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Durchschütteln als Strafmaßnahme ist völlig ungeeignet, sorry.
Für einen Hund bedeutet im Genick geschüttelt werden soviel wie Todesstrafe, - denn Hunde packen ein anderes Tier, das sie gejagt haben, im Genick und schütteln es heftig, um es zu töten. Sowas würde ich meinem Hund als Erziehungsmaßnahme NIEMALS antun, sondern allenfalls einem Hund, der mich oder meinen Hund persönlich bedroht.
Man kann sich die geeigneten Strafmaßnahmen für einen welpen/Junghund ohne Weiteres bei der Hundemutter oder älteren Rudelmitgliedern abschauen.
Als Verwarnung knurren sie - niotfalls mit gesteigerter Lautstärke.
Das können wir durch schimpfen, bzw. durch einen tadelnden Tonfall, ggf. auch mit gesteigerter Lautstärke ersetzen.
Die steigerung davon ist ein kurzes von knurren begleitetes schnappen, das wir ggf. durch einen Knuff gegen die Schulter oder ein rupfen an der Halskrause, ebenfalls mit tadelnder stimme, ersetzen können.
Und wenn das alles nichts hilft und der Knilch immer noch nicht kapieren will, nimmt man seine gesamte Schnauze in die Hand und erzwingt durch drehen des Kopfes Blickkontakt. Dazu wiederum tadelnder Tonfall, wobei es eigentlich relativ egal ist, ob der Hund von uns bei der Gelegenheit auf das Wort Pfui oder ähnliches geprägt wird oder ob man einfach nur schimpft, als wenn man einen Menschen vor sich hätte. Auch Hunde sind in der Lage, mehr Wörter als nur Pfui und Nein unterscheiden zu lernen.
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