Bei uns gibt es einige Rituale.
Sonntags, im Urlaub und an freien Tage genießen wir die gemeinsame Zeit.
An diesen Tagen gibt es immer, nachdem die Menschen gefrühstückt haben, Leberwurstbrot für die Hunde.
Total entspannt liegen Balu und Neffa auf ihren Plätzen und lassen uns in Ruhe und ohne Betteln das Frühstück genießen.
Wenn die Menschen fertig sind, werden die Leberwurstbrote (kommt auf die Anzahl der anwesenden Hunde an) bestrichen und klein geschnitten. Das wird natürlich ganz diskret beobachtet.
Ist der Teller mit kleinen Häppchen bedeckt, legen sich die Hunde auf den Boden, der Teller wird abgestellt und ein/ zwei Fotos werden gemacht. Dabei kommt kein Hund auf die Idee sich dem Teller auch nur zu nähern, schon gar nicht wird etwas gestohlen.
Dann endlich bekommt jeder Hund abwechselnd ein Stück Leberwurstbrot, bis alles verteilt ist.
Das läuft auch mit Besucherhunden total friedlich ab.
Stühle brauchen unsere Fellnasen nicht, Leberwurst müssen wir aber in ausreichenden Mengen einpacken.
Balu, Brutus und Neffa haben voriges Jahr in Dänemark auch jeden Morgen Leberwurstbrötchen bekommen. Sie fanden das großartig.
Diesmal sitzen eben noch zwei Hunde in der Reihe und die Ninna darf Fotos machen. So wie sie in Dänemark immer dann Fotos macht, wenn ich den Hunden ein winzig kleines Leckerli für tolles Benehmen gebe.