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ohje, Jaybiene, habe gerade eben erst gelesen, dass Cayo diese Anfälle hatte! Als du den ersten beschriebest, habe ich schon geheult, weil mir dieses Bild, er kam zu dir, so nah ging. Aber das es dann noch schlimmer wurde...
Dennoch: ich glaube auch, Ihr werdet Euren Weg finden! Ich kenne aus meiner eigenen Geschichte, dass es irgendwann wieder Sonnenschein geben wird, selbst wenn Ärzte einen für verloren erklären. Ich glaube fest an Euch! |
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Ein ganz, ganz dickes Dankeschön für eure Nachfragen! :36_4_16:
Es ist schon sehr spät, aber ich möchte auf die Schnelle erst einmal Entwarnung geben, dies ist deshalb nur ein knapper "Vorbericht" - alles andere dann später. Ja, es war wirklich sehr schlimm. Cayos weiteres Anfallgeschehen machte uns ganz große Sorgen. Ich rief um ca. 21.30 Uhr in der Tierklinik an und er sollte sofort gebracht werden. Cayo bekam eine Infusion und musste in der Klinik bleiben. Wir konnten Cayo erst am nächsten Abend wieder abholen bis klar war, dass sich sein Zustand sicher stabilisiert hatte. |
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Gast
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Das ist dann wieder gut zu hören, dass es dem hübschen Burschen besser geht...dann möchte ich gern folgendes sagen:
...wohl wissend, dass es für euch und Cayo nicht einfach ist zu dieser Zeit, möchte ich dennoch euch Trost und Mut zu sprechen, dass am Ende des Tunnels immer Licht ist...das Licht ist stets vorhanden, eben nur durch unnütze Dinge verdeckt. Diese Dinge lassen sich nicht immer gleich oder überhaupt entfernen damit Licht reindringt, aber dennoch können wir versuchen in dieser kalten Dunkelheit euch ein bißchen Licht schenken... i.d.S. mecss:emot64: |
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Es war für Cayo und euch sicher ganz schrecklich.
Hoffentlich erholt der arme Kerl sich nun ganz schnell. Wichtig ist aber erst mal, dass die Gefahr vorüber ist und ihr euren Cayo wieder bei euch habt. Wurde bei Cayo der Phenobarbitalspiegel in der Tierklinik bestimmt. Es ist doch möglich, dass er durch das Magenmedikament erniedrigt ist. Dann hätte man auch eine Erklärung für die vielen Anfälle. Odin in einer Tierklinik abgeben zu müssen wäre für mich ein Alptraum. Da der Große ja in der Tötungsstation im Käfig war, würde so etwas bei ihm alte Erinnerungen wach werden lassen. Deshalb habe ich mich auch damals bei seinen viele Anfällen geweigert Odin auch nur eine Minute alleine zu lassen. Egal was mit ihm passiert, ich muss bei ihm bleiben. Ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass Cayo ganz schnell wieder der "Alte" wird und er nun gaaaaanz lange Zeit keine epileptischen Anfälle bekommt. |
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Vorab möchte ich mich noch einmal bei euch allen bedanken, euer Zuspruch war für mich wirklich eine sehr große Hilfe!
Zitat:
Das Magenmedikament ist nicht der Verursacher für einen erniedrigten Luminalwert gewesen - sondern die KOHLETABLETTEN, die ich Cayo wegen seines Durchfalls gegeben hatte! Da Cayo ein komplizierter Hund mit vielen Krankheiten ist, ist Durchfall durchaus keine Seltenheit bei ihm (Kohletabletten bekam er unter Luminal aber das erste Mal). Durch den andauernden Schrecken und die furchtbaren Sorgen um ihn, vergaß ich komplett, dies der Ärztin zu erzählen. Und dass Kohletabletten auf gar keinen Fall bei Epilepsie gegeben werden dürfen, weil sie die Wirkung absorbieren, der Verdacht kam mir erst gestern. Es ist ja so, dass man unheimlich viel liest und sich sicher nicht immer alles merkt. Oft wertet man die Wichtigkeit einer Information auch unterschiedlich. Jedenfalls ist mir so ganz vage in Erinnerung geblieben, dass Arwen schon mal irgendwann, irgendwas über Kohletabletten und Epilepsie geschrieben hatte. Als ich den Beitrag, in dem sie das erwähnte gefunden hatte, habe ich mir den Rest sozusagen ergoogelt und kann sagen, dass es stimmt: Epileptiker dürfen auf gar keinen Fall Kohletabletten bekommen, für jeden anderen sind sie harmlos, selbst für Babies, aber nicht für Menschen und Tiere mit Epilepsie! Heute morgen rief ich gleich unsere Tierärztin an, die diesen Zusammenhang voll bestätigte. Es ist so, als hätte man die Luminaldosierung abrupt und radikal reduziert, und sowas MUSS unweigerlich zu Krämpfen führen - und da Cayo auch eine ordentliche Menge Kohletabletten erhielt, bekam er diese furchtbaren Serienanfälle, die sich übrigens von Mal zu Mal verschlimmerten. Nach dem ersten Anfall lagen noch 5 Stunden dazwischen, dann 3 und 2 Stunden - und zuletzt nur eine halbe. Die Anfälle waren wirklich schrecklich - und sie wären mit normalen Mitteln niemals zu stoppen gewesen. Cayo wäre höchstwahrscheinlich in einen status epilepticus gefallen und das MUSSTEN wir UNBEDINGT verhindern, deshalb die Fahrt in die Tierklinik und deshalb die Infusion. Ich musste an Odin