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Alt 26.08.2008, 22:24
Dr.House
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Beiträge im Hundeforum: n/a
Tierarzt / tierärztin für Geriatrie in Hamburg Blankenese

Nachdem wir ja nun erhebliche Probleme mit unserem alten Kater haben, suchten wir alle erdenkliche Hilfe. Bei einer Recherche im Internet fanden wir in Hamburg Blankenese eine Tierarztpraxis, wo die Tierärztin die Zusatzbezeichnung " Geriatrie " trägt.

Werfen wir einen kurzen Blick in die Wikipedia, um uns diesen Begriff vor Augen zu führen:

Zitat:
Altersmedizin oder Altersheilkunde, ist die Lehre von den Krankheiten des alten Menschen. Dies betrifft vor allem Probleme aus den Bereichen der Inneren Medizin, der Orthopädie, Neurologie und Psychiatrie (Gerontopsychiatrie).

Als Gerontologie oder Alter(n)sforschung wird andererseits die Wissenschaft bezeichnet, die sich mit Alterungsvorgängen in allen ihren Aspekten befasst.

Beide Begriffe sind sprachlich von Geras (Mythologie), der griechischen Gottheit/Personifikation des Alters, abgeleitet.

Geriatrie ist nicht mit der Palliativmedizin zu verwechseln, die nicht für Heilung, sondern für Beschwerdelinderung steht. Die Geriatrie tritt an, dem alten, aber vor allem dem sehr alten Menschen zu einem besseren Leben zu verhelfen. Dabei ist der Geriater hauptsächlich dann gefordert, wenn Mehrfacherkrankungen (Multimorbidität) vorliegen, die den einzelnen Arzt der jeweiligen medizinischen Fächer aufgrund vielfältiger Verflechtungen überfordern, wobei aber das Potential vorhanden sein muss, eine Verbesserung zu erreichen. Die Geriatrie ist somit als eine fächerübergreifende Disziplin zu verstehen (Interdisziplinarität).

Ärzte können nach der Facharztausbildung (z. B. Fachärzte für Innere Medizin, Allgemeinmedizin) in Deutschland die Zusatzbezeichnung "Geriatrie" erwerben.

Folgenden Satz möchte ich noch einmal hervorheben:

Geriatrie ist nicht mit der Palliativmedizin zu verwechseln, die nicht für Heilung, sondern für Beschwerdelinderung steht. Die Geriatrie tritt an, dem alten, aber vor allem dem sehr alten Menschen zu einem besseren Leben zu verhelfen.


....aber vor allem dem sehr alten Menschen zu einem besseren Leben zu verhelfen.


Die Begrifflichkeit ist jetzt deutlich hervorgehoben.

Also eben bei diesem Arzt , Heilkundiger der Medizin des Alters , suchten wir Hilfe.

Nach kurzer Laborlektüre stand die Entscheidung fest. Wohlgemerkt, ohne das Tier gesehen zu haben oder auf die Notwendigkeit eingehender Untersuchungen hingewiesen zu haben:

Das Tier müsse eingeschläfert werden, alles andere seie menschlicher Egoismus.

Die war vor zwei Wochen. Das tier lebt immer noch und es geht im altersentsprechend gut.

Es ist schon sehr,sehr bemerkenswert , wenn Heilkundige der Medizin des Alterns die Euthanasie dem Leben vorziehen.

Euthanasie.

(griechisch ευθανασία, von eu~ - gut, richtig, leicht, schön und thanatos - der Tod )

Der schöne Tod.

Abgesehen davon, dass ich mir absolut keinen schönes Tod vorstellen kann, maximal einen würdigen , darf man die Euthanasie niemals dem " Schönen Leben" vorziehen.

Wenn dieser Fehler einem Gelehrten der Medizin unterläuft, der auch noch Heilkundiger der Altersmedizin ist, so mag ich nicht daran denken, welches Unheil so entstehen könnte.....
 
  #2
Alt 27.08.2008, 07:18
Hundeforum Fan
 
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Registriert seit: 09.05.2009
Beiträge im Hundeforum: 2.164
Leider gibt es immer wieder Tierärzte, die das Tier sehr schnell einschläfern. Nicht etwa um dem Tier Leiden zu ersparen sondern um den Menschen nicht zu belasten.
Was ich aber total bedenklich finde, wenn ein Tierarzt diese Entscheidung trifft, ohne das Tier jemals gesehen zu haben.

Meine Schlussfolgerung aus derartigem Verhalten dieser Tierärztin ist, dass ich niemals zu ihr gehen würde.
Ich bin sehr froh, dass wir eine engagierte, super kompetente Tierärztin haben, die ich jedem Tierhalter nur empfehlen kann. Bei anderen Tierärzten wäre Odin schon nicht mehr am Leben.
Arwen ist offline  
  #3
Alt 27.08.2008, 10:51
Peanuts
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Beiträge im Hundeforum: n/a
In der Tat, es ist schon sehr merkwürdig, dass ein Arzt, der sich als Spezialist für die Leiden des Alters bezeichnet, nicht mal die Mühe macht, den Patienten in Augenschein zu nehmen und zu untersuchen, sondern quasi als Ferndiagnose feststellt, dass dem Tier nicht mehr zu helfen ist.
Was lerne ich daraus?
1. Einen solchen "Fachidioten" niemals damit zu behelligen, sich meinen alten Kater auch nur anzuschauen.
2. Mich auf mein Bauchgefühl zu verlassen, indem ich mich den Marotten und den sehr heiklen Essgeülsten meines alten Katers unterwerfe und ihm
Quark mit einer halben (kaliumreichen) Banane (Sahnequark natürlich, denn Magerqaurk will er nicht), Hipp Hühnchenpüree, Rindfleischpürree ist auch nicht so sein Ding mit einer feíngequetschten Pellkartoffel und eine Reihe von anderen Leckerchen anbiete und ihm erlaube, mir beim Kochen über die Schulter zu schauen.
Dabei bekommt er asuch gelegentlich mal ein Stückchen gekochten Schinken und andere Dinge, die nicht zu einer gesunden Katzennahrung zählen.
Wenn er es schafft, wird er im kommenden April 19 Jahre alt und ich sehe nicht ein, dass er sich der Gesundheit zuliebe auf seine alten Tage noch kasteien sollte.
Sahnequark statt Magerquark und ein recht salziges Scheibchen gekochter Schinken wird ihn vielleicht einige Tage seines Lebens kosten, aber was nützt es, wenn er den Magerquark und das Diätfutter nicht frisst und darum ein halbes Jahr früher verhungert?
 
 
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