OmG, das ist eine gute Nachricht, dann haben Shilohs Pudelgene also doch einen sehr erfreulichen Aspekt für mich!
Er hat ja einen extrem schweren Start ins Leben gehabt und ist dem Tod schon mehrfach von der Schüppe gesprungen, noch bevor er ein halbes Jahr alt war. Straßenhund in der Türkei, noch vor dem Zahwechsel für die Tötung eingesackt worden, dort mit Staupe infiziert, aber von Tierschützern gerettet und im Land gesund gepflegt.
Dann mit Räudemilben, Hautpilzen und multiplen bakteriellen Hautinfektionen, Leishmaniose und einer ganz frischen Parvoviroseinfektion im Gepäck nach Deutschland importiert, wo er dann mir in die Hände fiel und ich in Zusammenarbeit mit der behandelnden Tierärztin ca. 2-3 Wochen täglich und wirklich von morgens halb 8 bis nachmittags um 5 mein Bestes tat, um dem kleinen Unglückswurm, den Kampf ums Überleben so leicht wie möglich zu machen.
Als ich ihn dann Wochen später, als er nicht mehr ansteckend für meine Tiere war, mit heim nahm, wurde mir schon gesagt, dass er vermutlich nicht alt werden würde, weil so schlimme Krankheiten fast immer schwere Organschäden zurücklassen.
Ich machte also meinen Frieden mit dem Wissen, dass er vielleicht irgendwann anfängt diese Organ-und Nervenschäden zu zeigen und dass er vllt. nur 5 oder 6 Jahre bei uns bleibt.... deshalb haben wir ihm mit einem zugedrückten Auge auch immer ein bisschen mehr durchgehen lassen, als den anderen, - im vernünftigen Rahmen versteht sich.
Nun ist er 6 Jahre alt und wider Erwarten immer noch kerngesund.
Wenn wir das seinen Pudelgenen zu verdanken haben und ihm vllt. sogar dadurch ein ganz normal langes Hundeleben möglich wäre, dann wär ich fast noch in Versuchung, zu sagen, dass es mir dann sogar egal wäre, wenn er auch noch aussehen würde, wie ein Pudel, Hauptsache, er verlässt uns nicht so bald!
