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  #1
Alt 16.08.2008, 11:42
Odin
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Hunde und Epilepsie - neue Studien!

An der Tierärztlichen Hochschule in Hannover läuft eine neue Studie zur Epilepsie des Hundes.
Dabei wurden zwei neue Medikamente, mit unterschiedlichem Erfolg, an Hunden getestet.
Verapamil, das in der verwendeten Dosierung keine ausreichende Wirkung zeigt.
Levetiracetam scheint ein geeignetes Medikament zu sein, um therapieresistente Hunde, mit Epilepsie, wenigstens zum Teil erfolgreich zu behandeln.


Dissertation
 
  #2
Alt 18.08.2008, 08:47
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Eine weitere multizentrische Studie läuft laut diesem Bericht.
Zonisamid ist ein neuer Wirkstoff, der auch beim Hund eine ausreichend lange Halbwertzeit hat.
Leider konnte ich noch keine näheren Angaben darüber finden.
@Jaybiene: Vielleicht weißt du darüber mehr.

[url]http://www.veteribaer.de/BTG/html/Archiv/pdf/03.07/Epilepsie-2003.pdf[/url]
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  #3
Alt 18.08.2008, 08:56
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Nachtrag
Im aktuellen Stand der Epilepsiebehandlung beim Hund wird Zonisamid auch beschrieben.
Es wird als Ad-on Therapie eingesetzt und hat eine Halbwertszeit von 15 Stunden.
Bei 58 % der therapieresistenten Hunde konnte eine 50% ige Anfallsreduktion erzielt werden.

[url]http://www.tiho-hannover.de/klt/kongress05/pdf/5potschka.pdf[/url]
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  #4
Alt 18.08.2008, 10:04
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Habe hier noch einen Erfahrungsbericht gefunden. Er ist allerdings von 2004.
Die Frau hat für ihren Beagle, der nicht auf Luminal ansprach, ein neues Medikament von der Terärztlichen Hochschule bekommen.
Es heißt Excegran (Wirkstoff Zonisamid).
Leider ist dieses Medikament sehr teuer. Bei einem 20 kg schweren Hund muss man ca. 100 € im Monat rechnen. Dazu kommen die Kosten für Luminal.

[url=http://hen.hundezeitung.de/index.php?module=announce&ANN_user_op=view&ANN_id= 11]HEN Hunde Erbkrankheiten Netzwerk[/url]

Auch hier konnte mit Zonisamid eine deutliche gesundheitliche Besserung erzielt werden.
[url=http://www.schattauer.de/index.php?id=1253&no_cache=1&artikel=14474]Heft 1 2006 - Schattauer GmbH - Verlag für Medizin und Naturwissenschaften[/url]
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  #5
Alt 22.08.2008, 11:41
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Die Uni- Klinik Hamburg Eppendorf forscht momentan an Mäusen um wichtige Erkenntnisse über Epilepsie zu erlangen.
Das Mausmodell gibt Aufschluss darüber, was sich während der Entstehung von Epilepsie im Gehirn abspielt. Außerdem soll es helfen neue Medikamente zu entwickeln.

[url=http://hen.hundezeitung.de/index.php?module=announce&ANN_id=21&ANN_user_op=vi ew]HEN Hunde Erbkrankheiten Netzwerk[/url]
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  #6
Alt 22.08.2008, 12:03
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5%- 10% der Hunde haben Epilepsie. Dieser hohe Anteil bietet sehr gute Möglichkeiten mehr Gene zu indentifizieren.
Eine Studie in Finnland, die seit 2006 läuft will Epilepsie - Gene indentifizieren.
Das Ziel ist ein Gen - Test, der ermöglicht, Träger und Nichtträger von Epilepsie eindeutig zu indentifizieren. Aber auch Medikation, Behandlung und Umelteinflüsse zu optimieren.

