ähnlich eines Schlaganfalls bei einem Menschen. Das Vestibular-Syndrom
als Störung des Gleichgewichtsorgans ist jedoch medizinisch nicht gleichzusetzen mit dem
Schlaganfall als Folge einer Durchblutungsstörung im Gehirn mit anschließendem Absterben von Hirnzellen.
Zu dem Symptom:
Das Vestibular-Syndrom tritt plötzlich aus, ohne äußere Einwirkung! Im ersten Moment ist alles wie immer, aber plötzlich fällt das Tier um. Auch sehr häufig kommt das Tier nicht mehr auf die Füße. In der Bewegung kommt es vor das das Tier im Kreis läuft oder auch stark schwankt, darüber hinaus haben diese Tiere Schwierigkeiten geradeaus zu laufen.
Durch diese Gleichgewichtsstörungen ist oft übel, dies verdeutlich dadurch die Nahrungsverweigerung, Speicheln und erbrechen. In denen Fällen in der diese Krankheit nicht so weis ausgeprägt ist, ist aber die Orientierung in Richtung Fressnapf oder Wassernapf sehr schwierig. Die Fütterung mit der Hand erleichtert auch das Futtern.
Zur Diagnose:
Die Diagnose erfolgt anhand der typischen Symptome. Allerdings müssen beispielsweise
schwerwiegende Ohrentzündungen, Fremdköper, Tumore Infektionskrankheiten oder Toxoplasmose als Krankheitsursache differentialdiagnostisch ausgeschlossen werden.
Mögliche Therapie:
Da es nicht bekannt ist was genau der Auslöser ist, gibt es keine Kausale Therapie.
Jedoch sind Symptomatische Behandlungen sehr hilfreich. In schweren Fällen Infusionen sehr hilfreich um die Kreislauf- und Durchblutungssituation zu verbessern. Auch die Verabreichung von Kortison haltigen Präparaten hilft diesen Zustand nach und nach zu verbessern. Die die anderen Erscheinungen gibt es auch wirksame Präparate.
Sehr wichtig zu beachten ist da die Häusliche Ruhe eingehalten wird, denn diese Tiere Brauchen viel Ruhe zur Genesung. Oft sind es zunächst nur kleine Fortschritte, beispielsweise verschwindet der Nystagmus meist schon nach einigen Tagen. Innerhalb von 2-3 Tagen sollte insgesamt eine Besserung feststellbar sein, die sich dann kontinuierlich fortsetzt. In der Regel ist das Vestibular-Syndrom beim Hund nach spätestens 2 Wochen abgeklungen.
Zur Prognose:
Die meisten Patienten genesen vollständig. Bei Einzelfellen kann eine Kopfschiefhaltung zurückbleiben, wodurch das Tier nicht beeinträchtigt wird. Durch eine Physiotherapie kann dies Problem häufig auch korrigiert werden.
LG Dogy
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