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Gast
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Epilepsie beim Hund
In der Vergangenheit habe ich mehrfach von Testreihen neuer Antiepileptika gelesen.
Es wurde immer wieder betont, wie wichtig wirksamere und zudem verträglichere Medikamente seien, da die bisherigen Therapien oft nicht den gewünschten Erfolg brächten. Außerdem würde häufig ein Ansteigen der Leberenzyme beobachtet. Doch ich weiß nicht, wann diese neuen Antiepileptika für Hunde und/oder Katzen endlich auf den Markt kommen. Hat hier jemand neuere Informationen? Ich selber habe hier einen Auszug einer älteren Dissertation aus dem Jahre 2002: Zitat:
Nur, was ist daraus geworden? Wann wird endlich "Vollzug gemeldet", wenn die Tests doch erfolgreich waren und gute Ergebnisse brachten? Weshalb dieser zumindest scheinbare Stillstand? Ich meine, möglicherweise tut sich ja was, doch wann endlich, profitieren unsere Hunde davon? Versagten die Versuchssubstanzen bei repräsentativen Tests? |
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Gast
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Zitat:
Zitat:
Mein Gefühl: Da ist so einiges am köcheln und wird noch unter'm Deckel gehalten. Hoffentlich nicht mehr lange. Aber wenn die Aussicht auf eine "baldige Zulassung" besteht, sind neue Alternativmedikamente ja vielleicht in Sichtweite, wenn auch noch nicht zum Greifen nah. Ich wünsche mir nur so sehr, dass unsere Hunde noch was davon haben werden. |
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Hundeforum Fan
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Es gibt auch jetzt außer Phenobarbital, Primidon und Kaliumbromid noch einige andere Antiepileptika.
Folgende Substanzen eignen sich mehr oder weniger auch bei Hunden Benzodiazepine, Felbamat und Zonisamid. Unsere Ärztin hatte zwei Antiepileptika genannt, die aber für Odin nicht in Frage kommen. Sie sagte, für einen so großen Hund sind diese Medikamente nicht bezahlbar. Hier erhält man noch mal einen guten Überblick über den aktuellen Stand der Epilepsietherapie. [url]http://www.tiho-hannover.de/einricht/klt/kongress05/pdf/5potschka.pdf[/url] Gehen wir mal davon aus, dass : - 1/3 der Hunde mit primärer Epilepsie unter der Therapie mit Phenobarbital/ Kaliumbromid anfallsfrei werden - 1/3 der Hunde nur noch wenige Anfälle bekommen - weniger als 1/3 der Hunde therapieresistent ist dann steht doch außer Frage, dass unbedingt neue wirksame Medikamente auf den Markt gebracht werden müssen. Die Forschung muss also vorangetrieben werden. Was mir sehr gut gefällt, ist die Tatsache, dass endlich Länderübergreifend gearbeitet wird. Die Berichte von therapieresistenten Hunden waren aber vom ersten Anfall an viel dramatischer. Diese Hunde hatten nicht selten 200 Anfälle in wenigen Monaten und oftmals der Ersten auch schon im Alter von 8-10 Monaten. Ich bin davon überzeugt, dass unsere Hunde nicht zu diesen armen Geschöpfen gehören. Wir werden den Kampf gegen diese heimtückische Krankheit gewinnen!!! Wann hatte Cayo denn noch einen Anfall? Gibst du ihm bei jedem Anfall ein Diazepam Zäpfchen? |
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Gast
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Zitat:
Er stand plötzlich auf und kniff den Schwanz ein. Es schien beinahe, als würde er lahmen, und er wollte in den Garten, wo er sich noch schnell lösen konnte. Ich musste ihn überreden, wieder mit mir ins Haus zu kommen. Als Cayo wieder drin war, zitterte er am ganzen Körper - aber nur kurz, und er fiel auch nicht um. Natürlich war er trotzdem verängstigt. Er weiß ja nicht, was da mit ihm passiert. Ich habe ihn aber viel gestreichelt und so noch beruhigen können. In der Zwischenzeit bekam er ein Diazepam-Zäpfchen. Ich gebe es nach jedem Anfall. Dann ging ich zu Bett und war froh, dass Cayo keine weiteren Anfälle bekam. Die ganzen Anfallsabläufe sind so untypisch, dass ich es wirklich auf das Antibiotikum schiebe. Hoffentlich geht das jetzt nicht immer so weiter. Sonst muss ich mich doch an die Klinik wenden - was ich möglichst vermeiden möchte, da Cayos Tierärztin z.Zt. im Urlaub ist. Aber vielleicht war es das ja nun auch... wir werden sehen. Fest steht, dass diese ganze "Chemie" wirklich schädlich ist für Epileptiker. Man muss es vermeiden, wann immer es geht. |
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Gast
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Es heißt Amoxicillin und kann, wie alle Antibiotika, Krampfanfälle auslösen, was bei Cayo ja nun leider auch geschehen ist.
Trotzdem wurde es mit Bedacht ausgewählt, das hatte sogar noch mal der Chefarzt bestätigt. Mit anderen Worten: Es war das weniger Schlimme unter den Schlimmen. Wenn Cayos Ärztin wieder da ist, werde ich ihr natürlich darüber berichten. Man muss klären, ob es nicht in Zukunft andere Wege gibt. Aber in diesem Fall hatte Cayo ein bestimmtes Bakterium insich, was sich ohne Antibiotikum nicht beseitigen ließ. Das ist der große Zwiespalt, indem man dann steckt. |
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Gast
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Zitat:
Ja, du hast vollkommen Recht: Man MUSS diese Cluster unbedingt verhindern. Ich mag in diesem Zusammenhang gar nicht an Odins schreckliche Odyssee von 6 (!) Anfällen hintereinander denken. Und hoffe, dass das nie, nie wieder passiert! |
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Hundeforum Fan
Registriert seit: 09.05.2009
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Unsere Hunde sind bei "ihren Ärzten" in besten Händen.
Wir werden sicher immer wieder in die Situation kommen, wo unsere Hunde ein Medikament gegen irgendetwas bekommen müssen. Da kann man nur abwägen und das verträglichste Medikament aussuchen. Jetzt drücken wir Cayo ganz fest die Daumen und Pfoten, dass er zur Ruhe kommt und keine weiteren Anfälle bekommt. Knuddle ihn mal ganz doll von uns und sag ihm, dass wir alle an ihn denken!:ztuy: |
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