[url]http://www.foxterrier-glatthaar.at/bilder/artikel_epidal.pdf[/url]
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  #7
Alt 24.08.2008, 10:26
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Laut Studien in Minnesota und Missouri tritt bei 5% - 10% aller Hunde Epilepsie auf.
Um diese Krankheit einzudämmen muss in erster Linie bei der Zucht eingegriffen werden.
Hier soll die Indentifizierung der Gene eine entscheidende Rolle spielen. ist es möglich über einen Gentest belastete Tiere zu erkennen, können sie aus der Zucht genommen werden.

Prof O`Brien spricht davon, dass ca. 70% der an Epilepsie erkrankten Hunde behandelbar sind. Dabei kommen Medikamente aus der Humanmedizin zum Einsatz, einige der neueren Medikamente sind allerdings recht teuer.

[url=http://happys-lovely-line.de/html/epilepsie.html]Epilepsie[/url]
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  #8
Alt 24.08.2008, 11:52
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Epilepsie beim Border Colli, hierbei wurde oft eine sehr schwere therapieresistente Form der Epilepsie beobachtet.
Bei dieser Studie soll Vorkommen, Verlauf und Ursache der Epilepsie beim Border Collie untersucht werden.

[url=http://www.med.vetmed.uni-muenchen.de/klinik/einrichtungen/neurologie/studien/bordercollie/index.html]Epilepsie beim Border Collie - Ludwig-Maximilians-Universität München[/url]
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  #9
Alt 19.10.2008, 11:47
Do-Khyi Acky
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Darum unser Aufruf

Mit diesem Schreiben wenden wir uns an Euch in der Hoffnung, einen Aufruf betreffend die Studie „erbliche Epilepsie beim Do-Khyi“ am Institut für Tierzucht und Vererbungsforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule in Hannover, mit einer kleinen Blutspende Ihres/Ihrer Do-Khyi zu unterstützen.

Bereits Anfang 2007 wurde diese unabhängige, wissenschaftliche Studie gestartet. Das Ziel ist es, die Blutdaten von erkrankten, deren direkten Verwandten und auch gesund gebliebenen Do-Khyi auszuwerten und im Resultat einen Bluttest zur Erkrankung von Erbträgern für künftige Zuchttiere zu entwickeln.

Alle Ergebnisse bleiben anonym: Das heißt, es können keinerlei Rückschlüsse auf die Identität des Halters und Besitzers, des Hundes, die Zuchtfamilie, den Züchter, Zuchtverein und des Herkunftslandes gezogen werden.

Diese wissenschaftliche Arbeit hat bereits Erfolg versprechend begonnen!

Bitte helft alle mit!

Wer Do Khyi Halter kennt oder trifft (bei Spaziergängen, Hundeplatz usw., sollte bitte diese Informationen weiter geben!
Es kann ein kleiner Schritt sein, bei Erfolg zu einer Vorsorge für die
anderen, auch Betroffenen!


Do-Khi Acky

--------- New Post Merged on 19/10/2008 at 12:47:11 --------~ --- Doppelposts automatisch zusammengefügt --- ~

Hier noch zwei Links zu diesem Thema:

http://www.dokhyi-epilepsie.de

Das Einsendeformular für die unabhängige Einsendung findet jeder unter
dem Link oben, oder direkt bei:
Institut für Tierzucht und Vererbungsforschung Hannover

Do-Khyi Acky
 
  #10
Alt 04.07.2011, 16:39
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Registriert seit: 04.07.2011
Beiträge im Hundeforum: 1
Frage zu epilepsie

hallo zusammen,

ich bin zufällig auf dieses forum gestossen und hoffe dass ihr vielleicht ein paar tips für mich habt. hab zb auch odins tagebuch gelesen.

wir haben 2 zwergdackel und einen lab-mix.