denken, den lieben gutmütigen und großen Odin, der ja ganz genau dasselbe durchleiden musste - auch er bekam diese Infusion und es war das einzig Richtige! Die Ärztin tröstete mich aber, und meinte, ich sollte mir nicht so viele Selbstvorwürfe machen, man könne unmöglich an alles denken oder alles wissen und in dieser Stresssituation und Sorge um Cayos Leben schon mal gar nicht. Aber gestern kannten wir die Ursachen für Cayos Anfälle noch nicht. Deshalb dachte die Ärztin kurzzeitig an eine besondere Erbkrankheit namens MDR1. Dies ist ein Gendefekt, vornehmlich bei Collies. Inzwischen werden aber auch Belgische Schäferhunde und Kelpies darauf getestet. Und dieser Gendefekt sorgt eben dafür, dass diese Schranke zum Hirn, von der Ky sprach, eben nicht funktioniert und die betroffenen Hunde deshalb KEINE oder nur ganz wenige Medikamente vertragen. Arwen sprach mal von einer Partnerschaft auf gleicher Augenhöhe zwischen dem Arzt und den Patienten, bzw. deren Besitzer, wenn es um Tiere geht. Und unsere Ärztin und wir haben diesselbe Einstellung. Sie war aus bestimmten Gründen nicht der Meinung, dass man Cayo auf diese Erbkrankheit testen sollte, stimmte mirzuliebe aber zu. Was ich ganz toll fand, ist, dass sie sich weitere Informationen einholte und noch mit Hannover sprach. Sogar mit mehreren Ärzten. Und sie sagte, es gäbe dort 2 Fraktionen, die einen meinten, dieser Test mache bei Cayo Sinn, die anderen nicht. Tja, keiner wusste was von den Kohletabletten zu dem Zeitpunkt - und es waren wohl die teueresten, die wir je gekauft hatten - aber es nützt nichts, und ich werde mir auch keine weiteren Vorwürfe machen, denn man kann nun mal nicht alles wissen. Wenn ich nicht von mir aus "Verdacht geschöpft" hätte und daraufhin genauer nachgelesen hätte, hätten wir die Ursache von Cayos Krämpfen immer noch nicht herausgefunden. Das Positive hinter all dem Schrecklichen: Wir wissen nun, dass es keine wirkliche Verschlechterung war, wir kennen die Ursachen und können uns künftig danach richten - und wir haben eine so tolle Tierärztin, die immer für Cayo da ist und mit uns gemeinsam alles für ihn tut... im Team sozusagen. Und das macht Mut, es ist wichtig, eigene Beobachtungen mit ärztlichem Fachwissen zu paaren, so, wie ihr es bei euch und eurer Ärztin auch ist, Arwen - denn dann kann man den Kampf gegen diese schreckliche Krankheit gewinnen! Und es ist so, wie mecss sagt: Die Sonne ist immer da... sie versteckt sich nur manchmal hinter Wolken... |
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Sicher macht man sich sehr große Vorwürfe.
Das nächste Mal bist du aber ganz gewiß vorsichtig. Bevor unsere Hunde irgend ein Medikament bekommen, muss sicher gestellt sein, dass es für Epileptiker geeignet ist. Das mit den Kohletabletten wusste ich, weil ich auch schon mal daran gedacht habe sie Odin bei Durchfall zu geben. Damals hat Ky nachgeschaut und ich habe beim nächsten Tierarztbesuch mit Odins Ärztin gesprochen, die es total verboten hat. Mir aber auch erklärt hat, warum Epileptiker keine Kohletabletten u.ä. bekommen dürfen. Es war eine bittere Erfahrung, die ihr machen musstet. Aber irgendwo ist das Wissen um die Ursache dieser schrecklichen Krämpfe auch gut. In zwei, drei Wochen wird Cayo den wirksamen Phenobarbitalspiegel wieder erreicht haben und dann beginnt ein neuer Abschnitt. Wir drücken eurem tollen schwarzen Freund die Daumen, dass er sich ganz schnell erholt und wieder fröhlich über die Wiesen läuft. :041: |
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Wenn es nicht so schrecklich wäre, könnte man sich nun an dieser Stelle schmunzelnd an den Kopf fassen.
Ich hatte Jaybiene in einer email abends nochmal nach Cayos Zustand gefragt, nachdem ich durch einen sehr eigenartigen Traum wach geworden war. Den habe ich Jaybiene auch geschildert, weil ich "irgendwie" die Gewissheit hatte, es hat mit Cayo zu tun. In diesem Traum nun ging es um einen Plastikschlauch, mit dem Jaybiene mir Wasser "schicken" wollte, weil unser Wasser abgedreht war, wi aber einen Wasserwechsel ma Aquarium machen wollten. UNd ich saß im Traum vor dem offenen Kühlschrank und starrte hinein. Was ich Jaybiene nicht geschrieben hatte, weil es mir gar zu abwegig und zu weit aus dem Traumland hergeholt erschien: Ich starrte in den Kühlschrank und überlegte, die Rückwand zu öffnen, um zu sehen, wieviel FCKW er intus hat. FluorChlorKohlenWasserstoff. Hätte ich das doch auch noch geschrieben, dann wäre die Erinnerung an die Kohletabletten vielleicht schneller gekommen. Und damit hätte ich dann auch rausgefunden, warum ich meinte, der Traum hätte was mit Cayo zu tun. Aber egal, ich freue mich, dass es dem Süßen nun wieder besser geht und dass ihr auch wißt, warum es zu dieser schrecklichen Anfallsseerie kam. Mach dir keine Vorwürfe - (das hast du wahrscheinlich sowieso schon zur Genüge gemacht), - Shit happens. Und in dieser Form wird es wohl nie wieder passieren. |
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