gestern abend bekam unser männlicher zwergdackel charlie seinen dritten (uns bekannten) tonischen Anfall: "nur" zittern und verkrampfen, große pupillen, kein großartigen zucken, kein schaum , immer bei bewusstsein. dauerte ca ne minute. danach wirkte er kurz orientierungslos, hat aber kurz darauf gespielt und 10 min später was gegessen.
soweit wir wissen hat er diese art anfälle seit ca 6 monaten - wie gesagt, ich hab das nun erst drei mal erlebt. beim ersten mal war er dabei aufs bett zu springen und hat das nicht ganz geschafft. ich dachte er hat sich wehgetan und bin sofort mit ihm zum tierarzt und es sah nach einem muskelkrampf aus. er bekam ne spritze und gut wars.
dann vor ca 12 wochen nen ähnlichen anfall im schlaf und gestern der beim kuscheln auf der couch. hab unseren tierarzt gestern abend noch angerufen und wir bekamen für heut morgen unseren termin.

tja und nun heute morgen, also keine 12 std später, bekommt unser lab-mix hans den gleichen anfall, gleiches erscheinungsbild.

wir nahmen ihn gleich mit zum tierarzt und der meinte nach unserem bericht, dass es zwar nicht auszuschliessen sei, dass wir zwei hunde mit anfallsleiden haben. da aber beide so kurz nacheinander nen anfall hatten, mit dem gleiche erscheinungsbild, vorher nie was hatten (wir sind erst seit dez 2010 in dieser wohnung) testet er leber niere und bauchspeicheldrüse auf ne vergiftung. das kann auch anfälle auslösen.
ergebnis soweit: eine akute vergiftung liegt nicht vor. die werte bei charlie normal, bei hans leicht erhöhte leberwerte. bei hans schliessen auch die herzklappen nicht mehr ganz, beides könnte aber auch aufs alter zurückzuführen sein. er ist ca 10 jahre alt.
er meinte es könne sich allerdings auch um eine schleichende vergiftung handeln, wie zb quecksilber, oder ein anderes schleichendes gift - evtl auch ein wohnungsgift.

weiss jemand wie man solche gift nachweisen kann? in der wohnung oder beim blut? leider ist das blutabnehmen bei charlie eine tortour!!!!!!!! nicht übertrieben! der flippt komplett aus!!!! und ich hätt ihm gern ein nochmaliges blutabnehmen erspart. allerdings sag ich mir natürlich schon, was sein muss musss sein.

hans bekommt nun tabletten die die leber unterstützen und für charlie haben wir erstmal nur ein notfall medikament, sollte er aus nem krampf mal nicht rauskommen. nur dafür muss ich halt auch daheim sein.....


vielen dank fürs lesen. für mich ist das alles neu. hatte bisher nur einen hund die mit 14 jahren an krebs gestorben ist. ansonsten war ich da recht verwöhnt, was ernsthafte erkrankungen angeht.

hoffe auf feedback das uns da irgendwie weiterhilft.

CeCe
cece ist offline  
  #11
Alt 05.07.2011, 10:51
Ky!
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Registriert seit: 24.04.2009
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Beiträge im Hundeforum: 417
Hallo!

Die Überlegung, dass das bei beiden Hunden mit deren Umwelt zu tun haben könnte, ist natürlich sinnvoll. Aber vielleicht sollte man auch eine Infektionskrankheit oder gar die Nahrung bedenken. Ich kenne da einen Fall, wo die regelmäßige Fütterung von Rinderschlund dran Schuld war. (Schlund mit Schilddrüse dran -> "künstliche" Schilddrüsenüberfunktion bei häufiger Verfütterung)
Ky! ist offline  
  #12
Alt 05.07.2011, 12:06
Ky!
Administrator
 
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Registriert seit: 24.04.2009
Ort: Elmshorn
Beiträge im Hundeforum: 417
Ich habe mir jetzt noch Gedanken dazu gemacht. An Deiner Stelle würde ich mal beim Hausarzt vorstellig werden. Du hast ja Anspruch (je nach Alter), auf regelmäßige Gesundheitsuntersuchungen. - Lass' Dich doch einmal durchchecken, inkl. einer umfangreichen Blutuntersuchung....

Zu Deiner Frage mit den Umweltgiften: Google mal " sick building syndrome " ..
Ky! ist offline  
 

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